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Hyper-V Integration Services 3.3 released

LINUX

Heute wurden die Hyper-V Integration Services in der Version 3.3 für Red Hat Enterpise Linux / CentOS veröffentlicht. Verglichen mit der letzten Version 3.2 wurden folgende Neuerungen eingeführt:

  • Linux Kernel – Treiber sind nun Bestandteil des Linux Kernels, und nicht mehr im Staging Tree;
  • Network – Support für Jumbo Frames, Enhanced Flow Control basierend auf High / Low Watermark und beheben von potentiellen Memory Leaks;
  • Storage – Properly handling Errors (Host);
  • VMBus – Support von maximale Anzahl vCPU’s;
  • KVP – Verbesserung des KVP Code

Zur Information, für mehr als 8 vCPUs ist Windows Server 2012 und mindestens Linux Kernel 3.4 erforderlich. Getestet wurden bis zu 32 vCPUs.

Die Liste der unterstützten Linux Distributionen respektive Betriebssystem Versionen bleibt mit Version 3.3 unverändert. Mit den neuen Integration Services werden neu folgende Hyper-V Versionen unterstützt:

  • Windows Server 2008 und Hyper-V Server 2008
  • Windows Server 2008 R2 und Hyper-V Server 2008 R2
  • Windows 8 Release Preview
  • Windows Server 2012

Installation der Integration Services

Nachfolgend eine kurze Anleitung wie die Integration Services 3.3 bei Red Hat oder CentOS 6.x installiert werden können:

  1. Das ISO Image (Linux IC v33.iso) der VM mounten
  2. Die Installation wird mit folgendem Befehl gestartet:
    • # sudo mount /dev/cdrom /media/
    • # sudo /media/install.sh
    • # reboot
  3. Nachdem die Virtual Machine neugestartet wurde, kann überprüft werden ob die Integration Services erfolgreich geladen wurden: # /sbin/modinfo hv_vmbus
  4. Mit “modinfo” können sämtliche Kernel Modules (hv_vmbus, hv_netvsc, hv_storvsc, hv_blkvsc, and hv_utils) geprüft werden.
  5. That’s it!

Wichtig! Die 3.x Versionen sind nur für RHEL und CentOS in den Versionen 6.0 und 6.1 geeignet. Andere Distributionen und Versionen sollten weiterhin die Integration Services in der Version 2.1 einsetzen.

Best Practices

Linux Guests welche als High Available Virtual Machines (HAVM) konfiguriert werden, sollten mit einer statischen MAC Adresse konfiguriert werden. Da gewisse Linux Versionen Probleme mit der dynamischen Zuweisung einer MAC Adresse haben verhindert dieser Workaround dass der Netzwerk Zugriff nach einem Failover verloren geht.

Bei manchen Versionen der Integration Services kann es zu Meldungen im Event Log des Hyper-V Hosts kommen:

Log Name: System
Source: storvsp
Event ID: 6
Level: Warning
Description: A storage device in ‘<VM>’ loaded but has a different version from server. Server version 4.2 Client version 2.0 (Virtual machine ID <GUI>). The device will work, but this is an unsupported configuration. This means that technical support will not be provided until this problem is resolved. To fix this problem, upgrade the integration services. To upgrade, connect to the virtual machine and select Insert Integration Services Setup Disk from the Action menu.

Wie in der Meldung beschrieben funktionieren die IS tadellos. Der Event Log Eintrag zu Networking Driver und Storage Device können daher ohne Problem ignoriert werden.

Download

Die Linux Integration Services Version v3.3 for Hyper-V kann direkt beim Hersteller heruntergeladen werden.

Hyper-V

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About the Author

Michel Luescher ist bei Microsoft Corporation als Solution Architect im Center of Excellence (CoE) für Datacenter & Cloud Infrastructure tätig. Michel ist Speaker und Blogger rund um das Thema Microsoft Cloud und bei Microsoft zudem Subject Matter Expert (SME) für Hyper-V + System Center Virtual Machine Manager.

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