Archiv für Januar 2008
How-To: Drucker Migration mit dem Print Migrator

Logo Microsoft WindowsEin für Migration immer wieder nützliches Tool ist der “Print Migrator” PrintMig.exe von Microsoft. Mit einem einfachen Befehl werden sämtliche Drucker Treiber des lokalen Print Servers in ein CAB-File geschrieben. Mit diesem erstellten CAB-File lassen sich dann sämtliche Drucker inklusive Treiber, Einstellungen, etc. auf einfache Art und Weise auf einen neuen Print Server migrieren, oder auch nach einem Ausfall auf dem Server wiederherstellen.

Beispiele

In der Praxis können die Befehle wie folgt angewendet werden:

Example command line to restore an existing config to a server: printmig -r d:\print\ps1.cab \\prt-srvr1
Example command line to backup a server to the specified file: printmig -b “\\filesrv\store\print server 2.cab” \\prt-srvr2

Die Zukunft

Print Migrator 3.1 wird nicht mehr durch Microsoft supported. Denn mit Windows Server 2008 / 2008 R2 gibt es ein neues Tool: PrintBRM.exe (Print Backup Restore Manager). Der wichtigste Vorteil gegenüber PrintMig ist, dass der neue Print Backup Restore Manager unter 64-Bit Systemen supported wird. Details dazu stehen auch im TechNet Artikel “Migrate print servers“.

Source

Die Source für die Print Migrator kann direkt bei Microsoft heruntergeladen werden, zum Download… Wichtig! Natürlich gibt es andere Lokationen welche weitere Downloads anbieten, es sollte allerdings nur offizielle Builds und Download Centers aufgesucht werden. Zitat Forrest Gump: “Man weiss nie, was man kriegt.”

  • Version: 3.1
  • Date Published: 2004-03-08
  • Language: English
  • Format: *.exe
  • Publisher: Microsoft
  • License: Freeware

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How-To: Nach Windows Update den Neustart Dialog deaktivieren

Logo Microsoft WindowsWenn neue Windows Updates installiert wurde, was in der Regel einmal im Monat vorkomm, werden die Benutzer mittels Dialog zum Neustart aufgefordert. Wird dieser Neustart nicht direkt nach der Installation durchgeführt, weisst Windows nun standardmässig alle 5 Minuten auf den fälligen Neustart hin. Der Hinweis zum Windows Neustart kann mit einem Registry Key deaktiviert werden:

Key: HKLM\Software\Policies\Microsoft\Windows\CurrentVersion\WindowsUpdate\AU
Entry: RebootWarningTimeoutEnabled
Type: REG_DWORD
Value: 0 (Decimal)

Nach dem Neustart wird der Dialog nicht mehr angezeigt. Wie der “Windows Auto Update Client” mittels Registry konfiguriert werden kann, wird auf dem WSUS Blog beschrieben. Zur Webseite…

Disclaimer

Bevor die Registry bearbeitet wird, sollte ein Backup erstellt und vergewissert werden, dass bei einem Problem ein Restore der Registry durchgeführt werden kann. Die unkorrekte Verwendung eines Registry-Editors kann schwerwiegende Probleme verursachen, die eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich macht. Die Anpassung erfolgt auf eigene Verantwortung.

  • Microsoft KB 141377: Differences between Regedit.exe and Regedt32.exe
  • Microsoft KB 322756: How to back up and restore the registry in Windows
How-To: Download-Verzeichnis für VMware Update Manager ändern

Logo VMwareWie bereits in einem Artikel zuvor erklärt, wird neu VMware Update Manager (VUM) als Plugin angeboten. Per Default werden sämtliche Downloads in das Verzeichnis “C:\Documents and Settings\All Users\Application Data\VMware\VMware Update Manager\Data” gespeichert. Wenn die Partition nicht entsprechend gross ausgelegt wurde, oder ein anderes Verzeichnis dafür vorgesehen ist (empfohlen), kann dies wie folgt angepasst werden:

  1. Den VMware Update Manager Service stoppen
  2. Den Inhalt von “C:\Documents and Settings\All Users\Application Data\VMware\VMware Update Manager\Data”  auf  das neue Volume/Directory verschieben
  3. Das XML-File “C:\Program Files\VMware\Infrastructure\Update Manager\vci-integrity.xml” mit einem Editor öffnen und folgende Zeilen anpassen
    <path>C:\Documents and Settings\All Users\Application Data\VMware\VMware Update Manager\Data\</path>
    <patchStore>C:\Documents and Settings\All Users\Application Data\VMware\VMware Update Manager\Data\</patchStore>
  4. Den VMware Update Manager Service wieder starten

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How-To: Citrix Provisioning Server mit Active Directory

Logo CitrixDamit ein Citrix Provisioning Target Device automatisch als Mitglied einer Active Directory Domain aufgenommen werden kann, müssen zunächst folgende Komponenten dafür konfiguriert werden:

  • Citrix Provisioning Server
    • Password Manager 
    • vDisk
    • Computer Account
  • Group Policy

PVS “Password Manager” Konfiguration

  1. In der Management Console die Properties des Provisioning Servers öffnen
  2. Unter “Options” die Funktion “Enable automatic password support” aktivieren
  3. Unter “Change computer account password every … days” die gewünschte Anzahl Tage eingeben. Der Default Wert von 7 Tagen ist in der Regel OK.

vDisk Konfiguration

  1. In der Management Console die Properties der entsprechenden vDisk öffnen
  2. Unter “Options” die Funktion “Enable Active Directory machine account password management” aktivieren

Computer Account

Für sämtliche Target Devices, welche einen Computer Account im Active Directory erhalten sollen, kann in der PVS Management Console mittels “Add target devices to domain…” ein Computer Account angelegt werden. Es empfiehlt sich, die PVS Target Devices in eine separate OU anzulegen (insbesondere auch bezüglich den GPO’s). Der Provisioning Server setzt beim Anlegen des Computer Account das Password im Active Directory.

Group Policy

Aus Sicherheit, damit das Operating System nicht selber das machine account password ändert, und der Provisioning Server nichts davon mitbekommt muss in der Group Policy die Funktion unterbunden werden. So wird sichergestellt, dass der PVS Target Device sich auch nach einem machine password change an der der Domain anmelden kann. Unter “Computer Configuration\Windows Settings\Security Settings\Local Policies\Security Options\” muss die Option “Domain Member: Disable machine account password” aktiviert werden. Wie zuvor erwähnt macht es aus diesem Grund Sinn, die PVS Target Devices in eine eigne OU anzulegen, damit die GPO darauf gelinkt werden kann.

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Citrix Provisioning Server aka Ardence

Logo CitrixEin weiteres interessantes Video über den Citrix Provisioning Server, dazumals noch bekannt als Ardence:

Microsoft Transporter Suite for Lotus Domino

Logo Microsoft Exchange Server 2007Neue Version, neuer Artikel: Neue Version der Microsoft Trasporter Suite released

How-To: Citrix Provisioning Server mit Microsoft DHCP Server

Logo CitrixPer Default wird mit Citrix Provisioning Server der “Tellurian DHCP Service” mit installiert. Da aber in den meisten Netzwerken bereits ein DHCP Server betrieben wird, sollte auch PVS sich die bestehende Infrastruktur zu nutzen machen. Für den Microsoft DHCP Server muss dazu die Optionen 66 und 67 wie folgt konfiguriert werden:

  1. Die DHCP Management Console öffnen und den DHCP Server anwählen
  2. In den “Scope Options” mittels Rechtsklick den Punkt “Configure Options…” anwählen
  3. Folgende Optionen müssen konfiguriert werden:
    • Option 66, TFTP Boot Server Host Name: IP Adresse des Provisioning Server
    • Option 67, Bootfile Name: ARDBP32.BIN

Sollten die Optionen 66 und 67 im DHCP nicht verfügbar sein, können diese wie folgt manuell hinzugefügt werden:

  1. Die DHCP Management Console öffnen und den DHCP Server anwählen
  2. Mittels “Add” unter ”Action | Set Predefined Options…” wird das Option-Fenster geöffnet
  3. Folgende Eingaben müssen nun gemacht werden:
    • Name: Boot Server Host Name
    • Data type: String
    • Code: 66
    • Description: TFTP boot server host name
    • Name: Bootfile Name
    • Data type: String
    • Code: 67
    • Description: Bootfile Name
  4. Mit “OK” werden die Einstellungen gespeichert.

Die Streaming-Clients erhalten nun die vom bestehenden DHCP Server die IP Adressen zusammen mit dem “TFTP Boot Server” und dem “Bootfile Name”.

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How-To: Die Ursache eines Bluescreen analysieren

Logo Microsoft WindowsWer kennt schon den Windows “Blue Screen of Death” (BSOD) nicht. Ein STOP-Error unter Windows ist sehr ärgerlich. Seit den neuen Windows Versionen ist die Häufigkeit zwar massiv zurückgegangen (zum Glück), dennoch sind solche Meldungen keinesfalls zu vernachlässigen. Hauptursachen für einen Bluescreen sind fehlerhafte Treiber, Software oder sogar defekter Hardware.

Doch was will uns Windows mit dem Hilfeschrei in der Form eines Bluescreen eigentlich sagen? Da nicht sämtliche Informationen in der STOP-Meldung angezeigt werden, gibt es von Microsoft die “Debugging Tools”.

  1. Nach der Installation muss der “Symbol path”unter “File – Symbol File Path” definiert…
  2. … und den Wert “srv*c:\cache*http://msdl.microsoft.com/download/symbols;" eingeben werden.
  3. Mit “File – Open crash dump” kann das gewünschte File geöffnet werden, zum Beispiel ”C:\WINDOWS\Minidump\Mini012008-01.DMP
  4. Nach wenigen Sekunden wird das Resultat angezeigt.
  5. Unter Punkt “Probably caused by:” wird ein möglicher Übeltäter ausgegeben

Mittels den Anlaufstellen support.microsoft.com und google.com bing.com wird man in den meisten Fällen schnell fündig. Witzige Add-Ons zum Thema Bluescreen gibt’s auch bei technet.microsoft.com und smartcoder.net.

Source

Die Source für die Debugging Tools können direkt bei Microsoft heruntergeladen werden, zum Download… Wichtig! Natürlich gibt es andere Lokationen welche weitere Downloads anbieten, es sollte allerdings nur offizielle Builds und Download Centers aufgesucht werden. Zitat Forrest Gump: “Man weiss nie, was man kriegt.”

  • Version: 6.11.1.404
  • Date Published: 2009-03-27
  • Language: English
  • Format: *.msi
  • Publisher: Microsoft
  • License: Freeware
What’s planned in Citrix Provisioning Server 5.0

Logo CitrixDer Citrix Provisioning Server (PVS), aktuell in der Version 4.5 verfügbar, ist ein Produkt der im Januar 2007 gekauften Firma Ardence. PVS ist eine (die) Lösung zum Streaming von Betriebssystemen. Mit dieser Technologie, haben Server keine lokalen Hard Disks mehr, sondern booten direkt via Netzwerk (PXE Boot) von einem Server. Dieser Server (File Server) stellt die benötigten Daten in als vDisk (VHD Image) zur Verfügung. Ein interessantes PVS Video ist bei Citrix verfügbar. Das PVS Datasheet vermittelt ebenfalls weitere Informationen zum Produkt.

Voraussichtlich könnte im Q2/2008 die neue Version 5.0 des Provisioning Server veröffentlicht werden. Als entscheidende Erneuerungen wurden folgende präsentiert:

  • Microsoft Management Console (MMC) Admin
  • SQL Server Database
  • Microsoft .VHD vDisk Format
  • Windows 2003 64-Bit Support für PVS-Server

Alles in allem, ein sehr interessantes Produkt, welches sich meiner Meinung nach in die richtige Richtung weiter entwickelt!

How-To: Windows Server mit Backup Exec wiederherstellen

Logo SymantecWenn ein Windows Server nicht mehr funktioniert, kommt das Backup zum Zug. Doch wie muss bei einem Server Ausfall die Backup Suite “Backup Exec” richtig eingesetzt werden?

Vorbereitung ist alles

Johannes hat ein super Artikel zum Thema Hochverfügbarkeit verfasst. Solche Vorbereitungen tragen im Wesentlichen dazu bei, dass ein Ausfall nicht direkt zum Disaster wird. In Service Level Agreement (SLA) definierte Ausfallzeiten haben grossen Einfluss auf ein Recovery Konzept. Einfach gesagt, je öfter ein Backup erstellt wird, desto weniger Datenverlust hat man zu befürchten:

How-To: Windows Server mit Backup Exec wiederherstellen

  • Recovery Point
    • Amount of data loss acceptable
    • The point to which data must be restored
  • Recovery Time
    • Amount of time it takes to come back online
    • The time by which data must be restored

Kompletter Server Restore

  1. Microsoft Windows Server installieren
    • Computername, Windows Directory, Files System (NTFS) müssen gleich wie bei der ursprünglichen Windows Installation sein. Durch den Restore wird diese Basic Installation überschreiben und die Einstellungen von System, Security und Applikationen wiederhergestellt.
    • Der Server darf nicht Mitglied einer Domain werden.
  2. Backup Exec Agent auf dem Server installieren
    • Wenn die Installation des Remote Agent vom Media Server gepusht wird, muss für die Authentification ein lokaler Administrator (BSP: SERVERNAME\Administrator) verwendet werden.
  3. Beim Backup Exec Media Server unter “Devices – Media Tasks – Inventory” das Backup-Tape mit dem letzten Full-Backup inventarisieren. Mit “Devices – Media Tasks – Catalog” dieses zugleich auch katalogisierter, damit der Inhalt ausgewählt werden kann. Mehr dazu im Symantec Document ID 269948.
  4. Mit anwählen des Tab “Restore” wird der Restore Wizard gestartet. Nun muss der Remote Server und das zuvor katalogisierte Backup-Set ausgewählt werden.
    • Für die Verbindung muss ein lokaler Administrator Account angegeben werden.
    • Die Option “Overwrite the file on disk” anwählen. Mehr dazu im Symantec Document ID 191920.
  5. Mit “Yes, run the job now” wird der Restore-Vorgang gestartet.
  6. Nach der Wiederherstellung muss der Remote Computer neu gestartet werden. Danach hat der Server wieder den Pre-Disaster Stand, zumindest den des letzten Backups.

Weitere Informationen

  • Document ID 261700: Disaster Recovery shortcut list
  • Document ID 285880: How to backup Active Directory to enable the restore of individual objects
  • Document ID 285878: Requirements for restoring individual objects using the Active Directory Recovery Agent