Archiv für Juli 2009
Online Backup Services von Mozy

MozyHome LogoAuf jedem Computer lagern inzwischen zahlreiche wichtige Dateien wie Dokumente, Fotos, Musik, Filme, und vieles mehr. Kommt es zu einem Ausfall der Harddisk, ist ohne Backup meist alles verloren. Inspiriert durch Kollege Johannes habe ich mir nun einen Account bei Mozy zugelegt. Mozy bietet ein Online Backup Service für Windows und Mac Computer an. Den Service gibt es in verschiedenen Editionen, unterteilt nach Einsatzgebiet:

  • Privatanwender
    • MozyHome Free
    • MozyHome Unlimite
  • Business
    • MozyPro

Mit MozyHome Free erhalten Privatanwender 2GB Speicherplatz kostenlos. Wenn man sich nun noch über meinen Referral Link registriert, gibt es nochmals 256MB zusätzlichen Speicherplatz…

… und zwar für beide Anwender:

For every person that clicks on that link and starts using Mozy, you’ll both get another 256MB of free backup space. That’s right, you get extra space, and so do they.

Eine Lösung mit unlimitierter Kapazität bietet MozyHome Unlimited bereits ab $4.95 pro Monat. Im Vergleich zu diesem Angebot spielt MozyPro mit $6.95 Grundgebühr im Monat, sowie $0.50 für jedes zu sichernde GB, in einer anderen Preisklasse.

Man sollte noch wissen, Mozy ist ein amerikanisches Unternehmen, welches seit der Übernahme im Oktober 2007 durch den Storage Hersteller EMC, zur Decho Corporation gehört.

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Wann läuft eigentlich das Benutzer Passwort ab?

Logo Microsoft WindowsWenn man wissen möchte, wann ein Benutzer Passwort abläuft kann man als Administrator diverse Scripts laufen lassen. Aber das geht auch einfacher, mit net user alias /domain |more kann einfach ausgelesen werden, wann das Passwort erstellt wurde und ab welchem Zeitpunkt dieses Abläuft.

In einem Beispiel mit dem Service Account für Virtual Machine Manager ”service.vmm” sieht dies wie folg aus:

C:\>net user service.vmm /domain |more
User name                                 service.vmm
Full Name                                  Service Account VMM Server
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Country code                              000 (System Default)
Account active                            Yes
Account expires                          Never

Password last set                        06.06.2009 17:18:29
Password expires                        Never
Password changeable                  07.06.2009 17:18:29
Password required                      Yes
User may change password         Yes

Somit könnte auch ein User selber den Status seines Passworts überprüfen. Dieser kurze Check würde sich besonders vor den anstehenden Sommerferien lohnen…

Windows Server Core Management

Logo Microsoft Windows Server 2008 R2Server, welche keine grafische Benutzeroberfläche benötigen, können als Core installiert werden. Dabei wird nur ein Minimalsystem installiert, welches out-of-the-box durch eine Command Line Oberfläche administrierbar ist. Da nur die benötigten Features eingebunden werden, ist der Footprint kleiner als bei einer Full Installation des Windows Servers. Weniger Bits & Bytes heisst auch, eine kleinere Angriffsfläche und somit auch weniger Patches.

Da für eine Server Core Installation nicht die gewohnte Windows Benutzeroberfläche verwendet wird, kann für den Abschluss der Serverkonfiguration keine Standardvorgehensweise (“Out-of-Box Experience”) angegeben werden. Stattdessen muss die Initial Konfiguration manuell mit Command Prompt Tools ausgeführt werden, daher hält sich die Beliebtheit des Server Core bei den Administratoren leider noch ziemlich in Grenzen…

Um einfachere Möglichkeiten aufzuzeigen wie ein Server schneller und einfacher in Betrieb genommen werden kann, nachfolgend eine kurze Übersicht über die Server Core Management Tools.

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Citrix Essentials for Hyper-V Express Edition

Logo CitrixCitrix und Microsoft waren schon immer starke Partner, sei es im Presentation Virtualization aka. Terminal Services Remote Desktop Services, oder nun auch im Server Virtualization Markt. Beide Hersteller bieten mit Hyper-V und XenServer einen starken Hypervisor an. Dass diese gratis verfügbar sind, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Nun stellt Citrix mit Essentials for Hyper-V Express Edition auch eine kostenlose Management Software bereit. Diese ermöglicht durch die StorageLink Technologie eine Erweiterung der Storage Funktionalität von bestehenden Storage Systemen.

About Citrix Essentials for Hyper-V

Citrix Essentials für XenServer ist die ideale Ergänzung für Kunden, die die leistungsstarke Citrix XenServer-Virtualisierungsplattform nutzen, die seit Kurzem kostenlos angeboten wird. Citrix Essentials für Hyper-V erweitert die unternehmensweiten Managementfunktionen für Microsoft Windows Server 2008 Hyper-V und Microsoft System Center. Dies macht es leicht, virtuelle Maschinen in heterogenen Virtualisierungsumgebungen über den gesamten Lebenszyklus einer Anwendung hinweg zu managen – von den Probeläufen in der Testumgebung bis hin zum produktiven Einsatz. Die Express Edition bietet folgende Funktionen:

  • Das StorageLink Gateway aktiviert die automatische Erkennung und den schnellen Zugriff per Mausklick auf die nativen Speicherservices aller führenden Speicherarchitekturen und -protokolle wie DAS, NAS, SAN, iSCSI und Fibre Channel.
  • Der StorageLink Resource Manager stellt native Aktionen der Storage-Arrays innerhalb der Managementumgebung der virtuellen Umgebung dar – einschließlich Partitionierung, Snapshots, Backups und Datenreplikation.
  • Der StorageLink Image Manager bietet eine zentrale Bibliothek von Images für virtuelle Maschinen, die sich einfach zwischen XenServer und Hyper-V austauschen lassen und die schnell für eine beliebige Anzahl von Zielhosts geklont und bereitgestellt werden.
  • StorageLink Connect bietet zahlreiche eindeutig definierte offene APIs, die eine Verbindung von XenServer- und Hyper-V-Umgebungen mit Backup-Lösungen und unternehmensweiten Management-Frameworks anderer Hersteller denkbar einfach machen.

Citrix stellt umfangreiches Material zur Verfügung, damit man schnell mit der Technologie vertraut wird. Zu epmfehlen sind nebst User und Install Guide auch das Video und ein StorageLink DeepDive Webinar.

Wichtig, StorageLink unterstütz zurzeit nur Hyper-V basierend auf Windows Server 2008 RTM mit installiertem Patch 950050. Windows Server 2008 R2 wird zur Zeit noch nicht unterstützt, ist allerdings für einen zukünftigen Release geplant.

Limitierungen der Essentials Express Edition

Die Express Edition kann mit folgenden Limitierungen eingesetzt werden:

  • Maximal zwei (2) Hyper-V Hosts
  • Maximal ein (1) Storage System
  • kein E-Mail oder direkter Support

Versionen

Im Detail werden die Unterschiede der einzelnen Editionen in der folgenden Grafik erläutert:

Citrix Essentials for Hyper-V Express Edition

Ein Upgrade auf die Enterprise oder Platinum Edition ist jederzeit möglich.

Source

Die Source für Essentials for Hyper-V kann direkt bei Citrix heruntergeladen werden, zum Download… Wichtig! Natürlich gibt es andere Lokationen welche weitere Downloads anbieten, es sollte allerdings nur offizielle Builds und Download Centers aufgesucht werden. Zitat Forrest Gump: “Man weiss nie, was man kriegt.”

  • Version: 1.05
  • Date Published: 2009-07-08
  • Language: English
  • Format: *.iso
  • Publisher: Citrix
  • License: Freeware

Weitere Informationen

Error “Cluster Shared Volume is no longer available” mit Hyper-V Failover Cluster

Logo Microsoft Windows Server 2008 R2Mit Windows Server 2008 R2 wird auch die neue Funktion Cluster Shared Volume (CSV) für Hyper-V Failover Cluster eingeführt. Dies ermöglicht erstmalig den gleichzeitigen Zugriff auf ein NTFS Volume durch mehrere Nodes. Diese Funktion ist ein wesentlicher Bestandteil von Hyper-V Live Migration und wird auch nur für dieses Szenario unterstützt.

Wie auch schon bei den älteren Versionen werden dedizierte NICs, HBAs und genügend Ressourcen für einen Failover Cluster vorausgesetzt. Die Konfiguration unter Windows Server 2008 wird durch den Cluster Validator und die diversen Wizards massiv vereinfacht. Allerdings bedarf es bei den neuen Technologien auch an entsprechender Anpassung. Für Cluster unter Windows Server 2003 war klar, dass sämtliche Protokolle der Private NIC, auch Heartbeat oder Interconnect genannt, deaktiviert werden. Diese Konfiguration für “Client for Microsoft Networks”, “File and Printer Sharing for Microsoft Networks”, etc. wird auch heute noch empfohlen, sofern kein Majority Node Set (MNS) als Quorum eingesetzt wird.

Zu beachten ist nun allerdings, dass diese Network Funktionen auch bei einem Failover Cluster mit Cluster Shared Storage benötigt werden. Wird dies Deaktiviert, kann nur der Owner der Shared Disk auf die Ressource zugreifen.  Bei sämtlichen non-Owner Cluster Nodes endet der Zugriff mit einem Absturz des Prozess “explorer.exe”, sprich dem Windows Explorer, und der Fehler Meldung ID 5120 im Event Log:

Log Name: System
Source: Microsoft-Windows-FailoverClustering
Event ID: 5120
Task Category: Cluster Shared Volume
Level: Error
Description: Cluster Shared Volume ‘Volume1′ (‘Cluster Disk 1′) is no longer available on this node because of ‘STATUS_BAD_NETWORK_PATH(c00000be)’. All I/O will temporarily be queued until a path to the volume is reestablished.

Um das Problem zu beheben ist es zwingend erforderlich dass die Netzwerkeinstellung der Private NIC, respektive sämtlichen NICs welche “Cluster Network Communications” konfiguriert wurde, mit aktiven Protokollen für “Client for Microsoft Networks” und “File and Printer Sharing for Microsoft Networks” konfiguriert wurden. Nach dieser Änderung können sämtliche Cluster Nodes auf das Cluster Shared Volume (C:\ClusterStorage\VolumeX) zugreifen, sei es mit Windows Explorer, oder Hyper-V.

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