Archiv für Juli 2011
NetApp Data ONTAP Simulator für Hyper-V

Mit dem Data ONTAP Simulator stellt NetApp ein Werkzeug zur Verfügung, damit ihre Kunden und Partner auf einfache Art und Weise Erfahrung mit einem NetApp Storage Controller sammeln können. Der Simulator hat das “Look and Feel” wie ein richtiges Data ONTAP System und reagiert auch entsprechend. Dies kommt daher da die gleiche Code Basis verwendet und mit zusätzlichen Wrappern erweitert wurde. Dadurch können auch beim Simulator die gleichen Befehle verwendet werden, wie beim realen Storage System. Ein NetApp Storage lässt sich mit dem Simulator nahezu vollständig simulieren, ohne dass für ein Testlabor zusätzliche Hardware betrieben, oder sogar gekauft werden muss. Einzig FC Protokolle müssen aussen vor gelassen werden! Aber CIFS, NFS und iSCSI wird selbst im Simulator vollumfänglich unterstützt.

Standardmässig stellt NetApp allerdings nur eine Appliance auf Basis von VMware zur Verfügung. Dieser Artikel widmet sich daher der Installation des Data ONTAP Simulator auf Hyper-V. Ein Dankeschön an Marc Hofstetter und Udo Walberer von NetApp für die Unterstützung.

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Hyper-V Kernel Modules bei einem Linux Guest

Wie bereits in einem früheren Artikel beschrieben wurde, hat Microsoft eine neue Version der Hyper-V Integration Services für Linux bereitgestellt. Im Juli 2009 hat Microsoft den Linux Kernel Entwicklern das erste Mal den Code für Hyper-V Treiber als Open Source übergeben. Diese Treiber sollen den Linux Kernel für den Einsatz als Hyper-V Guest optimieren.

Doch welche Kernel Module werden bei einem Hyper-V Guest geladen? Die geladenen Module können bei Linux einfach mit “modinfo” angezeigt werden. Die für Hyper-V relevanten Kernel Module werden in der nachfolgenden Tabelle kurz beschrieben:

Kernel Modul Beschreibung
hv_netvsc Support für Synthetic Network Adapter
hv_storvsc Support für Synthetic SCSI Controller und Disks
hv_blkvsc Support für Synthetic IDE Disks und Dastpath Boot
hv_timesource Module für Zeitabgleich zwischen Host und Guest
hv_vmbus High-Performance Kommunikations-Kanal zwischen Host und Guest
hv_utils Support für Shutdown, KVP Data Exchange und VM Heartbeat

Bei einer CentOS 5.5 Virtual Machine sehen die Detail vom Modul “hv_vmbus” dann wie folgt aus: # /sbin/modinfo vmbus

Hyper-V Unterstützung für RHEL 6.x und CentOS 6.x

An der Open Source Convention 2011 in Portland OR wurde die Veröffentlichung der Linux Integration Services 3.1 für Hyper-V bekanntgegeben. Mit diesem Update wird die Liste der unterstützten Linux Distributionen respektive Betriebssystem Versionen für Hyper-V wie folgt erweitert:

  • Red Hat Enterprise Linux 6.0 und 6.1 (x86 & x64)
  • CentOS Linux 6.0 (x86 & x64)

Der Funktionsumfang der Integration Services bleibt in Version 3.1 gleich. Wichtig, für die anderen Linux Distributionen, inklusive Red Hat 5.x, sollten weiterhin die bisherigen Hyper-V Integration Services in der Version 2.1 eingesetzt werden.

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Hyper-V Cluster Virtual Machine Renaming Script

Wer kennt das nicht, in einem Hyper-V Cluster existieren oftmals Virtual Machines welche in Hyper-V angelegt wurden und nun mit System Center Virtual Machine Manager verwaltet werden. Spricht technisch gesehen nichts dagegen, aber wenn man unter die Haube schaut, dann sieht man da doch einen Unterschied… die Namenskonvention für die Virtual Machine Cluster Ressourcen.

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