Vergleich zwischen VMM P2V und Disk2vhd

Vor einigen Montagen hat Sysinternals das Tool Disk2vhd veröffentlicht. Damit lässt sich auf einfache Art und Weise und vor allem kostenlos eine Migration von einem physikalischen zu einem virtuellen System -auch als P2V bezeichnet- durchführen. Die P2V und V2V Funktionalität ist aber auch ein Verkaufsargument für System Center Virtual Machine Manager (VMM). Die nachfolgende Tabelle soll nun die Unterschiede zwischen dem kostenlosen Tool “Disk2vhd” und der lizenzpflichtigen Software “Virtual Machine Manager” aufzeigen:

FUNKTIONEN SCVMM Disk2vhd 
- Offline P2V Support (WinPE) Ja Nein
- Anpassung der Hardware (z.B. Übernahme der MAC-Adresse) Ja Nein
- Automatisierung mit Scripting Ja Nein
- Job Fortschrittsanzeige und Protokollierung Ja Nein
- Installiert einen Agent für die Konvertierung (temporär) Ja Nein
- Automatisierung ohne zusätzlichen Benutzer Eingriff (Source) Ja Nein
- Übernahme der ursprünglichen Netzwerkeinstellungen Ja Nein
- Kopieren von leerem Disk Space wird übersprungen um Transfer zu optimieren Ja Ja
- Verwendet VSS Technologie für online P2V Ja Ja
- Unterstützt Vergrösserung der Virtual Hard Disk Ja Nein
- Unterstützt BITS für sicheren File Transfer (online und offline Migration) Ja Nein
- Automatische Erstellung der Virtual Machine als Bestandteil der Konvertierung Ja Nein
- Platzierung der VM mit Berücksichtigung der Last auf Hyper-V Ja Nein
- Automatische Installation der “Integration Services” Ja Nein
- Migration von nicht Active Directory Domain Member Server Ja Ja
- Unterstützt Client und Server Operating Systems ab XP / WS2003 Ja Ja
- Unterstützt Windows 2000 SP4 Ja Nein
- Standalone Interface Nein Ja
- Erfordert Management Server (zusätzliche Infrastruktur) Ja Nein
- Kostenlos Nein Ja

Die P2V und V2V Optionen von Virtual Machine Manager bieten also weitaus mehr Funktionen als Disk2vhd von Sysinternals. Gerade wenn man einen physischen Domain Controller nach Hyper-V migrieren möchte, kommt man an der zusätzlichen Offline Methode von VMM nicht vorbei – denn für Active Directory ist dies der einzige Weg welcher auch von Microsoft supported wird.

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Auch ein iPhone braucht mal ein Neustart…

iPhone, das Telefon aus dem Hause Apple ist wohl das beliebteste Produkt des Jahres 2009. Seit der Veröffentlichung von Windows Mobile 6.5 werden nun laufend Vergleiche zwischen dem Betriebssystem von Apple und Microsoft veröffentlicht. Es ist kein Geheimnis, aktuell kommt das iPhone in der Öffentlichkeit wohl (noch) besser an.

Aufgrund meiner Arbeit, sind meine Berührungspunkte mit dem iPhone eher selten. Wenn, dann geht es um die Anbindung an einen Exchange Server um Kontakte, Kalender Einträge und E-Mails zu synchronisieren. In den meisten Fällen funktioniert dies tadellos, doch was macht man wenn die Navigations-Leiste fehlt?

In einem solchen Fall kann man nicht mehr zwischen Ordner und E-Mails wechseln und die Ansicht bleibt auf dem zuletzt angesehenen E-Mail. Mit dem Home-Button kann zwar die Ansicht geschlossen werden, allerdings öffnet sich bei einem erneuten Zugriff wieder dieselbe E-Mail. Gemäss dem Support von Apple ist dies auf eine Fehlfunktion der Applikation zurückzuführen.

Die Lösung des Problems ist eigentlich ganz einfach – Ein Neustart des iPhone. Doch da es kein On/Off oder Reset Button gibt, ist dies auf Anhieb nicht so schnell durchzuführen. Wie beim iPod hat sich Apple nämlich eine Kombination von Buttons ausgedacht, um das Gerät ausschalten zu können. Ein Neustart wird beim iPhone wie folgt durchgeführt:

  1. Home-Button und Sleep-Button gleichzeitig drücken
  2. Wenn die Meldung “Power off” kommt, ignorieren
  3. Sobald das Apple Logo erscheint wird das iPhone gestartet

Nach dem Neustart funktioniert die Anzeige der E-Mails wieder einwandfrei. Also auch ein iPhone benötigt ab und zu ein Neustart um wieder auf Touren zu kommen, genauso wie Windows Mobile…

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  • Apple Support Artikel TTA38625: iPhone Buttons
E-Book: Windows Server 2008 R2

Logo Microsoft Windows Server 2008 R2Ulrich B. Boddenberg, ein Autor von dem Galileo Verlag, hat für das neue Windows Betriebssystem Windows Server 2008 R2 ein neues E-Book ”Windows Server 2008 R2 – Das umfassende Handbuch” als kostenlosen Download bereitgestellt. Auf den 1′410 Seiten werden folgende Microsoft Technologien beschrieben:

  • Konzeption, Installation und Konfiguration
  • Anwendungsszenarien und praxisrelevante Lösungen
  • Inkl. Active Directory, Zertifikatdienste, Windows 7-Integration

Nach einem ersten Überblick über das Look-and-Feel werden die Basistechnologien besprochen und die Einsatzmöglichkeiten gezeigt. Ein besonderer Fokus liegt auf den Neuerungen gegenüber den Vorgängerbetriebssystemen. Von Installation und Migration, über Interoperabilität und Vista im Netz, bis hin zur Hochverfügbarkeit wird in diesem Buch thematisiert.

Auszug

Das lösungsorientierte und praktische Handbuch zum Windows Server 2008 R2 mit zahlreichen fundierten Hintergrundinformationen. Der Autor Ulrich B. Boddenberg greift bei der Beschreibung des Servers auf seine praktischen Erfahrungen in zahlreichen Projekten bei mittleren und großen Kunden zurück. Denn ein modernes Betriebssystem wie Windows Server 2008 R2 bietet weit mehr als nur die Möglichkeit, Programme auszuführen. Er beschreibt alle zentralen Technologien, wie die Virtualisierung mit Hyper-V, Active Directory, Remotedesktopdienste und den Webserver IIS. Neben diesen konkreten Technologien geht es auch um Grundlagen wie Netzwerkprotokolle, Kerberos-Authentifizierung oder die eingesetzte Hardware. Zentrale Aspekte wie Performance, Verfügbarkeit und Sicherheit ziehen sich durch das gesamte Buch.

Source

Das E-Book für Windows Server 2008 R2 kann direkt beim Galileo Verlag heruntergeladen werden, zum Download. Zum Lesen von HTML Dokumenten ist ein Internet Browser erforderlich.

  • ISBN: 978-3-8362-1528-2
  • Pages: 1′410
  • Date Published: 2009-12-19
  • Language: Deutsch
  • Format: *.html
  • Publisher: Galileo Verlag

Eine Übersicht über sämtlich verfügbaren Openbook’s vom Galileo Verlag gibt es hier. Die gedruckte Version von “Windows Server 2008 R2 – Das umfassende Handbuch” ist ebenfalls im Fachhandel erhältlich und kostet rund 100.- Schweizer Franken (€ 60.-).

Wie schnell ist mein Internet Zugang?

Wer wollte nicht schon mal die Geschwindigkeit seines Internet Zugang testen. Die Anbieter von DSL- und Cable Anschlüssen überbieten sich seit Jahren mit neuen Up- und Download Limits um Kunden zu gewinnen. Aktuell bekommt man in der Schweiz für rund CHF 70.- (ca. €46.-) folgende High-Speed Anschlüsse:

  • Cablecom (Cable)
    • Download 25′000 Kbit’s
    • Upload: 2′500 Kbit’s
    • Preis: CHF 75.-
  • Swisscom (DSL)
    • Download 20′000 Kbit’s
    • Upload: 1′000 Kbit’s
    • Preis: CHF 69.-

Diese Zahlen sind natürlich bei einem Heim-Anschluss nur Best Effort und werden nicht garantiert. Wer dennoch mal überprüfen will, ob dies wirklich +/- eingehalten wird, kann dies mit speed.io einmal testen. Speed.io misst die aktuelle Geschwindigkeit einer Internetverbindung zu einem am nächsten gelegenen Server des Anbieters dieses kostenlosen Services. Dabei wird der Download, der Upload, die Anzahl maximaler Verbindungen pro Minute sowie der Ping gemessen.

Alle Tests werden vollständig innerhalb des eigenen Browsers über HTTP (TCP) durchgeführt und erfordern ausser des Flash Plugins keinerlei zusätzliche Software. Natürlich sollte während des Tests keine Downloads, Streams, etc. im Hintergrund am Laufen sein.

Nachfolgend die Ergebnisse meines 10′000 Kbit’s / 1′000 Kbit’s Anschlusses:

2009 goes, 2010 comes

Mit dem Beitrag am 31. Dezember werde ich auch diesmal das Jahr bei server-talk.eu abschliessen. Mit durchschnittlich 800-900 unique Visitors pro Tag geht ein weiteres, sehr gutes Jahr zu Ende. An dieser Stelle möchte ich ein Dankeschön an den Leute hinter den Kulissen widmen, ohne die dies alles nicht möglich gewesen wäre. Vielen Dank an Johannes (www.security-blog.eu), welcher sich vorbildlich um die ganze Technik kümmert. Ein riesen Dankeschön gilt meiner Freundin Carmen, welche viel Verständnis für mein Beruf aufbringen muss und auch tut :-D

Ich wünsche euch hiermit das Beste für 2010 und hoffe, dass der “Rutsch” ins neue Jahr ein tolles Fest wird.

Bis nächstes Jahr & viele Grüsse,
Michel

2009 goes, 2010 comes

Windows 7, schneller und einfacher

Logo Windows 7Tägliche Aufgaben einfacher und schneller erledigen – dank Windows 7. Genau das bringen die drei Spots von Microsoft Schweiz auf den Punkt. Sie zeigen auf witzige und überraschende Weise, wie man mühsame, anstrengende, langweilige Alltagsaufgaben einfach und schnell erledigen kann. Ohne gross weitere Worte darüber zu verlieren, that’s Windows 7:

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In der Boulevard Zeitung “Blick am Abend” wurde in Zusammenhang zum letzten Windows 7 Video folgender Artikel veröffentlicht:

Windows 7, schneller und einfacher

Error “The virtual hard disk image is too large for the IDE bus”

Logo Microsoft WindowsMit Windows Virtual PC (VPC) und dem neuen Tool Disk2VHD von Sysinternals wurde ein kleiner Hype entfacht, wobei viele Administratoren versucht haben, ihren persönlichen Computer in eine Virtual Machine zu konvertieren. In Zeiten von Hard Disks im Terrabyte Bereich wurde die Euphorie schnell von einer Limitation in Virtual PC gebremts. Denn VPC kann mit Virtual Hard Disks (VHDs) grosser als 127.5 GB nicht umgehen. Der Vorgang eine solches VHD Image in hinzuzufügen wird mit folgender Fehlermeldung abgebrochen:

The virtual hard disk image ‘.\My Virtual Machines\WS2008.vhd’ is too large for the IDE bus. Make sure that all virtual hard disk images connected to the IDE bus are not greater than 127.5 GB.

Für ein Resize eines solchen VHD Image, kann nicht nur die Virtual Hard Disk verkleinert werden. Auch die darauf angelegten Volumes müssen vorgängig auf die neue Grösse angepasst, sprich verkleinert werden.

Resize Volume

Das Volume kann auf einem Host System wie Windows 7, oder Server 2008 R2 sehr einfach verkleinert werden. Dazu muss lediglich ein Command Prompt als Administrator geöffnet und Diskpart ausgeführt werden. Nachdem eine Virtual Hard Disk geladen / attached wurde kann bereits das gewünschte Volume verkleinert werden. Sinnvoll ist es das Volume vor der Konvertierung zu defragmentieren, da ansonsten zu viel verteilter Speicherplatz belegt wird. Im nachfolgenden Beispiel wird ein Volume vom VHD Image “TestW7.vhd” auf 100 GB verkleinert:

DISKPART> list vdisk
DISKPART> select vdisk file=D:\TestW7.vhd
DISKPART> list volume
DISKPART> select volume 4
DISKPART> shrink desired=102400
DISKPART> detach vdisk
DISKPART> exit

Wird bei “shrink” kein spezifischer Wert angegeben (desire=), so wird automatisch der maximal mögliche Wert genommen.

Resize VHD Image

Im nächsten Schritt muss auf das Tool VHD Resizer zurückgegriffen werden. Der VHD Resizer kopiert den Inhalt eines VHD Image blockweise in eine neue Datei. Der Vorteil hierbei ist, dass das Original Image erhalten bleibt und somit keine Daten verloren gehen (sollten). Damit die “Volume ID” nicht verändert wird, muss zwingend eine Kopie auf Blocklevel durchgeführt werden.

Die Handhabung von VHD Resizer ist einfach, nach der Installation muss lediglich das Source und Target VHD Image, sowie die neue Grösse (maximal 127 GB) angegeben werden, damit der Kopiervorgang gestartet werden kann. Ist die Datei allerdings zu diesem Zeitpunkt noch im Zugriff durch eine andere Applikation wie VPC, oder Disk Management, so wird die Meldung “Invalid Disk, please select another” ausgegeben.

Die Konvertierung in das neue VHD Image wird mit “Resize complete, resize another” abgeschlossen. Das Tool schliess sich übrigens automatisch, wenn “no” angewählt wird… Danach kann das neu angelegte Image der entsprechenden Virtual Machine hinzugefügt werden.

Source

Die Source für VHD Resizer kann direkt bei vmToolkit heruntergeladen werden, zum Download… Wichtig! Natürlich gibt es andere Lokationen welche weitere Downloads anbieten, es sollte allerdings nur offizielle Builds und Download Centers aufgesucht werden. Zitat Forrest Gump: “Man weiss nie, was man kriegt.”

  • Version: 1.0.42
  • Date Published: 2007-01-18
  • Language: Englisch
  • Format: *.msi
  • Publisher: vmToolkit
  • License: Freeware

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How-To: Netzwerkkarten Teaming mit Hyper-V

Logo Microsoft Windows Server 2008 R2Teaming von Netzwerkkarten ist ein häufiges Thema bei Server Virtualisierung mit Hyper-V. Microsoft selbst stellt keine entsprechende Software zur Verfügung, dies wird durch die Hersteller der Netzwerkkarten übernommen. Dies wird auch so im Support KB 968703 von Microsoft entsprechend kommuniziert:

Since Network Adapter Teaming is only provided by Hardware Vendors, Microsoft does not provide any support for this technology thru Microsoft Product Support Services.

Allerdings gab es mit den bisherigen Software Versionen für NIC-Teaming in Zusammenhang mit Hyper-V ziemlich viele Hindernisse, diverse Probleme mit VLAN Tagging, fehlendem Cluster Support, etc. Die Hardware Hersteller haben inzwischen ihre Software aktualisiert, damit nun auch Hyper-V mit und ohne Failover Cluster entsprechende damit umgehen kann:

  • Broadcom: 12.30.03 und neuer
  • HP: 9.35 und neuer
  • Intel: 14.5 und neuer

Sollte der Server Hersteller noch keine aktuelle Version bereitstellen, kann auch auf ein Treiber des Netzwerkkarten Herstellers zurückgegriffen werden.

Installation

Die Reihenfolge der Installation ist sehr wichtig bei Teaming mit Hyper-V. Zunächst sollten die Angaben des Herstellers befolgt werden. Bei HP Server sieht dies zum Beispiel wie folgt aus:

  1. BIOS und Firmware aktualisieren
  2. Windows Server aufsetzen
  3. HP ProLiant Support Pack (PSP) installieren, jedoch ohne HP Network Configuration Utility (NCU)
  4. Server neu starten
  5. Hyper-V Rolle installieren
    1. Server Core: start /w ocsetup Microsoft-Hyper-V
    2. GUI: PS> Add-WindowsFeature Hyper-V
  6. Server neu starten
  7. Zusätzliche Software für HBA, DSM, Management Tools installieren
  8. HP Network Configuration Utility (NCU) installieren
  9. Server neu starten

Teaming

Nun können die Netzwerkkarten in einem Team zusammengefasst werden. Bei Server Core muss dazu das Control Panel “hpteam.cpl” aufgerufen werden. Dieses befindet sich unter “%ProgramFiles%\HP\NCU\”

Damit bei den vielen NICs die Übersicht behalten werden kann, empfiehlt sich eine entsprechende eindeutige Bezeichnung für den physikalische und virtuelle Netzwerkkarte zu verwenden. Dies kann übrigens auch mittels “netsh” bei Server Core durchgeführt werden: netsh interface>set interface newname="Management"

Bei einer Konfiguration von Hyper-V in einem Cluster, kann nun der Server als neuer Nodem dem Failover Cluster hinzugefügt werden.

Mit dem Command-Line Tool “%ProgramFiles%\HP\NCU\cqniccmd.exe” kann ein XML File erstellt werden, damit die Konfiguration automatisiert werden kann. Dieses Tool muss allerdings lokal auf dem Server ausgeführt werden:

  • Export der Konfiguration: cqniccmd /S c:\HP\teamcfg.xml
  • Import der Konfiguration: cqniccmd /C c:\HP\teamcfg.xml

Eine ausführliche Anleitung stellt HP als PDF zur Verfügung: HP ProLiant Network Adapter Scripting Utility User Guide

Hyper-V Virtual Network Switch

Die Konfiguration der Netzwerke für Hyper-V kann nun wie gehabt vorgenommen werden. Einziger Unterschied, ein Virtual Network Switch wird mit dem zuvor angelegten Team Netzwerk Adapter konfiguriert. Um Probleme zu vermeiden, sollte beim Anlegen von Virtual Network Switches darauf geachtet werden, dass nicht über die Netzwerkkarte verbunden wird an welcher die Konfiguration geändert wird. Somit verfügen die Virtual Machines auch bei einem Ausfall einer Netzwerkkarte über eine Netzwerkverbindung.

Weitere Informationen

How-To: Letzte Windows Startzeit überprüfen

Logo Microsoft WindowsBei Operating System wird immer mit uptime Zahlen jongliert… Doch wie sieht es mit der Uptime bei Windows aus? Und, wo kriegt man eigentlich solche Information her, ohne dass eine Auswertung in der Monitoring Software durchgeführt werden muss?

Mit dem integrierten Tool “systeminfo“  können solche Information ausgelesen werden. Bei Systemen neuer als Windows Vista und Server 2008 lautet der gesuchte Eintrag “System Boot Time”. Bei älteren Betriebssystemen ist dieser als “System Up Time” zu finden. Der Befehl wird in einem Command Prompt aufgerufen. Das Ergebnis einer solchen Abfrage sieht dann wie folgt aus:

C:\>systeminfo

Host Name:                    HYPER01
OS Name:                      Microsoft Windows Server 2008 R2 Enterprise
OS Version:                    6.1.7600 N/A Build 7600
OS Manufacturer:            Microsoft Corporation
OS Configuration:            Member Server
OS Build Type:                Multiprocessor Free
Registered Owner:          Michel
Registered Organization: Server Talk
Original Install Date:       12.08.2009, 22:21:05
System Boot Time:         01.10.2009, 08:57:16
….

Um diese Ausgabe für die Abgrader der System Uptime zu optimieren, kann der Befehl mit ” | find” erweitert werden. Der Befehl sieht dann wie folgt aus: systeminfo| find "System Boot Time"

C:\>systeminfo| find “System Boot Time”

System Boot Time:          01.10.2009, 08:57:16

Alternativ kann auch das Tool “uptime“, welches seit Windows NT 4.0 verfügbar ist, eingesetzt werden. Die Ausgabe bei diesem Tool sieht dann wie folgt aus:

C:\>uptime.exe

\\HYPER01 has been up for: 57 day(s), 0 hour(s), 20 minute(s), 28 second(s)

Mein Hyper-V Host, basierend auf Windows Server 2008 R2, hat eine Uptime von 57 Tagen. Nach der Installation der letzten Security Updates ist nun allerdings ein Reboot des Servers erforderlich…

Weitere Informationen

  • Microsoft KB 232243: Uptime.exe Tool Allows You to Estimate Server Availability with Windows NT 4.0 SP4 or Higher
Virtual Machine Manager PowerShell cmdlets

Logo Microsoft System CenterProdukte aus dem Haus Microsoft unterstützen in den neuen Versionen allesamt die Script Sprache PowerShell. So ist es auch bei System Center Virtual Machine Manager. Damit man den Überblick über alle cmdlets behält, stellt Microsoft die sogenannten Reference Guides zur Verfügung.

Auszug

System Center Virtual Machine Manager (VMM) is a server application that you can use to manage virtual machines on a variety of virtualization platforms. As an alternative to using the VMM Administrator Console to administer your Virtual Machine Manager environment, you can use the cmdlets in the Windows PowerShell – Virtual Machine Manager command shell, which is an administrator-focused command-line shell. This document provides the Help topics for the VMM cmdlets.

Beispiele

PowerShell ist ein mächtiges Werkzeug, mit welchem sich die Administration einer Infrastruktur stark vereinfachen lässt. Nachfolgend ein “schmankerl” welches aufzeigen soll, wie einfach sich Hyper-V und Virtual Machine Manager über PowerShell administrieren lässt:

  • Auflistung sämtlich vorhandener VMs
    • PS> Get-VM | ft Name, VMHost, HostGroupPath, Status -auto
  • Auflistung sämtlich vorhandener Snapshots
    • PS> Get-VMCheckpoint | ft VM, AddedTime, Name -auto
  • Anzeigen der virtuellen NIC mit der MAC Adresse
    • PS> Get-VM | Get-VirtualNetworkAdapter | ft Name,EthernetAddress
  • Auflistung durchgeführter Migrationen
    • PS> Get-job “move virtual machine *” -all
  • Migration einer VM (Live Migration)
    • PS> Get-VM -Name <VMName> | Move-VM -VMHost <HostName>
  • Ändern des Besitzer für alle VMs
    • PS> Get-VM | Set-VM -Owner <DOMAIN\User>
  • Wiederherstellen des letzten Snapshots
    • PS> Get-VMCheckpoint -MostRecent –VM <VMName> | Restore-VMCheckpoin
  • Maintenance Mode für Host aktivieren und VMs migrieren (Live Migration)
    • PS> Disable-VMHost –VMHost <HostName> -MoveWithinCluster
  • Backup der VMM Datenbank (TSQL) 
    • PS> Get-VMMServer <VMM Server> | Backup-VMMServer -Path <BackupFileFolder>

Sämtliche Möglichkeiten der PowerShell cmdlets werden im Reference Guide ausführlich beschrieben.

Source

Der Reference Guide kann direkt im Microsoft Download Center heruntergeladen werden: Virtual Machine Manager 2008 R2, Virtual Machine Manager 2008, oder Virtual Machine Manager 2007. Zum Lesen von Word Dokumenten ist Microsoft Office Word oder der Microsoft Word Viewer erforderlich.

  • Version: 1.0
  • Pages: 498
  • Date Published: 2009-08-24
  • Language: English
  • Format: *.docx
  • Publisher: Microsoft