Archiv für Juni 2010
How-To: Verwaltung eines Cluster Shared Volume (CSV)

Logo Microsoft Windows Server 2008 R2Mit Windows Server 2008 R2 wurde für Hyper-V das Cluster Shared Volume (CSV) eingeführt. Im Artikel “Einblicke in Cluster Shared Volume (CSV)” wurde bereits detailliert darüber berichtet. Mit Cluster Shared Volume (CSV) nimmt allerdings nicht nur die Flexibilität, sondern auch die Komplexität eines Hyper-V Failover Cluster zu. Da durch den Einsatz von “Direct IO” gleichzeitig mehrere Hyper-V Hosts auf das gleiche LUN Zugriff haben, muss für den optimalen Betrieb eine perfekte Ausgangslage bezüglich Storage geschaffen werden. Aber auch das Cluster Network spielt eine wesentliche Rolle in dieser Architektur.

Da Aufgaben aus dem “Daily Business” bei Cluster Shared Volumes oftmals ein wenig anders durchgeführt werden, werden im nachfolgenden Artikel die wichtigsten Punkte näher erläutert.

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How-To: Mit WMI ein Network Adapter auf Server Core aktivieren

Der Core Installation Mode (Server Core) ist sehr häufig mit Hyper-V und natürlich bei Hyper-V Server anzutreffen. Durch die geringe Angriffsfläche, Wartungs- und Verwaltungsaufwand ist dies die ideale Konfiguration. Ein sicheres System ist nicht immer die einfachste Variante – gerade die Installation von NIC Treiber und/oder Teaming Software ist bei Server Core aufwändiger als bei einer Installation im Full Installation Mode, aber durchaus machbar.

In gewissen Konstellationen kann es vorkommen / angebracht sein – nicht verendete Network Adapter zu deaktivieren. Bei Server Core wird dies mit dem Netsh Command-Line Utility durchgeführt: “netsh interface set interface "Local Area Connection 4" DISABLED. Der Status der Network Adapter kann mittels “netsh interface show interface” überprüft werden.

Es kann allerdings nachträglich zu Problemen kommen, diesen Adapter wieder zu aktivieren. Zum Beispiel nach einem Update der Treiber (zum Beispiel bei Broadcom in HP Server…). Der Status bleibt dann auch nach der Anwendung von Netsh “Disabled”. Ein simples WMI-Script kann hier Abhilfe leisten:

Function EnablePreviouslyDisabledNics()
    strComputer = "."
    Set objWMIService = GetObject("winmgmts:\\" & _
    strComputer & "\root\cimv2")
    Set colAdapters = objWMIService.Execquery("Select * from Win32_NetworkAdapter Where NetEnabled=False")
    For Each Adapter in colAdapters
        Adapter.Enable()
    Next
    Set objWMIService = Nothing
End Function

EnablePreviouslyDisabledNics

Einfach als enableNIC.vbs speichern und auf dem Server aufrufen, “cscript enableNIC.vbs“. Sämtlich deaktivierten Network Adapter werden nun wieder aktiviert und der können wieder verwendet werden. Mit “netsh interface show interface” kann wieder der Status überprüft werden.

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Angepasste Hyper-V Cluster Limits für Windows Server 2008 R2

Vor wenigen Tagen hat Microsoft den TechNet Artikel “Requirements and Limits for Virtual Machines and Hyper-V in Windows Server 2008 R2″ angepasst. Neu können in einem Failover Cluster pro Host mehr Virtual Machines gehostet werden:

Komponente Alt Neu
Virtual Machines pro Host 384 384
Nodes in einem Failover Cluster 16 16
Virtual Machines pro Host in einem Failover Cluster 64 384
Virtual Machines pro Failover Cluster 960 (15 * 64) 1’000

Neu können somit generell bis zu 384 Virtual Machines auf einem Hyper-V Host betrieben werden. Anhand von paar konkreten Beispielen kann dies noch besser veranschaulicht werden, wie die Konfigurationen empfohlen werden:

  • 5 Node Hyper-V Cluster: 4 aktive Nodes mit jeweils 250 VMs + 1 Failover Node
  • 11 Node Hyper-V Cluster: 10 aktive Nodes mit jeweils 100 VMs + 1 Failover Node
  • 16 Node Hyper-V Cluster: 15 aktive Nodes mit jeweils 66 VMs + 1 Failover Node

Natürlich müssen auch die Rahmenbedingungen für Hyper-V und die Virtual Machines gegebensein. Wichtig sind vor allem Punkte wie IOPS, Arbeitsspeicher und genügend Bandbreite für Network und Storage.


Und was sind die Limits bei VMware?

Diese Anpassung ist besonders auch interessant, wenn man über den Zaun zum Konkurenten VMware schaut. Gemäss der aktuellen Version der Configuration Maximums für VMware vSphere 4.0 ohne/mit Update 1 gelten folgende Limiten:

Komponente VMware Hyper-V
Nodes in einem HA / Failover Cluster 32 16
Virtual Machines pro Host in einem Cluster <8 160 384
Virtual Machines pro Host in einem Cluster >8 40 384


Sonst noch was?

Ja, es wird empfohlen dass in einem Hyper-V Cluster auch ein “Reserved Node” (Passive Node) berücksichtigt wird. Dies bedeutet dass solch ein Host nicht in Gebrauch ist, bis ein anderer Host ausfällt, oder Wartungsarbeiten durchgeführt werden.

Die anderen Empfehlungen und Limiten für Hyper-V gelten nach wie vor. Das heisst es können zum Beispiel maximal 4 CPU’s einer Virtual Machine (je nach Operating System) zugewiesen werden. Zudem sollte eine Ratio von maximal 8 CPU’s pro logical Processor nicht überschritten werden. Für ein System mit zwei Quad Core CPU‘s wären dies dann eine Limite von 64 virtual CPU’s welche den VM’s zugewiesen werden könnten.

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Book: Erfolgreiche Portalprojekte mit Microsoft SharePoint

Wir leben heute in einer vernetzten Welt. Viele der wirtschaftlichen und intellektuellen Barrieren, welche uns früher trennten, existieren nicht mehr.

So beginn Kollege Christoph Müller und Reiner Ganser ihr neues Buch zum Thema SharePoint Server. Ein Buch welches darauf abzielt die Eckpunkte und Chancen, aber auch die Gefahren welche ein SharePoint Projekt mit sich bringt näher zu bringen. Der Namen wurde daher sehr passend gewählt, “Erfolgreiche Portalprojekte mit Microsoft SharePoint”.

Wer schon mal eine Plattform für Kommunikation und Zusammenarbeit bereitgestellt hat, der weiss dass die technische Umsetzung nur einen geringen Teil des Aufwands ausmacht. Viel mehr Zeit fordern kreative Ideen, Konzepte und Definition von Abläufen – nicht gerade das tägliche Brot eines IT Professionals. Doch genau hier kommt dieses Buch ins Spiel – denn beide Autoren schöpfen voll und ganz aus ihrer mehrjährigen Erfahrung zum Thema SharePoint und können daher auch vieles als “Notes from the field” direkt an den Leser weitergeben. Dabei bewegt sich das Buch immer zwischen gesundem Menschenverstand und Technologie. Mit rund 370 Seiten ist dies die ideale Lektüre für die bevorstehenden Sommerferien.

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How-To: Hyper-V Server 2008 R2 von einem USB Flash Device starten

Von einer Weile hat Microsoft angekündigt, dass Hyper-V Server 2008 R2 (HVS) auch boot von USB Flash Devices (UFD) unterstützt. Somit kann der Hypervisor zukünftig ohne lokale Hard Disks auskommen, ohne an Funktionen zu verlieren. Wenn man die Konfiguration etwas genauer unter die Lupe nimmt, so kann man feststellen dass nicht nur USB Flash Drives als Medium unterstützt werden, sondern dass Hyper-V dazu auch direkt Boot aus einem VHD Image startet.

Folgende Komponenten sind für dieses Szenario erforderlich:

  • USB Flash Device
    • Standard Storage Device (Class 08h)
    • USB 2.0 kompatibel
    • Non-removable, internal Device
    • Minimum 16 GB Kapazität, Empfohlen 32 GB
    • Plattform Firmware muss Boot von USB 2.x Port unterstützen
  • Software

Der Vorgang um HVS von einem USB Flash Device starten zu können, umfasst mehrere Schritte. Diese werden nachfolgend im Detail beschrieben…

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