Archiv für November 2009
How-To: Letzte Windows Startzeit überprüfen

Logo Microsoft WindowsBei Operating System wird immer mit uptime Zahlen jongliert… Doch wie sieht es mit der Uptime bei Windows aus? Und, wo kriegt man eigentlich solche Information her, ohne dass eine Auswertung in der Monitoring Software durchgeführt werden muss?

Mit dem integrierten Tool “systeminfo“  können solche Information ausgelesen werden. Bei Systemen neuer als Windows Vista und Server 2008 lautet der gesuchte Eintrag “System Boot Time”. Bei älteren Betriebssystemen ist dieser als “System Up Time” zu finden. Der Befehl wird in einem Command Prompt aufgerufen. Das Ergebnis einer solchen Abfrage sieht dann wie folgt aus:

C:\>systeminfo

Host Name:                    HYPER01
OS Name:                      Microsoft Windows Server 2008 R2 Enterprise
OS Version:                    6.1.7600 N/A Build 7600
OS Manufacturer:            Microsoft Corporation
OS Configuration:            Member Server
OS Build Type:                Multiprocessor Free
Registered Owner:          Michel
Registered Organization: Server Talk
Original Install Date:       12.08.2009, 22:21:05
System Boot Time:         01.10.2009, 08:57:16
….

Um diese Ausgabe für die Abgrader der System Uptime zu optimieren, kann der Befehl mit ” | find” erweitert werden. Der Befehl sieht dann wie folgt aus: systeminfo| find "System Boot Time"

C:\>systeminfo| find “System Boot Time”

System Boot Time:          01.10.2009, 08:57:16

Alternativ kann auch das Tool “uptime“, welches seit Windows NT 4.0 verfügbar ist, eingesetzt werden. Die Ausgabe bei diesem Tool sieht dann wie folgt aus:

C:\>uptime.exe

\\HYPER01 has been up for: 57 day(s), 0 hour(s), 20 minute(s), 28 second(s)

Mein Hyper-V Host, basierend auf Windows Server 2008 R2, hat eine Uptime von 57 Tagen. Nach der Installation der letzten Security Updates ist nun allerdings ein Reboot des Servers erforderlich…

Weitere Informationen

  • Microsoft KB 232243: Uptime.exe Tool Allows You to Estimate Server Availability with Windows NT 4.0 SP4 or Higher
Virtual Machine Manager PowerShell cmdlets

Logo Microsoft System CenterProdukte aus dem Haus Microsoft unterstützen in den neuen Versionen allesamt die Script Sprache PowerShell. So ist es auch bei System Center Virtual Machine Manager. Damit man den Überblick über alle cmdlets behält, stellt Microsoft die sogenannten Reference Guides zur Verfügung.

Auszug

System Center Virtual Machine Manager (VMM) is a server application that you can use to manage virtual machines on a variety of virtualization platforms. As an alternative to using the VMM Administrator Console to administer your Virtual Machine Manager environment, you can use the cmdlets in the Windows PowerShell – Virtual Machine Manager command shell, which is an administrator-focused command-line shell. This document provides the Help topics for the VMM cmdlets.

Beispiele

PowerShell ist ein mächtiges Werkzeug, mit welchem sich die Administration einer Infrastruktur stark vereinfachen lässt. Nachfolgend ein “schmankerl” welches aufzeigen soll, wie einfach sich Hyper-V und Virtual Machine Manager über PowerShell administrieren lässt:

  • Auflistung sämtlich vorhandener VMs
    • PS> Get-VM | ft Name, VMHost, HostGroupPath, Status -auto
  • Auflistung sämtlich vorhandener Snapshots
    • PS> Get-VMCheckpoint | ft VM, AddedTime, Name -auto
  • Anzeigen der virtuellen NIC mit der MAC Adresse
    • PS> Get-VM | Get-VirtualNetworkAdapter | ft Name,EthernetAddress
  • Auflistung durchgeführter Migrationen
    • PS> Get-job “move virtual machine *” -all
  • Migration einer VM (Live Migration)
    • PS> Get-VM -Name <VMName> | Move-VM -VMHost <HostName>
  • Ändern des Besitzer für alle VMs
    • PS> Get-VM | Set-VM -Owner <DOMAIN\User>
  • Wiederherstellen des letzten Snapshots
    • PS> Get-VMCheckpoint -MostRecent –VM <VMName> | Restore-VMCheckpoin
  • Maintenance Mode für Host aktivieren und VMs migrieren (Live Migration)
    • PS> Disable-VMHost –VMHost <HostName> -MoveWithinCluster
  • Backup der VMM Datenbank (TSQL) 
    • PS> Get-VMMServer <VMM Server> | Backup-VMMServer -Path <BackupFileFolder>

Sämtliche Möglichkeiten der PowerShell cmdlets werden im Reference Guide ausführlich beschrieben.

Source

Der Reference Guide kann direkt im Microsoft Download Center heruntergeladen werden: Virtual Machine Manager 2008 R2, Virtual Machine Manager 2008, oder Virtual Machine Manager 2007. Zum Lesen von Word Dokumenten ist Microsoft Office Word oder der Microsoft Word Viewer erforderlich.

  • Version: 1.0
  • Pages: 498
  • Date Published: 2009-08-24
  • Language: English
  • Format: *.docx
  • Publisher: Microsoft