Archiv für August 2010
Prozessoren und deren Herausforderungen mit Hyper-V

Prozessoren und deren Funktionen sind ein wichtiger Bestanteil für die Server Virtualisierung. In einem älteren Artikel (Hyper-V CPU Anforderungen) wurde bereits detailliert beschrieben, welche Funktionen Hyper-V voraussetzt und wie diese aktiviert werden können.

Anders als bei Memory findet bei Prozessoren generell ein over-commit statt. Das heisst es werden den Virtual Machines mehr Ressourcen zugewiesen, als physikalisch vorhanden sind. Damit dies am Schluss sich nicht negativ auf die Performance der Virtual Machines und den Host auswirkt, sollte die Empfehlung von Microsoft befolgt werden. Aktuell wird die Limite auf ein Maximum von 8 v-procs pro logical Processor festgelegt. Für die beste Performance sollte aber wenn möglich eine Ratio von 1:4 nicht überschritten werden. Um die aktuelle Auslatung auslesen zu können, kann eine Zeile PowerShell Code ausgeführt werden: write-host (@(gwmi -ns root\virtualization MSVM_Processor).count / (@(gwmi Win32_Processor) | measure -p NumberOfLogicalProcessors -sum).Sum) "virtual processor(s) per logical processor" -f yellow

Damit stell Ben Armstrong ein sehr nützliches Hilfsmittel bereits um die aktuelle Auslastung genauer zu prüfen, indem die Anzahl “MSVM_Processor” Instanzen ausgelesen werden um die aktuell laufenden Virtual Machines respektive der zugewiesenen v-procs auszulesen:

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Error “The cluster group could not be found” in Virtual Machine Manager

In diesem Artikel wird beschrieben, wie eine Failed VM in Virtual Machine Manager repariert werden kann. Dieses Troubleshooting, auch als “Notes from the field” bekannt, sollte auch aufzeigen wie ein Problem in VMM analysiert werden kann… Zur Situation: Bei einer von VMM verwaltete Virtual Machine wurde jeder Job / jede Änderung abgebrochen.

Eine solche Situation kann zum Beispiel dann vorkommen, wenn eine clustered VM (HAVM) in Hyper-V exportiert und auf einem anderen Cluster Node wieder importiert wird. Beim erneuten Hinzufügen in den Failover Cluster wird allerdings automatisch eine neue ID erstellt. Wird VMM bei einer solchen Aktion ausgelassen, kommt die #CLUSTER-INVARIANT# Information zum Zug, darüber kann VMM eine bekannte VM eindeutig zuweisen. Leider funktioniert dies bei Export / Import (noch) nicht…

Im Job-Log wurde folgende Fehlermeldung ausgegeben:

Error (12711)
VMM cannot complete the WMI operation on server MyDamagedVM.intra.server-talk.eu because of error: [MSCluster_ResourceGroup.Name="dced5bf8-493b-49b7-8295-ee079d008b1f"] The cluster group could not be found.
(The cluster group could not be found (0×1395))

Recommended Action
Resolve the issue and then try the operation again.

Die Virtual Machine wird in Virtual Machine Manager mit dem Status Failed dargestellt. Ist die VM gestartet, läuft diese zwar uneingeschränkt weiter, allerdings könne in VMM keine  Aktionen mehr ausgeführt werden, selbst die Funktion “Repair” schlägt fehl…

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