Archiv für Januar 2010
Vergleich zwischen VMM P2V und Disk2vhd

Vor einigen Montagen hat Sysinternals das Tool Disk2vhd veröffentlicht. Damit lässt sich auf einfache Art und Weise und vor allem kostenlos eine Migration von einem physikalischen zu einem virtuellen System -auch als P2V bezeichnet- durchführen. Die P2V und V2V Funktionalität ist aber auch ein Verkaufsargument für System Center Virtual Machine Manager (VMM). Die nachfolgende Tabelle soll nun die Unterschiede zwischen dem kostenlosen Tool “Disk2vhd” und der lizenzpflichtigen Software “Virtual Machine Manager” aufzeigen:

FUNKTIONEN SCVMM Disk2vhd 
- Offline P2V Support (WinPE) Ja Nein
- Anpassung der Hardware (z.B. Übernahme der MAC-Adresse) Ja Nein
- Automatisierung mit Scripting Ja Nein
- Job Fortschrittsanzeige und Protokollierung Ja Nein
- Installiert einen Agent für die Konvertierung (temporär) Ja Nein
- Automatisierung ohne zusätzlichen Benutzer Eingriff (Source) Ja Nein
- Übernahme der ursprünglichen Netzwerkeinstellungen Ja Nein
- Kopieren von leerem Disk Space wird übersprungen um Transfer zu optimieren Ja Ja
- Verwendet VSS Technologie für online P2V Ja Ja
- Unterstützt Vergrösserung der Virtual Hard Disk Ja Nein
- Unterstützt BITS für sicheren File Transfer (online und offline Migration) Ja Nein
- Automatische Erstellung der Virtual Machine als Bestandteil der Konvertierung Ja Nein
- Platzierung der VM mit Berücksichtigung der Last auf Hyper-V Ja Nein
- Automatische Installation der “Integration Services” Ja Nein
- Migration von nicht Active Directory Domain Member Server Ja Ja
- Unterstützt Client und Server Operating Systems ab XP / WS2003 Ja Ja
- Unterstützt Windows 2000 SP4 Ja Nein
- Standalone Interface Nein Ja
- Erfordert Management Server (zusätzliche Infrastruktur) Ja Nein
- Kostenlos Nein Ja

Die P2V und V2V Optionen von Virtual Machine Manager bieten also weitaus mehr Funktionen als Disk2vhd von Sysinternals. Gerade wenn man einen physischen Domain Controller nach Hyper-V migrieren möchte, kommt man an der zusätzlichen Offline Methode von VMM nicht vorbei – denn für Active Directory ist dies der einzige Weg welcher auch von Microsoft supported wird.

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Auch ein iPhone braucht mal ein Neustart…

iPhone, das Telefon aus dem Hause Apple ist wohl das beliebteste Produkt des Jahres 2009. Seit der Veröffentlichung von Windows Mobile 6.5 werden nun laufend Vergleiche zwischen dem Betriebssystem von Apple und Microsoft veröffentlicht. Es ist kein Geheimnis, aktuell kommt das iPhone in der Öffentlichkeit wohl (noch) besser an.

Aufgrund meiner Arbeit, sind meine Berührungspunkte mit dem iPhone eher selten. Wenn, dann geht es um die Anbindung an einen Exchange Server um Kontakte, Kalender Einträge und E-Mails zu synchronisieren. In den meisten Fällen funktioniert dies tadellos, doch was macht man wenn die Navigations-Leiste fehlt?

In einem solchen Fall kann man nicht mehr zwischen Ordner und E-Mails wechseln und die Ansicht bleibt auf dem zuletzt angesehenen E-Mail. Mit dem Home-Button kann zwar die Ansicht geschlossen werden, allerdings öffnet sich bei einem erneuten Zugriff wieder dieselbe E-Mail. Gemäss dem Support von Apple ist dies auf eine Fehlfunktion der Applikation zurückzuführen.

Die Lösung des Problems ist eigentlich ganz einfach – Ein Neustart des iPhone. Doch da es kein On/Off oder Reset Button gibt, ist dies auf Anhieb nicht so schnell durchzuführen. Wie beim iPod hat sich Apple nämlich eine Kombination von Buttons ausgedacht, um das Gerät ausschalten zu können. Ein Neustart wird beim iPhone wie folgt durchgeführt:

  1. Home-Button und Sleep-Button gleichzeitig drücken
  2. Wenn die Meldung “Power off” kommt, ignorieren
  3. Sobald das Apple Logo erscheint wird das iPhone gestartet

Nach dem Neustart funktioniert die Anzeige der E-Mails wieder einwandfrei. Also auch ein iPhone benötigt ab und zu ein Neustart um wieder auf Touren zu kommen, genauso wie Windows Mobile…

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  • Apple Support Artikel TTA38625: iPhone Buttons
E-Book: Windows Server 2008 R2

Logo Microsoft Windows Server 2008 R2Ulrich B. Boddenberg, ein Autor von dem Galileo Verlag, hat für das neue Windows Betriebssystem Windows Server 2008 R2 ein neues E-Book ”Windows Server 2008 R2 – Das umfassende Handbuch” als kostenlosen Download bereitgestellt. Auf den 1′410 Seiten werden folgende Microsoft Technologien beschrieben:

  • Konzeption, Installation und Konfiguration
  • Anwendungsszenarien und praxisrelevante Lösungen
  • Inkl. Active Directory, Zertifikatdienste, Windows 7-Integration

Nach einem ersten Überblick über das Look-and-Feel werden die Basistechnologien besprochen und die Einsatzmöglichkeiten gezeigt. Ein besonderer Fokus liegt auf den Neuerungen gegenüber den Vorgängerbetriebssystemen. Von Installation und Migration, über Interoperabilität und Vista im Netz, bis hin zur Hochverfügbarkeit wird in diesem Buch thematisiert.

Auszug

Das lösungsorientierte und praktische Handbuch zum Windows Server 2008 R2 mit zahlreichen fundierten Hintergrundinformationen. Der Autor Ulrich B. Boddenberg greift bei der Beschreibung des Servers auf seine praktischen Erfahrungen in zahlreichen Projekten bei mittleren und großen Kunden zurück. Denn ein modernes Betriebssystem wie Windows Server 2008 R2 bietet weit mehr als nur die Möglichkeit, Programme auszuführen. Er beschreibt alle zentralen Technologien, wie die Virtualisierung mit Hyper-V, Active Directory, Remotedesktopdienste und den Webserver IIS. Neben diesen konkreten Technologien geht es auch um Grundlagen wie Netzwerkprotokolle, Kerberos-Authentifizierung oder die eingesetzte Hardware. Zentrale Aspekte wie Performance, Verfügbarkeit und Sicherheit ziehen sich durch das gesamte Buch.

Source

Das E-Book für Windows Server 2008 R2 kann direkt beim Galileo Verlag heruntergeladen werden, zum Download. Zum Lesen von HTML Dokumenten ist ein Internet Browser erforderlich.

  • ISBN: 978-3-8362-1528-2
  • Pages: 1′410
  • Date Published: 2009-12-19
  • Language: Deutsch
  • Format: *.html
  • Publisher: Galileo Verlag

Eine Übersicht über sämtlich verfügbaren Openbook’s vom Galileo Verlag gibt es hier. Die gedruckte Version von “Windows Server 2008 R2 – Das umfassende Handbuch” ist ebenfalls im Fachhandel erhältlich und kostet rund 100.- Schweizer Franken (€ 60.-).

Wie schnell ist mein Internet Zugang?

Wer wollte nicht schon mal die Geschwindigkeit seines Internet Zugang testen. Die Anbieter von DSL- und Cable Anschlüssen überbieten sich seit Jahren mit neuen Up- und Download Limits um Kunden zu gewinnen. Aktuell bekommt man in der Schweiz für rund CHF 70.- (ca. €46.-) folgende High-Speed Anschlüsse:

  • Cablecom (Cable)
    • Download 25′000 Kbit’s
    • Upload: 2′500 Kbit’s
    • Preis: CHF 75.-
  • Swisscom (DSL)
    • Download 20′000 Kbit’s
    • Upload: 1′000 Kbit’s
    • Preis: CHF 69.-

Diese Zahlen sind natürlich bei einem Heim-Anschluss nur Best Effort und werden nicht garantiert. Wer dennoch mal überprüfen will, ob dies wirklich +/- eingehalten wird, kann dies mit speed.io einmal testen. Speed.io misst die aktuelle Geschwindigkeit einer Internetverbindung zu einem am nächsten gelegenen Server des Anbieters dieses kostenlosen Services. Dabei wird der Download, der Upload, die Anzahl maximaler Verbindungen pro Minute sowie der Ping gemessen.

Alle Tests werden vollständig innerhalb des eigenen Browsers über HTTP (TCP) durchgeführt und erfordern ausser des Flash Plugins keinerlei zusätzliche Software. Natürlich sollte während des Tests keine Downloads, Streams, etc. im Hintergrund am Laufen sein.

Nachfolgend die Ergebnisse meines 10′000 Kbit’s / 1′000 Kbit’s Anschlusses: