Archiv für Mai 2008
Microsoft Virtual Server 2005 R2 SP1 released

Logo MSFT Windows ServerVor wenigen Tagen hat Microsoft das Service Pack 1 für Virtual Server 2005 R2 und Virtual PC 2007 veröffentlicht. Neu werden auch die  Operating Systems Windows Server 2008, Windows Vista SP1 und XP SP3 unterstützt.

How-To: Exchange Server Updates automatisch mit-installieren

Logo MSFT ExchangeBei einer Neuinstallation von Exchange Server 2007 folgen danach die Installationen von Service Packs und Update Rollups. Für das Service Pack wurde bereits ein neues Installations-Medium erstellt und veröffentlicht. Doch die UR müssten nach wie vor nach dem Setup manuell installiert werden…

… Wer allerdings das Installations-Medium schon mal genauer angeschaut hat, dem ist vielleicht der Ordner “/updates” und die darin enthaltene “readme.txt” aufgefallen:

Updates added to this folder will be installed during setup.

Wird nun vor der Exchange Server Setup das File “Exchange2007-KB948016-x64-EN.msp” (Update Rollup 2 for Exchange Server 2007 Service Pack 1) in diesen Ordner kopiert, wird dies in den Installations-Prozes integriert und der der Server ist bereits nach der Installation mit dem aktuellen UR ausgestattet. Dieses Vorgehen spart nicht nur Zeit, sondern garantiert auch einen aktuellen Exchange Server.

Weiter Informationen

  • Microsoft Technet 997281: How to Install Exchange 2007 in Unattended Mode
How-To: Installierte Exchange Server Version herausfinden

Logo MSFT ExchangeFür Exchange Server 2007 gibt es verschiedene Möglichkeiten, um die aktuell installierte Version herauszufinden. In der Exchange Management Console (EMC) werden die Server immer mit der aktuellen Version ausgegeben. Diese Angaben können natürlich auch in der Exchange Management Shell (EMS) ausgelesen werden. Mit dem Befehl “Get-ExchangeServer | ft Name,ExchangeVersion,AdminDisplayVersion” werden sämtliche Exchange Server mit dem Namen und der enstsprechenden Exchange Version aufgelistet. Der Wert “AdminDisplayVersion” kann auch auf dem Exchange Server in der Registry ausgelsen werden:

Key: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Exchange\v8.0\<ExchangeRole>\
Name: ConfiguredVersion

Doch, welche Update Rollups wurden installiert? Diese Information steht einem mittels dem tradionellen Weg zur Verfügung. Im Control Panel unter “Programs and Fetaures” bei den Tasks “View installed updates” anwählen und die Liste mit den Exchange Server Update Rollups erscheint. Bei Windows Server 2003 muss ”Add or Remove Programs”  gestartet und die Option “Show Updates” aktiviert werden um die installierten Service Packs und Update Rollups auszulesen.

UPDATE 08.11.2008: Falls verschiedene Versionen eines Updates veröffentlicht würden, so wie es bei Update Rollup 4 für SP1 der Fall war, kann mittels “Click here for support information” die Version der installieren Software angezeigt werden. Bei Windows Server 2008 muss dafür in der Ansicht (Views ⇒ Details) zusätzlich die Column “Version” hinzugefügt werden.

Weitere Informationen

  • Microsoft Technet Article 232170: Exchange Server 2007: Platforms, Editions, and Versions
  • Microsoft Support KB 158530: Build numbers and release dates for Exchange Server
Exchange Server 2007 SP1 Update Rollup 2 released

Logo MSFT ExchangeDas Update Rollup 2 für Microsoft Exchange Sever 2007 SP1 ist am 8. Mai 2008 released worden. Weitere Informationen zum Update gibt es im Microsoft Article 948016 und 937052. Das Rund ~34MB grosse Update kann für x64 und x86 heruntergeladen werden. Zum Download

Weitere Informationen

How-To: Ein local ISO Storage Repository zu XenServer hinzufügen

Logo XenServerUm eine Virtual Machine installieren zu können, ist einfacher mit ISO-Files zu arbeiten. Der Administrator möchte schliesslich nicht bei jeder Installation ins Datacenter laufen um die CD/DVD einzulegen. Bei XenServer kann hierzu ein ISO Storage Library angelegt werden. Dazu verbindet man sich auf die Console und gibt folgende Befehle ein:

  1. Sofern das Verzeichnis “/var/opt/xen/iso_import” noch nicht existiert, kann dies mit diesem Befehl angelegt werden:
    mkdir -p /var/opt/xen/iso_import
  2. Das ISO Storage Repository wird wie folgt angelegt:
    xe sr-create name-label=MyISORepository type=iso device-config:location=/var/opt/xen/iso_import/ device-config:legacy_mode=true content-type=iso
  3. Mit WinSCP können nun die ISO-Files in das Verzeichnis iso_import kopiert werden. Ob XenServer auf die Images zugreifen kann, wird mit dem Befehl “xe vdi-list” kontrolliert. Sämtlich Drives und Storages, darunter auch das ISO Repository, werden dann aufgelistet.
  4. Nun kann in XenCenter das benötigte ISO bei Drop-Down “DVD Drive” ausgewählt werden.

Update 19.03.2009: In XenServer 5.0 muss folgender Command verwendet werden: xe sr-create name-label="MyISORepository" type=iso device-config:location=/var/opt/xen/iso_import/ device-config:legacy_mode=true content-type=iso

Weitere Informationen

Exchange Server 2007 Certificate Request Wizard

Logo MSFT ExchangeFür Exchange Server 2007 müssen die Certificates auf “Exchange Management Shell” (EMS) erstellt werden. DigiCert, einer der wenigen “Universal Communication Certificate” (UCC) Aussteller, bietet online einen Exchange 2007 CSR Command Wizard. Zur Homepage…

Mit “Generate” wird dieser ESM-Command in der Information-Box ausgegeben:

New-ExchangeCertificate -GenerateRequest -Path c:\mail_server-talk_eu.csr -KeySize 1024 -SubjectName “c=CH, s=, l=, o=Server Talk, ou=Bloggers, cn=mail.server-talk.eu” -DomainName mail.server-talk.eu, owa.server-talk.eu, autodiscover.server-talk.eu, EXCCAS01.internal.server-talk.eu, EXCCAS01 -PrivateKeyExportable $True

Mit copy & paste wird das File “C:\mail_server-talk_eu.csr” erstellt, welches dann DigiCert übermittelt werden kann.

Erster XenServer in Betrieb

Logo XenServerHeute, am 1. Mai frei-Tag, habe ich meine Test-Infrastruktur umgebaut. Der bestehende “Windows 2003 Server” mit “VMware Server 1.0.4″ wurde durch eine neue Virtualisierungs Lösung ersetzt, Citrix XenServer Express 4.1. Nebst dem Provisioning Server hat nun ein weiteres Produkt von Citrix in meinem Test-Lab Einzug gehalten. Als Basis dient hier folgendes Test-System:

  • 1x BASUS Barebone V3-P5G33
  • 1x Intel Core 2 Quad Q6600 (2400) SLACR, Quad Core, S 2x4MB Cache, 1066MHz FSB
  • 1x Western Digital 150GB SATA-150 NCQ, HDD, Raptor, 1 10’000 RPM, 16MB, 3.5″
  • 2x OCZ Memory 2x 2GB KIT PC2-6400 Titanium, DDR2, CL4 Titanium XTC, CL4-4-4-15
  • 1x LiteOn DH-16D2S-02C DVD, SATA, 16xDVD, 48xCD
  • 2x Netgear GA311, PCI Netzwerkkarte, 1Gbps, Realtek-Chipsatz

Wichtig sind dabei Memory, genügend schnelle Disks und NIC’s mit einem Realtek-Chipsatz. Eine detaillierte HCL stellt Citrix online zur Verfügung.

XenServer Express ist bei Citrix frei verfügbar und basiert wie VMware ESX auf einem Linux Kernel, also ohne GUI. Nach der Installation kann die Verwaltung mit XenCenter vorgenommen werden. Die Express Edition hat natürlich gewisse Limitierungen. Beispielsweise können maximal vier (4) Virtual Machines gleichzeitig laufen. Eine vollständige Übersicht der verschiedenen Funktionen der einzelnen Editionen gibt es hier. Ein Upgrade auf die Standard oder Enterprise Edition ist über den Erwerb einer entsprechenden Lizenz im Übrigen jederzeit möglich. Zum Download…