Autor: Michel | Datum: 27. Juli 2010 | Kategorie:
ESX,
Failover Cluster,
VMware |
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Mit dem weiterhin anhaltenden Trend der Server Virtualisierung, werden auch vermehrt Virtual Machines als Windows Server Failover Cluster (WSFC) konfiguriert. Generell supported Microsoft die Konfiguration von Guest Clustering, auch bei VMware ESX. Allerdings gilt es die Support Policy für das jeweilige OS zu prüfen und die Limitierungen zu beachten. Die Basis für eine solche Support Vereinbarung wurde im September 2008 geschaffen, als VMware dem Server “Virtualization Validation Program (SVVP) beigetreten ist. Im nachfolgenden Artikel wird nun detaillierter auf den Support der einzelnen Windows Server Versionen in einer Cluster Konfiguration eingegangen.
Windows NT Server 4.0 / Windows 2000 Server
Microsoft supported keine Guest Cluster Konfiguration für diese Versionen.
Windows Server 2003
Damit eine Cluster Konfiguration durch Microsoft supported wird, muss diese zuvor getestet worden sein. Eine qualifizierte Lösung erhält dann das “Designed for Microsoft® Windows® Server 2003″ Logo und wird in die “Hardware Compatibility List” (HCL) aufgenommen und als “Cluster Solution” beim Windows Server Catalog aufgeführt. Die vollständige Support Policy wird in Microsoft KB 309395 beschrieben.
Bei VMware haben zwei Lösungen das erforderliche Logo für einen Guest Cluster unter Windows Server 2003 erhalten:
- VMware vSphere 4.0 cluster for EMC Symmetrix V-Max
- VMware vSphere 4.0 cluster for EMC CLARiiON CX4
Da das Windows Server 2003 Cluster Logo Program am 31.12.2009 gestoppt wurde, werden zukünftige, nebst den beiden aufgeführten Lösungen mit EMC, keine zusätzlichen Konfigurationen mehr hinzufügt.
Windows Server 2008 und 2008 R2
Microsoft hat die Support Policy für Failover Cluster in Windows Server 2008 radikal geändert um zukünftig flexibler zu sein. Damit eine Konfiguration durch Microsoft supported wird, müssen sämtliche Komponenten über ein Windows Server Logo verfügen und die Cluster Validierung (Validate a Configuration…) muss bestanden worden sein. Die Konfiguration von Windows Server 2008 und auch 2008 R2 als Guest Cluster wird ebenfalls durch Microsoft supported. Die vollständige Support Policy wird bei Microsoft TechNet beschrieben. Speziell dem Abschnitt “Virtualized Servers” sollte Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Hinweise zu VMware
VMware selbst hat einen Knowledge Base Artikel mit dem Namen Microsoft Cluster Service (MSCS) support on ESX veröffentlicht wo weitere Informationen festgehalten wurden. Speziell dem Abschnitt “vSphere MSCS Setup Limitations” sollte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Zudem sollten auch die VMware Support Policies auf zusätzliche Hinweise geprüft werden. Nachfolgend das wichtigste in Kürze zusammengefasst:
- Windows Server 2008 Guest Clustering erfordert VMware vSphere 4.0 oder neuer
- Windows Server 2008 R2 Guest Clustering erfordert VMware vSphere 4.0 Update 1 oder neuer
- Guest Clustering zusammen mit VMware HA erfordert vSpehere 4.1
- Guest Clustering mit iSCSI, FCoe und NFS Disks werden nicht supported
- Guest Clustering konfiguriert mit VMware Fault Tolerance wird nicht supported
- vMotion einer Virtual Machine welche Bestandteil eines Guest Cluster ist wird nicht supported
Per Juli 2010 kann folgende Support Matrix für Guest Cluster auf Basis von VMware erstellt werden:
| |
ESX 3.5 oder älter |
vSphere 4.0 |
vSphere 4.1 |
| Windows NT Server 4.0 |
N/A |
Nein |
Nein |
| Windows 2000 Server |
N/A |
Nein |
Nein |
| Windows Server 2003 |
N/A |
Ja (Limitierte Konfiguration) |
Nein |
| Windows Server 2008 |
N/A |
Ja (Limitierte Konfiguration) |
Ja (Limitierte Konfiguration) |
| Windows Server 2008 R2 |
N/A |
Ja (Limitierte Konfiguration) |
Ja (Limitierte Konfiguration) |
Das Original dieses Artikels stammt von Elden Christensen, Senior Program Manager Lead bei Microsoft für Clustering & High-Availability. Nach Absprache mit Elden wurde diese Version publiziert.
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