Archiv für Januar 2008
How-To: VM mit dem “Virtual Disk Manager” administrieren

Logo VMwareBeiVMware Workstation steht mit vmware-vdiskmanager.exe ein Command-Line basierten Disk Manager für die Administration von Virtual Disks zur Verfügung. Die wichtigsten Befehle sind nachfolgend aufgeführt: 

  • Virtual Disk erstellen: vmware-vdiskmanager -c -t 0 -s 40GB -a ide myDisk.vmdk
  • Virtual Disk konvertieren: vmware-vdiskmanager -r sourceDisk.vmdk -t 0 targetDisk.vmdk
  • Die Grösse einer Virtual Disk anpassen: vmware-vdiskmanager -x 40GB myDisk.vmdk
  • Virtual Disk umbenennen: vmware-vdiskmanager -n myDisk.vmdk myNewDisk.vmdk
  • Virtual Disk defragmentieren: vmware-vdiskmanager -d myDisk.vmdk
  • Virtual Disk für “shrinking” vorbereiten *: vmware-vdiskmanager -p M:
  • Shrinking einer Virtual Disk: vmware-vdiskmanager -k myDisk.vmdk

* Für die shrinking Funktion muss die Virtual Disk gemounted werden.

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Bill Gates letzter Arbeitstag

Bill Gates hat nun nach vielen Jahren offiziell den Abschied bei Microsoft gegeben. Er wird nun hauptsächlich bei seiner gemeinnützigen Stiftung “The Billd & Melinda Gates Foundation” arbeiten. Für seinen Abschied hat er zusammen mit ein paar Freunden ein kleines, echt lustiges Video gedreht:

HP sizing and configuration tool for Exchange Server 2007

Logo Microsoft Exchange Server 2007Bei Hewlett-Packard kann ein hilfreiches Tool für die Planung der Hardware Infrastruktur für Microsoft Exchange Server 2007 heruntergeladen werden. Der ”HP Sizing Tool for Microsoft Exchange Server 2007″ steht kostenlos zum Download bereit, erfordert aber beim Start des Tools die Angabe einer E-Mail Adresse.

About HP Sizing Tool for Microsoft Exchange Server 2007

Microsoft Exchange Server 2007 is a complex application that requires intensive knowledge of deployment strategies, interdependencies, and server performance related issues. HP has developed the HP Sizing and Configuration Tool for Microsoft Exchange Server 2007 to assist with proper server and storage sizing for Exchange Server 2007 deployments. This new tool provides HP ProLiant server and storage sizing guidelines for Exchange Server 2007 solutions, incorporating the results from HP characterization testing to provide configuration details for Exchange 2007 server roles including mailbox servers, hub transport servers, client access servers, edge servers and unified messaging servers.

Auch Microsoft stell bei TechNet nützliche Tools zur Planung einer neuen Exchange Server Infrastruktur bereit.

Source

Die Source für Sizing Tool for Microsoft Exchange Server 2007 kann direkt bei HP heruntergeladen werden, zum Download… Wichtig! Natürlich gibt es andere Lokationen welche weitere Downloads anbieten, es sollte allerdings nur offizielle Builds und Download Centers aufgesucht werden. Zitat Forrest Gump: “Man weiss nie, was man kriegt.”

  • Version: 7.10.7
  • Date Published: 2009-10-04
  • Language: English
  • Format: *.zip
  • Publisher: HP
  • License: Freeware

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How-To: Eine VMware ESX Virtual Machine “abschiessen”

Logo VMwareFalls sich mal eine Virtual Machine so aufgehängt hat, dass diese sich mittels VMware VI Client oder “vmware-cmd /PathToVM/NameOfVM.vmx stop trysoft” oder “... stop hard“ nicht mehr stoppen lässt, hilft nur noch eines – den Prozess auf der VMware ESX Service Console abschiessen:

  1. Mit einem SSH Client (PuTTy) die Verbindung auf die ESX Service Console herstellen
  2. Virtual Machine Status kann mit dem Befehl “vmware-cmd /PathToVM/NameOfVM.vmx getstate” geprüft werden
  3. Mit “ps -ef | grep NameOfVM” wird die PID auf der zweiten Zeile angezeigt
  4. Der Befehl “kill -9 PidOfVM” schiesst die Virtual Machine mit der angegebenen PID ab
  5. Virtual Machine Status nochmals mit dem Befehl “vmware-cmd /PathToVM/NameOfVM.vmx getstate” prüfen
  6. Nun kann die Virtual Machine mit dem VMware VI Client wieder gestartet werden

Alternative funktioniert auch diese Methode:

  1. VMware ESX Host in “Maintenance Mode” versetzen
  2. Abwarten bis sämtliche Virtual Machines migriert wurden, ausser natürlich der “Problem VM”
  3. Reboot des ESX Host durchführen
Screenshots mit Windows “Snipping Tool”

Logo Microsoft WindowsImmer häufiger kommt es vor, dass man den Inhalt des eigenen Bildschirms ausdrucken oder per E-Mail versenden möchte, um einem Kollegen etwas zu zeigen, oder einem Supporter ein Problem genauer zu beschreiben. Das Festhalten des gesamten Bildschirminhalt mit [PrtSc] ist in den meisten Fällen nicht hilfreich, oder einfach zu viel.

Mit Windows Vista wurde beim  Operating System ein Tool integriert um schnell Screenshots zu erstellen, und dies ohne dass zuerst ein Third-Party Software wie SnagIt, WinSnap, Printkey, etc. installiert werden muss. Dieser kleine Helfer nennt sich “Snipping Tool”:

Screenshots mit Windows "Snipping Tool"

Damit lassen sich neben rechteckigen Ausschnitten, ganze Fenster, Vollbild auch frei Ausschnitte definieren. Gestartet wird das Tool über die Suchleiste in Windows Vista und 7, oder unter “Start – Programme (Alle Programme) – Zubehör – Snipping Tool”. Zu finden ist das Tool unter “%SystemRoot%\system32\SnippingTool.exe“. Die Grafik kann man übrigens als PNG-, GIF-, JPG- oder HTML-Datei abspeichern.

Bei Windows Vista ist das Snipping Tool nicht per Default installiert. Dies kann wie folgt nachgeholt werden:

  1. “Programme” in den Systemsteuerung öffnen: “Start – Einstellungen – Systemsteuerung”
  2. Funktion “Windows-Funktionen ein- oderausschalten” auswählen
  3. “Optionale Tablet PC-Komponenten” für die Installation auswählen und mit OK bestätigen

Übrigens – Es werden auch Einschränkung von Rights Management Services berücksichtigt. Ein in Outlook mit “Information Rights Management” (IRM) geschütztes E-Mail lässt sich zum Beispiel nicht abknipsen:

Windows has prevented this snip being captured because it contains protected information. Close all protected documents and then try again.

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Error “cannot accept requests” mit VMware Update Manager

Logo VMwareMit VMware VirtualCenter 2.5 kam der “VMware Updata Manager” als Plugin dazu. Nach der Installation dieses Plugin’s kann es allerdings zu folgender Fehlermeldung kommen:

The VMware Update Manager cannot accept requests now because VirtualCenter server cannot be reached, or the database cannot be reached, or it is in the process of stopping.

In diesem Fall ist die Datenbank auf einem dedizierten SQL Server. Da der “VMware Updata Manager” Service mit dem “Local System Account” gestartet wurde, hat VirtualCenter respektive der VMware Updata Manager keinen Zugriff auf die Database.  Wird der Service zukünftig mit einem Domain Account gestartet, welcher zudem Berechtigungen auf die SQL Database hat.

How-To: Microsoft ISA Server sichern

Logo SymantecDas Backup eines ISA Servers ist genauso von grosser Bedeutung, wie die eines anderen Servers. Denn ein ISA Server stellt in den meisten Konfigurationen eine wesentliche und wichtige Komponente einer Netzwerkinfrastruktur dar. Mittels der ISA Server Management Console kann zwar manuell ein Backup ausgelöst werden, diese Sicherung (XML-File) enthält jedoch nicht alle Daten die zur kompletten Wiederherstellung eines ISA Server Computers benötigt werden. In diesem XML-File werden nur alle allgemeinen Konfigurationsinformationen gesichert. Diese Backup Funktion kann zudem nicht automatisiert werden.

Für ein Disaster Recovery Plan, die Wiederherstellung nach einem Systemausfall, wird eine Sicherung der gesamten Computerkonfiguration benötigt. Aus diesem Grund sollte ein regelmässiges Backup der Systemdaten erfolgen. Für den Zugriff von Backup Exec auf den ISA Server müssen zusätzliche Anpassungen vorgenommen werden:

  1. Manuelle Installation des Backup Exec Remote Agent (Document ID 265736)
  2. Neues “Protokol” im ISA Server anlegen
    • Name: Backup Exec
    • Protocol type: TCP
    • Direction: Outbound
    • Port Range: 10’000 – 10’025 (Documt ID 278758)
  3. Neue “Access Rule” erstellen und das neu erstellte Protokol “Backup Exec” zuweisen. Die Network Source kann auf den Backup Exec Media Server eingeschränkt werden.
    • Name: Allow Backup Exec
    • Action: Allow
    • Protocols: Backup Exec
    • Source: Internal
    • Destination: Local Host
  4. In Backup Exec unter “Tools – Options – Network and Security” muss dann die Einstellungen “Enable remote agent TCP dynamic port range” auf “10’000 – 10’025 gestellt werden, passend zum erstellten Protocol im ISA Server (Documet ID 255174).How-To: Microsoft ISA Server sichern

Sollte bei der Sicherung nachfolgenden Fehler auftreten, hilft das Symantec Document ID 258159 weiter.

a00084f8 HEX – A timeout occurred waiting for data from the agent during operation shutdown.

Backup-Device Problems mit Backup Exec

Logo SymantecWenn ein Backup Device mit Backup Exec nicht funktioniert, oder eventuell nicht korrekt (oder gar nicht) angezeigt wird, ist die Ursache bei verschiedenen Quellen zu suchen:

  • SCSI-Controller
  • Backup-Device Hardware
  • Installierter Device-Driver
  • Windows “Removable Storage Manager” (RSM)

SCSI-Controller

Das Backup-Device sollte wenn möglich immer an einen separaten, nur für dieses Device genutzten, SCSI-Controller angeschlossen werden. Typische SCSI-Probleme werden im Event Log mit den ID’s 9, 11 und 15 angezeigt. Mehr dazu im Microsoft KB 153128, KB 154690, sowie Symantec Document TECH20598 und TECH5027.

In manchen Fällen muss auch die SCSI-Transferrate manuell nach unten angepasst werden. DLT Drives haben zum Beispiel eine maximale Sync Transferrate von 10MB/Sek. mit Hardware Compression. Die benötigten Angaben werden vom Backup Device Hersteller zur Verfügung gestellt. Mehr dazu im Symantec Document TECH9694.

Wichtig! An RAID-Controller angeschlossene Backup-Devices werden mit Backup Exec nicht supported.

Backup-Device Hardware

Um das korrekte Funktionieren des Backup Devices sicherzustellen, sollte auf die Diagnostic Software des Hardware Herstellers zurückgegriffen werden. Ebenso sollte kontrolliert werden, dass das SCSI-Kabel in einem einwandfreiem Zustand ist und die Terminierung korrekt vorgenommen wurde. Für die SCSI Identifikation (Target ID) sollten die ID’s 0 und 1 nicht verwendet werden, da diese generell für Boot Devices reserviert sind. Ebenfalls wird die ID 6 oftmals für den SCSI-Controller verwendet.

Bei Problemen sollte dieFirmware des Backup Device auf einen aktuellen Stand gebracht werden. Die installierte Version kann jeweils in den Eigenschaften nachgeschaut werden.

Installierter Device-Driver

Damit Backup Exec mit dem Device arbeiten kann, muss dieses korrekt im “Windows Device Manager” aufgeführt sein. In 99% der Fälle sollten die Treiber von Symantec verwendet werden. Diese werden laufend aktualisiert und können im Support-Portal unter Download Types “Driver” heruntergeladen werden. Bei Problemen sollte eine aktuelle Version des “Symantec Device Driver” installiert werden.

Wird bei der Sicherung trotz aktuellen “Symantec Device Driver” die nachfolgende Fehlermeldung angezeigt, sollten die Treiber des Herstellers verwendet werden.

Error on a request to space to end of data. The request could not be performed because of an I/O error.

Windows “Removable Storage Manager”

Wird Backup Exec auf einem Windows 2000 oder 2003 Server betrieben, muss der “Removable Storage Manager” (RMS) Service deaktiviert werden. Mehr dazu im Symantec Document TECH55667.

Weitere Informationen

  • Symantec Document TECH5027: How to resolve SCSI bus timeout
Error “Access denied” wenn mit FastSCP auf VMware ESX 3.5 verbunden wird

Logo VeeamSeit VMware ESX 3.5 kann mit Veeam FastSCP nicht mehr direkt nach der Installation auf einen ESX Server zugegriffen werden. Folgender Fehler  erscheint im ”Veeam Output Window”:

Trying to log in. Login name – root, password *********
Access denied

Für den Zugriff muss nun die neue ESX Firewall mit den von FastSCP benötigten Ports angepasst werden. Dazu kann das Konfig-File FastSCP.xml beim Hersteller heruntergeladen werden. Zum Download… Das XML-File sieht wie folgt aus:

<!-- Firewall configuration information for Veeam FastSCP -->
<ConfigRoot>
  <service>
    <id>FastSCP</id>
    <rule id='0000'>
      <direction>outbound</direction>
      <protocol>tcp</protocol>
      <port type='dst'>
        <begin>2500</begin>
        <end>5000</end>
      </port>
      <flags>-m state --state NEW</flags>
    </rule>
    <rule id='0001'>
      <direction>inbound</direction>
      <protocol>tcp</protocol>
      <port type='dst'>
        <begin>2500</begin>
        <end>5000</end>
      </port>
      <flags>-m state --state NEW</flags>
    </rule>
  </service>
</ConfigRoot>

Dieses muss dann in das Verzeichnis ”/etc/vmware/firewall” kopiert werden. Auf der VMware ESX 3.5 Service Console den Befehl “esxcfg-firewall -e FastSCP” und “service mgmt-vmware restart” ausführen. Danach klappt der Login mit FastSCP wieder wie am Schnürchen:

Trying to log in. Login name – root, password *********
Login name and password correct. Connection established

Backup Exec History

Logo SymantecDie Backup Lösung Backup Exec von Symantec gilt schon seit langem als Erfolgsprodukt. Wer hätte gedacht, dass die Software eine solche Vergangenheit hat…

Vor mehr als 20 Jahren wurde die Erste Version von “Maynard Electronics” veröffentlicht. Seither hat sich der Namen des Herstellers laufend verändert. Im offiziellen PressKit von Symantec kann der Verlauf nachgelegen werden. Grafisch sieht dies in etwa wie folgt aus:

Backup Exec History

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