Archiv für Oktober 2009
How-To: Virtual Machine Manager Datenbank Clean-Up

Logo Microsoft System CenterNachdem Virtual Machines installiert, konfiguriert und administriert wurden, häufen sich auch die Einträge bei Jobs an. Bei paar hundert Virtual Machines können sich da schon an die 100‘000 Jobs Einträge in der Datenbank ansammeln. Beim Start belegt allerdings dadurch der Prozess “VmmAdmin.exe” für die Virtual Machine Manager Admin Console immer mehr Speicher im RAM. Da dies schnell zu einem Problem werden kann wenn die Console so viel Speicher belegt, sollte zwingend die VMM Datenbank Grösse im Auge behalten werden.

Einige Beispiele, wie sich die Anzahl Hosts, Virtual Machines und schlussendlich die Anzahl der VMM Jobs auf die Datenbank auswirkt:

  • 4 Hyper-V Hosts mit jeweils 15 Virtual Machines: ~300 MB
  • 8 Hyper-V Hosts Hosts mit jeweils 20 Virtual Machines: ~1’300 MB
  • 16 Hyper-V Hosts Hosts mit jeweils 25 Virtual Machines: ~6‘500 MB

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Free ISO Creator

Das ISO Image Format ist mit der Server Virtualisierung längst schon ein zentrales File Format geworden. Installationen werden in den meisten Fällen nur noch mit solchen Images durchgeführt, mit der entsprechenden Remote Connect Lösungen selbst bei physikalischen Server. Auch Microsoft bietet ihre Software bei TechNet, oder MSDN ihren Kunden im ISO Image Format zum Download an.

Möchte man einzelne Files in ein ISO Image abspeichern, so hilft nun der Free ISO Creator Abhilfe. Dabei können einzelne Files, oder auch ganze Folders selektiert und dem zukünftigen Image hinzugefügt werden.

About Free ISO Creator

With Free ISO Creator, you can easily create ISO image from any files and folders (with the subfolders). Free ISO Creator is one of the best solution to create ISO file and it’s completely FREE.

Welches Tool?

Es gibt viele ISO Image Tools, welche je nach Einsatz besser geeignet wären. Nachfolgend die kostenlose Variante für die Top drei Szenarien:

Source

Die Source für Free ISO Creator kann direkt bei MiniDVDSoft Software Development heruntergeladen werden, zum Download… Wichtig! Natürlich gibt es andere Lokationen welche weitere Downloads anbieten, es sollte allerdings nur offizielle Builds und Download Centers aufgesucht werden. Zitat Forrest Gump: “Man weiss nie, was man kriegt.”

Wettbewerb: Windows 7 Deployment Contest

Logo MCSEboardDie Kollegen vom MCSEboard.de haben in den letzten Wochen zusammen mit Microsoft eine interessante Aktion ausgetüftelt – Dabei geht es um das Deployment vom neuen Betriebssystem Windows 7. Folgendes ist die Idee, der Auftrag bei diesem Contest:

Was muss ich tun? Zeige innerhalb unseres Wettbewerbs deine Best Practice auf, und eröffne auf diese Weise den Dialog mit Kollegen. Berichte, auf welche Weise du Windows 7 auf mehreren PCs vollautomatisch installiert und konfiguriert hast. Beschreibe dabei die einzelnen Stationen deiner Deployment-Reise. Lade dir hier die 90-Tage-Testversion herunter. Sollte Windows 7 in deinem Unternehmen bereits verfügbar sein, kannst du – in Einklang mit den jeweiligen Lizenzbestimmungen – auch diese Version nutzen.

Zur Unterstützung haben wir einen konkreten Fragebogen erstellt, den du dir auf dieser Seite herunterladen kannst. Dieser skizziert die Marschroute für die Einreichung und gibt dir Hilfestellung für deinen Bericht darüber, wie Windows 7 testweise auf mindestens 10 PCs in einer Testumgebung installiert wurde. Folgende Inhalte sind obligatorischer Teil deiner Wegbeschreibung:

  1. Vorbereitung des Deployment-Projektes
    Schildere eingangs, welche Testverfahren du im Vorfeld angewandt hast und wie du mit Inkompatibilitäten umgegangen bist. Erläutere weiterhin, wie viele Komponenten das Masterabbild beinhaltet und welcher Prozentsatz der Software automatisch bereitgestellt wird.
  2. Durchführung des Deployment

Wer also bis Ende Januar 2010 ein “Reisebericht” mit den persönlichen Erfahrungen / Highlights und das dazugehörige Windows 7 Deploymentkonzept (der Testumgebung) bei Microsoft eingereicht hat, kann beim Wettbewerb teilnehmen – vielleicht zuvor noch ein Blick in die Teilnahmebedingungen werfen.

Jeder Teilnehmer wird mit einem TechNet Professional Jahresabonnement belohnt. Aber was ganz besonderes ist der Hauptpreis; der “Deployment-Champ” gewinnt eine Reise nach Redmond (Unites States, WA) in das Microsoft Headquater inklusive ein Treffen mit Mark Russinovich (aka. Sysinternals). Hier gibt es weitere Informationen zum laufenden Wettbewerb.

Wettbewerb: Windows 7 Deployment

E-Book: Windows Server 2008 R2

Logo Microsoft Windows Server 2008 R2Mit dem Titel “Introducing Windows Server 2008 R2″ stellt Microsoft ihren Kunden ein E-Book mit aktuellen Informationen zum neuen Server Betriebssystem zur Verfügung. Das Buch wurde von Charlie Russel (MVP) und Craig Zacker mit Unterstützung vom Windows Server Product Team von Microsoft verfasst. Die elektronische Version ist per sofort und kostenlos bei Microsoft Press als Download erhältlich. Auf den 182 Seiten äussern sich die Experten zu folgende Themen:

  • What’s New in Windows Server R2
  • Installation and Configuration: Adding R2 to Your World
  • Hyper-V: Scaling and Migrating Virtual Machines
  • Remote Desktop Services and VDI: Centralizing Desktop and Application Management
  • Active Directory: Improving and Automating Identity and Access
  • The File Services Role
  • IIS 7.5: Improving the Web Application Platform
  • DirectAccess and Network Policy Server
  • Other Features and Enhancements

Auszug

Windows Server 2008 R2, or simply R2 for short, is the second release of Windows Server 2008. It isn’t a completely new release, but rather adds additional features and refinements to the existing release. In this book, we focus on the new features and refinements in R2. We assume you have at least a general knowledge of Windows Server, and that you have some familiarity with Windows Server 2008, although we don’t assume you’re actively running Windows Server 2008. Where an R2 feature is a refinement of a feature that was new in Windows Server 2008, we provide background on the Windows Server 2008 feature to provide context.

Source

Das E-Book für Windows Server 2008 R2 kann direkt im Microsoft Download Center heruntergeladen werden, zum Download… Zum Lesen von PDF Dokumenten ist der Adobe Reader erforderlich.

  • ISBN: -
  • Pages: 182
  • Date Published: 2009-10-20
  • Language: English
  • Format: *.pdf
  • Publisher: Microsoft

Um Benachrichtigungen über weitere E-Book Angebote, oder kürzlich veröffentlichte Bücher zu erhalten sollte der Microsoft Press Book Connection Monthly Newsletter abonniert werden.

E-Book: Windows Server 2008 R2

Sysinternals “Disk2vhd”

Logo Microsoft SysinternalsMark Russinovich und Bryce Cogswell haben die Microsoft Sysinternals Kollektion um ein hilfreiches Physical to Virtual (P2V) Tool. Mit Disk2vhd lässt sich im laufenden Betrieb eine exakte Kopie einer Hard Disk erstellen. Die Virtual Hard Disk (VHD) lässt sich dann später in Hyper-V, oder Windows Virtual PC nutzen, oder auch als VHD bei Windows 7 und Windows Server 2008 R2 mounten.

About Disk2vhd

Disk2vhd is a utility that creates VHD (Virtual Hard Disk – Microsoft’s Virtual Machine disk format) versions of physical disks for use in Microsoft Virtual PC or Microsoft Hyper-V virtual machines (VMs). The difference between Disk2vhd and other physical-to-virtual tools is that you can run Disk2vhd on a system that’s online. Disk2vhd uses Windows’ Volume Snapshot capability, introduced in Windows XP, to create consistent point-in-time snapshots of the volumes you want to include in a conversion. You can even have Disk2vhd create the VHDs on local volumes, even ones being converted (though performance is better when the VHD is on a disk different than ones being converted).

Physical to Virtual

Disk2vhd funktioniert ab Windows XP SP2, Windows Server 2003 SP1 und neuere Systeme. Es wird sowohl die 32-Bit als auch die 64-Bit Architektur unterstützt. Der Einsatz ist sehr einfach:

  1. Disk2vhd.exe ausführen und EULA akzeptieren.
  2. Den Pfad für das VHD File angeben. Per Default wird der Ordner der Disk2vhd Applikation gewählt.
  3.  Nachdem die Physical Disk welche in VHD konvertiert werden soll selektiert wurde, kann der Vorgang mit “Create” gestartet werden.
  4. Disk2vhd erstellt einen Snasphot welcher als Differencing VHD abgespeichert wird.

Da das Tool allerdings lediglich ein VHD File anlegt, müssen Treiber beziehungsweise die HAL der Virtual Machine im Anschluss manuell geändert werden. Nach dem ersten Start als Virtual Machine erkennt Windows die geänderte Hardware und installiert automatisch die erforderlichen Treiber, sofern diese verfügbar sind. Bei Hyper-V wird für bei 32-Bit ein “ACPI x86-based PC” und bei 64-Bit eine “ACPI x64-based PC” HAL installiert. Je nach Betriebssystem müssen die Integration Components nachträglich manuell installiert werden. Wichtig, da sich die Hardware wären dem Physical to Virtual Conversion um einiges geändert hat, ist eine erneute Aktivierung der Windows Lizenz erforderlich.

Mit der Version 1.2 wurde nun Disk2VHD auch um Command Line Optionen erweitert, welche es erlauben das Erstellen von VHDs zu automatisieren:

Befehl: disk2vhd <[drive: [drive:]...]|[*]> <vhdfile>
Beispiel: disk2vhd * c:\vhd\snapshot.vhd

Support

Tools von Sysinternals kommen zwar inzwischen von Microsoft, werden allerdings als “as is” bereitgestellt. Ein Auszug aus den Sysinternals Software License Terms:

5. SUPPORT SERVICES: Because this software is “as is”, we may not provide support services for it.

9. DISCLAIMER OF WARRANTY: The Software is licensed “as is”. You bear the risk of using it. Sysinternals gives no express warranties, guarantees or conditions. You may have additional consumer rights under your local laws which this agreement cannot change. To the extent permitted under your local laws, Sysinternals excluded the implied warranties of merchantability, fitness for a particular purpose and non-infringement.

10. LIMITATION ON AND EXCLUSION OF REMEDIES AND DAMAGES: You can recover from Sysinternals and its suppliers only direct damages up to U.S: $5.00. You cannot recover any other damages, including consequential, lost profits, special, indirect or incidental damages.

Source

Die Source für Disk2vhd kann direkt bei Microsoft TechNet heruntergeladen werden, zum Download… Wichtig! Natürlich gibt es andere Lokationen welche weitere Downloads anbieten, es sollte allerdings nur offizielle Builds und Download Centers aufgesucht werden. Zitat Forrest Gump: “Man weiss nie, was man kriegt.”

  • Version: 1.62
  • Date Published: 2010-07-29
  • Language: English
  • Format: *.zip
  • Publisher: Microsoft (Sysinternals)
  • License: Freeware

Das Utility Disk2vhd kann übrigens auch direkt via “Live.Sysinternals.com” gestartet werden.

Open-E DSS mit Hyper-V

Logo Open-EMit der Verfügbarkeit von Windows Server 2008 R2 und Hyper-V Server 2008 R2 konnte eine weitere Steigerung der Marktanteile von Hyper-V verzeichnet werden. Der Hypervisor wurde im neuen Betriebssystem um wichtige Komponenten wie Live Migration (aka. VMotion) erweitert. Die Installation und Konfiguration einer Stand-Alone Lösung ist schnell umgesetzt. Die Herausforderung kommt allerdings, sobald in einem Testlabor eine hochverfügbare Infrastruktur aufgebaut werden soll.

Hochverfügbarkeit bedeutet bei Microsoft in den meisten Fällen eine Lösung basierend auf dem Windows Cluster. Damit Hyper-V mit mehreren Nodes betrieben werden kann, ist allerdings ein Shared Storage die Voraussetzung. Bei vielen Installationen wurde allerdings genau bei dieser Anforderung ein Problem während der Validierung festgestellt. Der Report des Cluster Validator Test wird folgende Fehlermeldung angezeigt:

Validate SCSI-3 Persistent Reservation

Validate that storage supports the SCSI-3 Persistent Reservation commands.
Validating Cluster Disk 0 for Persistent Reservation support
Registering PR key for cluster disk 0 from node hyper01.intra.server-talk.eu
Failed to Register PR key for cluster disk 0 from node hyper01.intra.server-talk.eu status 1
Cluster Disk 0 does not support Persistent Reservation

Die Anforderungen an ein Failover Cluster werden bei Microsoft TechNet im Artikel “Failover Cluster Requirements” genauer beschreiben. Kann also ohne Support von SCSI-3 Persistent Reservation kein Windows Server 2008 (R2) Failover Cluster gebaut werden? Leider ist das so, ohne PR – kein Failover Cluster…

Bis Juli 2009 war, nebst den Enterprise Storage Anbieter, die einzige Alternative das iSCSI Target vom Windows Storage Server, welcher allerdings nur als OEM Produkt verfügbar ist. Seit anfangs Juli 2009 gibt es nun mit dem “Data Storage Server” (DSS) in der Version 6 eine sehr interessante Alternative von Open-E.

About Open-E DSS V6

Open-E DSS V6 provides superior performance, security, and scalability at a fraction of the cost of alternative storage offerings. Advanced features of Open-E DSS V6 include Data and Volume Replication, Volume Snapshot, Automatic Failover for iSCSI Volumes, WORM and NDMP. Additionally, Open-E DSS V6 supports a wide variety of hardware RAID platforms from the industry’s leading names. The versatility of the Open-E DSS V6 also allows users to combine NAS systems with iSCSI SAN systems, and provides built-in virus protection, while enabling the connection of multiple Network Interface Controllers, including Gigabit Ethernet, 10 Gigabit Ethernet, Fibre Channel and InfiniBand. Open-E DSS V6 is easily downloaded to any hardware device for simplified access.

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Kostenloser Virenschutz mit Microsoft Security Essentials

Logo Microsoft Security EssentialsDa Bedrohungen für heutige PCs immer weiter zunehmen, arbeiten Sicherheits- und Softwarefirmen aktiv daran, Geräte und deren Anwender besser zu schützen. Es stehen viele hochwertige Sicherheitsprodukte zur Auswahl, einige sind sogar kostenlost verfügbar. Dennoch installieren noch immer nicht sämtliche Anwender eine aktuelle Sicherheitssoftware zum Schutz ihrer PCs. Wie gefährlich dies ist, wird im Security Intelligence Report Version 6 (SIR v6) der weltweiten Verbreitung von Malware zwischen Juli und Dezember 2008 dargestellt:

Kostenloser Virenschutz mit Microsoft Security Essentials

Dass keine aktuelle Software installiert wird, ist oftmals auf die eingeschränkte Systemleistung mit aktivem Virenscanner und die jährlichen Wartungs- und Lizenzkosten zurückzuführen. Um diesem Problem entgegenzuwirken, stellt Microsoft seit September 2009 mit Microsoft Security Essentials ihren Kunden eine qualitativ hochwertige Sicherheitssoftware zur Verfügung.

About Microsoft Security Essentials

Microsoft Security Essentials ist der Echtzeitschutz für Ihren Heim-PC, der Sie vor Viren, Spyware und anderer bösartiger Software schützt.

Microsoft Security Essentials steht als kostenloser Download von Microsoft zur Verfügung. Er ist einfach zu installieren und zu verwenden sowie stets auf dem aktuellen Stand. So können Sie sich sicher sein, dass Ihr PC immer durch die neuesten Technologien geschützt wird. Ob Ihr PC gut geschützt ist, können Sie ganz einfach feststellen – bei der Farbe Grün ist alles in Ordnung. So einfach ist das.

Microsoft Security Essentials wird automatisch und effizient im Hintergrund ausgeführt. Auf diese Weise können Sie Ihren Windows-basierten PC so nutzen, wie Sie möchten – ganz ohne Unterbrechungen oder lange Wartezeiten.

Der Schutz mittels Security Essentials basiert auf derselben Kerntechnologie, wie Microsofts Business Lösung Forefront Client Security welches vom Microsoft Security Response Center (MSRC) gestützt wird. Microsoft Security Essentials ist zudem so entwickelt, dass es unauffällig und effizient im Hintergrund läuft. Anwender können daher ihren Computer weiterhin so nutzen wie sie möchten, ohne sich Gedanken zu nervenden Pop-up-Fenster, oder eingeschränkte Systemleistung machen zu müssen.

Durch die optimale Ausnutzung von Ressourcen ist die Software ideal für Computer mit niedriger Rechenleistung, wie zum Beispiel Netbooks, oder auch persönliche Virtual Machines. Microsoft Security Essentials steht den Anwender einer Original Version von Windows kostenlost zur Verfügung. Die Sicherheitssoftware kann ab Windows XP SP2, Windows Vista und Windows 7 (inklusive  Windows XP Mode), auf 32-Bit sowie 64-Bit in 8 Sprachen installiert werden.

Source

Die Source für Security Essentials kann direkt bei Microsoft heruntergeladen werden, zum Download… Wichtig! Natürlich gibt es andere Lokationen welche weitere Downloads anbieten, es sollte allerdings nur offizielle Builds und Download Centers aufgesucht werden. Zitat Forrest Gump: “Man weiss nie, was man kriegt.”

  • Version: 1.67
  • Date Published: 2009-09-29
  • Language: Dutch, English, French, German, Italian, Japanese, Portuguese, Spanish
  • Format: *.exe
  • Publisher: Microsoft
  • License: Freeware (Windows Lizenz erforderlich)

Weitere Informationen

Hyper-V und Anti-Virus Software

Logo Microsoft Windows Server 2008 R2Ein Schutz vor Viren auf ist heutzutage ein “Muss” für jeden Server. Bei solchen welchen eine direkte Verbindung zum Internet haben, ist dies sogar überlebenswichtig! Gerne wird allerdings übersehen, dass eine Anti-Virus Software je nach Server spezifische Anpassungen erfordert. Ohne solche Anpassung können Virenscanner Applikationen, oder sogar ganze Server zum Absturz bringen.

Bei Hyper-V zeichnet sich dies so ab dass Virtual Machines (VMs) sich nicht mehr starten lassen, nachdem eine Anti-Virus Software im Management Operating System aka. Parent Partition installiert wurde. VMs verschwinden anschliessend auch aus der Hyper-V Management Console. Im Event-Log wird dies mit folgender Meldung festgehalten:

Log Name: Microsoft-Windows-Hyper-V-Config-Admin
Source: Hyper-V-Config
Event ID: 4096
Level: Error
Description: The Virtual Machines configuration <GUID> at <path to VM> is no longer accessible: The requested operation cannot be performed on a file with a user-mapped section open. (0x800704C8)

Log Name: Microsoft-Windows-Hyper-V-VMMS-Admin
Source: Microsoft-Windows-Hyper-V-VMMS
Event ID: 19060
Level: Warning
Description: Failed to get saved state information for virtual machine ‘<VM>’: The specified network resource or device is no longer available. (0×80070037). (Virtual machine ID <GUID>) It is assumed that the virtual machine is in a saved state.

Anti-Virus Ausschlüsse

Damit Hyper-V einwandfrei mit einer installierten Anti Virus Software betrieben werden kann, sind folgende Verzeichnisse vom Virenscan (Realtime und Scheduled) auszuschliessen:

  • Virtual Machine Configuration Files
    • Default “C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Hyper-V”
  • Virtual Machine VHD Files
    • Default “C:\Users\Public\Documents\Hyper-V\Virtual Hard Disks”
    • Default bei Cluster ”C:\ClusterStorage
  • Snapshot Files
    • Default “C:\ProgramData\ProgramData\Microsoft\Windows\Hyper-V\Snapshots”
  • Virtual Machine Prozesse
    • Vmms.exe
    • Vmwp.exe

Um den Fehler 0x800704C8 zu beheben muss der Hyper-V Virtual Machine Management Server neu gestartet werden. Wenn die Virtual Machine noch immer nicht gestartet werden kann, muss diese allerdings neu angelegt, oder von einem Backup wiederhergestellt werden.

Da Hyper-V sowohl als Core oder auch Full Server betrieben werden, sollte die Option ohne Graphical User Interface (GUI) ebenfalls in Erwägung gezogen werden. Eine Server Core Installation bietet die kleinste Angriffsfläche und wird für den Einsatz der Server Virtualisierung empfohlen. Ohne GUI sind weniger Windows Patches und Updates erforderlich, dadurch verringert sich auch die Anzahl der Neustarts.

Eine Anti-Virus Software sollte zwingend bei den Virtual Machines installiert werden – ob ein Hypervisor im Core Installation Mode mit aktivierter Firewall auch einen AntiVirus braucht, darüber kann philosophiert werden.

Im Übrigen sollte im Management Operating System keine zusätzlichen Applikationen ausgeführt werden. Damit kann sichergestellt werden, dass nur Updates für Server Core, die Hyper-V Service Komponenten und den Hypervisor installiert werden müssen.

Weitere Informationen

Happy Birthday “Server Talk”

Heute am 9. Oktober feiert server-talk.eu den zweiten Geburtstag. Vor zwei Jahren wurde mit “Hallo Internet” der erste Artikel veröffentlich. In den nun vergangenen 48 Monaten hat sich vieles verändert. Die primäre Ausrichtung hat sich von VMware via. Exchange Server nun durch meine Arbeit als Consultant für Virtualization mehr zu Windows ServerHyper-V und Virtual Machine Manager gewandelt. Die Vorstellung meines Blog im Fachmagazin “IT Administrator” war sicherlich eines der Highlights auf welche ich gerne zurück schaue. Der Artikel kann hier nachgelesen werden.

Die Besucherzahlen haben über die Monate deutlich zugenommen – Mit 17’939 unique Visitors ist September 2009 nun der aktuelle Rekordhalter, dicht gefolgt von Ferienmonat Juli 2009 mit 17’069 Visitors.

An dieser Stelle möchte ich auch noch Johannes für die tolle Administration des Back-End danken – good job, mate!

Viele Grüsse & let’s celebrate
michel (at) server-talk (dot) eu

Happy Birthday "Server Talk"