Archiv für Juni 2009
Hyper-V Management Pack released

Logo Microsoft System CenterDie Überwachung von Servern war schon immer wichtig um die Verfügbarkeit von Applications und Services zu gewährleisten, respektive um proaktiv Probleme und Störungen zu erkennen und einem Ausfall vorzubeugen. Microsoft stellt mit System Center Operations Manager eine Suite zur Verfügung, welche nahezu für sämtliche Microsoft Products über ein Management Pack verfügt. Das heisst, eine direkte Integration um auch die Abhängigkeiten innerhalb einer Application zu überwachen.

Mit der Server Virtualization wird es zunehmend kritisch, wenn der Host nicht entsprechend überwacht wird. Ein Ausfall würde eine Störung sämtlicher Instanzen (Virtual Machines) zur Folge haben. Mit den entsprechenden Management Packs kann der Hyper-V Host direkt, oder über System Center Virtual Machine Manager (VMM) überwacht werden. Mit Operations Manager und VMM kann zudem die Funktion Performance and Resource Optimization (PRO) eingesetzt werden…

About Windows Server Hyper-V Management Pack

This management pack supports monitoring of Windows Server Hyper-V systems. This includes monitoring coverage of Hyper-V host servers, including critical services and disks, and Hyper-V virtual machines, including virtual components and virtual hardware. This management pack provides the following functionality:

  • Management of critical Hyper-V services that affect virtual machines and host server functionality
  • Management of host server logical disks that affect virtual machine health
  • Full representation of virtualization in a single Hyper-V host server, including virtual networks, virtual machines, and guest computers
  • Monitoring of virtual machine hardware components that affect availability

Source

Die Source für das Windows Server Hyper-V Management Pack kann direkt bei Microsoft heruntergeladen werden, zum Download… Wichtig! Natürlich gibt es andere Lokationen welche weitere Downloads anbieten, es sollte allerdings nur offizielle Builds und Download Centers aufgesucht werden. Zitat Forrest Gump: “Man weiss nie, was man kriegt.”

  • Version: 6.0.6633.0
  • Date Published: 2009-06-19
  • Language: English
  • Format: *.msi
  • Publisher: Microsoft
  • License: System Center Operations Manager

Seit einiger Zeit ist auch für System Center Virtual Machine Manager (VMM) ein Management Pack (MP) verfügbar. Dieses MP enthält Berichte für alle Plattformen, die verwaltet werden können (Virtual Server, Hyper-V und VMware). Folgende Berichte werden direkt mitgeliefert:

About System Center Virtual Machine Manager Management Pack

The System Center Virtual Machine Manager 2008 Management Pack for System Center Operations Manager 2007 monitors availability of all components of VMM 2008 and the availability, health, and performance of all virtual machines and virtual machine hosts that VMM manages. This management pack is tightly integrated with VMM 2008 to implement the following features:

  • Comprehensive health monitoring of virtual machines
  • Performance and Resource Optimization (PRO) in VMM
  • VMM reports
  • Diagram views available from the VMM Administrator Console

Source

Die Source für das System Center Virtual Machine Manager Management Pack kann direkt bei Microsoft heruntergeladen werden, zum Download… Wichtig! Natürlich gibt es andere Lokationen welche weitere Downloads anbieten, es sollte allerdings nur offizielle Builds und Download Centers aufgesucht werden. Zitat Forrest Gump: “Man weiss nie, was man kriegt.”

  • Version: 2.0.3451.0
  • Date Published: 2009-01-28
  • Language: English
  • Format: *.msi
  • Publisher: Microsoft
  • License: System Center Operations Manager

Übrigens, eine Liste sämtlich verfügbarer Management Packs für Operations Manager kann auch bei Microsoft TechNet im System Center Operations Manager Catalog eingesehen und das entsprechende MP direkt heruntergeladen werden.

How-To: Eine Hyper-V Virtual Machine “abschiessen”

Logo Microsoft Windows Server 2008Es kann durchaus mal vorkommen, dass sich eine Virtual Machine so aufgehängt hat, dass sich diese nicht mehr mittels Management Console nicht mehr stoppen lässt. In einem solchen Fall kann der einzelne Virtual Machine Worker Prozess (vmwp.exe) abgeschossen werden, damit nicht der ganze Server neu gestartet werden muss.

Als Hilfsmittel dient der Windows Task Manager, oder die erweiterte Form der Sysinternals Process Explorer, ebenfalls aus dem Hause Microsoft.

  1. Utility Process Explorer mit “Run as Administrator” starten und die EULA akzeptieren, zuvor natürlich auch lesen.
  2. Die Ansicht in der Menu Bar mit “View | Select Columns…” anpassen damit die Spalte “Command line” im Hauptfenster angezeigt wird.
  3. Aus der hinzugefügten Spalte kann nun die eindeutige Kennung einer Virtual Machine ausgelesen werden. Der Inhalt wird wie folgt dargestellt: "C:\Windows\System32\vmwp.exe" E314B8Fe-FB75-48B8-914F-E9B2362D9E0B
  4. Die Zahlenfolge “E314B8Fe-FB75-48B8-914F-E9B2362D9E0B” definiert in diesem Beispiel die GUID der Virtual Machine namens “MyCrashedVM”.
  5. Um den Prozess einer Virtual Machine zuweisen zu können, muss die GUID einer Virtual Machine bekannt sein. Dieser kann beim entsprechenden Verzeichnis ausgelesen werden, der Default Path lautet: C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Hyper-V\Virtual Machines\
  6. Im Sub-Folder “Virtual Machines” existiert jeweils ein XML-Document welches die eindeutige Kennung repräsentiert. In diesem Beispiel mit Cluster Shared Volume (CSV) sieht der Path wie folgt aus: C:\ClusterStorage\Volume1\MyCrashedVM\Virtual Machines\E314B8Fe-FB75-48B8-914F-E9B2362D9E0B.xml
  7. Wenn die Virtual Machine GUID dem entsprechende Virtual Machine Worker Prozess zugewiesen werden konnte, kann mit einem Rechtsklick auf den entsprechenden Prozess die Funktion ”Kill process” aufgerufen und der Prozess “abgeschossen” werden.
  8. Die Meldung “Are you sure you want to kill vmwp.exe” muss noch mit “Yes” bestätigt werden. Dies beendet die problematische Virtual Machine ohne die anderen Instanzen zu beeinträchtigen.
  9. Nun kann die Virtual Machine mit der Hyper-V Management Console wieder gestartet werden.

Der beschriebene Vorgang kann praktisch 1: 1 auch mit dem Windows Task Manager durchgeführt werden. Mit dem Process Explorer werden die Informationen nur besser dargestellt. Wichtig, beide Tools müssen bei aktivem User Account Control (UAC) explizit als Administrator ausgeführt werden.

How-To: Eine Hyper-V Virtual Machine “abschiessen”

Ach ja, für alle Hyper-V Kritiker, einen vergleichbaren Artikel gab es auch schon für VMware ESX: How-To: Eine VMware ESX Virtual Machine “abschiessen”

Sysinternals “Process Explorer”

Logo Microsoft SysinternalsWenn man wissen will, was auf einem Windows System läuft, ist man mit “Process Explorer” auf der richtigen Spur. Die Freeware aus dem Hause Microsoft zeigt alle Details der laufenden Prozesse minutiös an. Das Utility liefert zudem eine genaue Aufstellung darüber, welche Files aktuell geladen sind, welche Priorität diese besitzen und welche DLLs mit ausgeführt werden. Eine nettes Troubleshooting-Hilfsmittels um den Plagegeistern auf die Schliche zu kommen.

Das Utility kann zudem alles was der in Windows integrierte Task Manager auch kann. Der Process Explorer ist also sozusagen der grosse Bruder des Windows Task Managers.

About Process Explorer

Ever wondered which program has a particular file or directory open? Now you can find out. Process Explorer shows you information about which handles and DLLs processes have opened or loaded.

The Process Explorer display consists of two sub-windows. The top window always shows a list of the currently active processes, including the names of their owning accounts, whereas the information displayed in the bottom window depends on the mode that Process Explorer is in: if it is in handle mode you’ll see the handles that the process selected in the top window has opened; if Process Explorer is in DLL mode you’ll see the DLLs and memory-mapped files that the process has loaded. Process Explorer also has a powerful search capability that will quickly show you which processes have particular handles opened or DLLs loaded.

The unique capabilities of Process Explorer make it useful for tracking down DLL-version problems or handle leaks, and provide insight into the way Windows and applications work.

Support

Tools von Sysinternals kommen zwar inzwischen von Microsoft, werden allerdings als „as is“ bereitgestellt. Ein Auszug aus den Sysinternals Software License Terms:

5. SUPPORT SERVICES: Because this software is “as is,” we may not provide support services for it.

9. DISCLAIMER OF WARRANTY: The Software is licensed “as is”. You bear the risk of using it. Sysinternals gives no express warranties, guarantees or conditions. You may have additional consumer rights under your local laws which this agreement cannot change. To the extent permitted under your local laws, Sysinternals excluded the implied warranties of merchantability, fitness for a particular purpose and non-infringement.

10. LIMITATION ON AND EXCLUSION OF REMEDIES AND DAMAGES: You can recover from Sysinternals and its suppliers only direct damages up to U.S: $5.00. You cannot recover any other damages, including consequential, lost profits, special, indirect or incidental damages.

Source

Die Source für Process Explorer kann direkt bei Microsoft TechNet heruntergeladen werden, zum Download… Wichtig! Natürlich gibt es andere Lokationen welche weitere Downloads anbieten, es sollte allerdings nur offizielle Builds und Download Centers aufgesucht werden. Zitat Forrest Gump: “Man weiss nie, was man kriegt.”

  • Version: 11.33
  • Date Published: 2009-02-04
  • Language: English
  • Format: *.zip
  • Publisher: Microsoft (Sysinternals)
  • License: Freeware

Das Utility Process Explorer kann übrigens auch direkt via “Live.Sysinternals.com” gestartet werden.