Archiv für September 2009
How-To: Virtual Machine Mananger für shared ISO Image konfigurieren

Logo Microsoft System CenterSystem Center Virtual Machine Manager (VMM) ist Microsoft’s Management Lösung  für Hyper-V, Virtual Server, sowie auch VMware ESX (vCenter). Nebst der zentralen Verwaltung von Virtual Machines (VMs) und Templates, ist es auch wünschenswert zentral Software bereit zustellen. Bei VMM wird dafür ein Konzept mit einer zentralen Library verfolgt.

Per Default werden ISO Images welche in der Library abgelegt wurden auf den Hyper-V Host kopiert um dann einer VM gemountet werden zu können. Dies braucht Platz und auch entsprechend Zeit für den Kopiervorgang. Neu kann in VMM nun die Funktion “Share image file instead of copying it” genutzt werden.

Damit diese Funktion eingesetzt werden kann, sind zunächst folgende Voraussetzungen zu erfüllen, nachfolgend werden diese Anforderungen noch im Detail beschrieben:

  • Virtual Machine Manager 2008 R2
  • Active Directory
    • Windows Server 2003 Functional Level (oder höher)
    • Service Account

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Nachfolger von ServerManagerCMD

Logo Microsoft Windows Server 2008 R2Mit der Einführung von Windows Server 2008 wurde die zentrale Management Console, der Server Manager, eingeführt. Zur Automatisierung von Installationen, mit ServerManagerCMD.exe wurde auch eine dazu passende Command Line Version angeboten. Seit Windows Server 2008 R2 kommt nun beim Aufruf allerdings folgende Fehlermeldung Warnung:

Servermanagercmd.exe is deprecated, and is not guaranteed to be supported in future releases of Windows. We recommend that you use the Windows PowerShell cmdlets that are available for Server Manager.

Eigentlich keine Überraschung, denn Microsoft setzt in Zukunft auf die PowerShell und auch immer mehr Produkte werden mit PowerShell Modules ergänzt. Für den Server Manager gibt es seit Windows Server 2008 R2 ebenfalls die PowerShell Erweiterung. Über “Start ⇒ All Programs ⇒ Accessories ⇒ Windows PowerShell” können diese geladen werden. Oder, in einem Command Prompt “PowerShell” eingeben. Wichtig, hier wird keine neue Konsole geöffnet, einzig vor der Zeile wird bei aktivem PowerShell “PS C:\…>” angezeigt. Egal welche Variante gewählt wird, die Windows PowerShell müssen als Administrator ausgeführt werden.

Als nächstes muss das entsprechende PowerShell Modul, in diesem Fall für den Server Manager, geladen werden. Dies wird mit dem cmdlet PS> Import-Module ServerManager durchgeführt. Ab diesem Zeitpunkt stehen die neuen PowerShell Tools zur Verfügung.

Nachfolgend noch die Befehle im Überblick:

PS> Get-WindowsFeature

The Get-WindowsFeature cmdlet allows you to retrieve information about roles, role services, and features that are available on a computer that is running Windows Server 2008 R2. The cmdlet results display both those Windows features that are already installed on the computer and those that are available to install.

PS> Add-WindowsFeature

The Add-WindowsFeature cmdlet allows you to install specified roles, role services, and features on a computer that is running Windows Server 2008 R2. The Add-WindowsFeature cmdlet functions similarly to the Add Roles Wizard and Add Features Wizard that you can start from the Server Manager UI. As in those wizards, you can add more than one role, role service, or feature per session, and all roles, role services, or features that are required by those Windows features you want to install are added automatically.

PS> Remove-WindowsFeature

The Remove-WindowsFeature cmdlet allows you to remove specified roles, role services, and features from a computer that is running Windows Server 2008 R2. The Remove-WindowsFeature cmdlet functions similarly to the Remove Roles Wizard and Remove Features Wizard that you can start from the Server Manager UI. As in those wizards, you can remove more than one role, role service, or feature per session.

Weitere Informationen zu den jeweiligen cmdlets können mit PS> Get-Help cmdlet angezeigt, oder bei TechNet nachgelesen werden. Zum Beispiel für das Add-WindowsFeature.

Weitere Informationen

Einblicke in Cluster Shared Volume (CSV)

Logo Microsoft Windows Server 2008 R2Mit dem Release von Windows Server 2008 R2 erfährt besonders Hyper-V einige wichtige Erneuerungen.  Besonderes Augenmerk verdient dabei das Cluster Shared Volume (CSV) für den Failover Cluster.

Da NTFS nicht als Clustered File System ausgelegt wurde (wie Melio), kann jeweils nur ein Hyper-V Host eine Disk aktiv im Zugriff haben. Zudem wird bei einem Failover einer Cluster Group auch die dazugehörige Cluster Disk an den neuen Owner übergeben. Dies hat bei Windows Server 2008 (ohne R2) daher auch zun Design, eine Virtual Machine pro LUN geführt.

Mit dem Release von Windows Server 2008 R2 und Cluster Shared Volume (CSV) wird diese Limitierung für Hyper-V nun behoben. Mit der Erweiterung des File Systems ist es nun möglich, mehrere Virtual Machines (VMs) auf dem gleichen Logical Unit Number (LUN) abzulegen und gleichzeitig von verschiedenen Hyper-V Cluster Nodes zu betreiben. Die wichtigsten Vorteile von CSV vorab im Überblick:

  • Virtual Machine bleibt während eines Failovers verfügbar
  • Disks werden nicht dismounted / remounted
  • Single Name Space für den Zugriff auf die CSV Disk: %SystemDrive%\ClusterStorage\Volume…
  • Keine zusätzlichen Anforderungen an Shared Storage und Virtualization Host
  • Kein neues File System

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