Archiv für die Kategorie „Symantec“
How-To: Ein Backup Job mittels Command-line starten

Symantec LogoBackup Exec ist für sein einfaches Handling weltbekannt. Doch hinter der Management Console steckt ein starkes Command Line Utility, bemcmd.exe. Mit diesem kleinen Tool lassen sich zum Beispiel ganze Konfigurationen der Backup Software durchführen. Um einen Überblick der Möglichkeiten zu erhalten, kann in einem Command Prompt folgender Befehl eingegeben werden:

C:\Program Files\Symantec\Backup Exec>bemcmd.exe /? >c:\temp\bemcmd.txt

Zum Part, wie ein Backup Job mit dem kleinen Tool gestartet werden kann, steht zum Beispiel folgendes:

bemcmd - run backup job

Ein definierter Backup Job könnte wie folgt gestartet werden: C:\Program Files\Symantec\Backup Exec\bemcmd.exe -o01 –j<Exchange Server>. Der Output sieht dann wie folgt aus…

C:\Program Files\Symantec\Backup Exec>bemcmd -o1 -j”Exchange Server”

JOB ID: {5D7ACEED-7DEC-4DF2-BF7B-1C532BBAD3C6}
JOB NAME: Exchange Server

RETURN VALUE: 1

… und in der Backup Exec Console wird der Backup Job gestartet.

bemcmd - Backup job in BEWS Console

Weitere Informationen

  • Symantec Document 3089921:  Symantec Backup Exec 12.5 for Windows Servers Command Line Applet
How-To: Exchange Recovery Storage Group

Mit der Recovery Storage Group (RSG) für Exchange Server hat Microsoft die Funktionalitäten des Exchange Server 2003 um ein interessantes Recovery Feature erweitert. Mit Exchange Server 2007 wurde die RSG mit einem neuen User Interface und PoweShell cmdlets erweitert. Wichtig zu wissen, wenn eine RSG angelegt wurde, ist diese nicht in der Exchange Management Console (EMC) sondern nur in der Exchange Management Shell (EMS) ersichtlich.

Als Basis für ein Recovery dient immer ein Backup des Exchange Information Store. Dazu eignet sich sehr gut Microsofts Data Protection Manager (DPM) oder Backup Exec von Symantec. Mit Windows Server 2003 waren auch noch Sicherungen mit NTBackup möglich. Soweit so gut, nun zu den eigentlichen Arbeiten.

Vorbereitungen

  1. Zunächst muss mit dem PowerShell cmdlet “New-StorageGroup” eine neue Storage Group angelegt werden:
    • New-StorageGroup -Server <ExchangeServer> -LogFolderPath X:\Microsoft\Exchange Server\Mailbox\<RSG> -SystemFolderPath Y:\Microsoft\Exchange Server\Mailbox\<RSG> -Name <RSGN> –Recovery
  2. In der EMC wird die Recovery Storage Group nun allerdings nicht angezeigt. Jedoch kann mit dem cmdlet “Get-StorageGroup | ft” der Vorgang geprüft werden. Besonders wichtig ist, dass die Option “Recovery” auf “True” gesetzt ist.
  3. Für die Wiederherstellung muss nun noch eine Mailbox Database angelegt werden:
    • New-MailboxDatabase -MailboxDatabaseToRecover <ExchangeServer>\<SG>\<Database> –StorageGroup <ExchangeServer>\<RSG> -EdbFilePath Y:\Microsoft\Exchange Server\Mailbox\<RSG>\<Database.edb>
  4. Die Option “This Database can be overwritten by a restore” wird mit dem PowerShell cmdlet “Set-MailboxDatabase -Identity <ExchangeServer>\<RSG>\<Database> –AllowFileRestore:$true“. Diese Mailbox Database darf erst nach dem Restore bereitgestellt werden.

Restore

  1. Für einen Restore muss nun ein Restore der Mailbox Database gestartet werden. Bei Backup Exec kann zum Beispiel explizit angegeben werden, dass dieser in die RSG erfolgen soll. Wie der Vorgang auszuführen ist, gibt der Hersteller der Backup Software vor.
  2. Die wiederhergestellte Mailbox Database kann nun, wenn nicht durch die Backup Software bereits erledigt, mit dem PowerShell cmdlet mit “Mount-Database -Identity <ExchangeServer>\<RSG>\<Database>” bereitgestellt werden.
  3. Zu diesem Zeitpunkt steht zusätzlich die Mailbox Database mit dem Stand des letzten Backup zur Verfügung. Es stehen nun folgende Szenarien für die Wiederherstellung der Daten zur Verfügung:
    • Mailbox-Wiederherstellung in Original-Folders
      • Restore-Mailbox -Identity <Mailbox> -RSGDatabase <ExchangeServer>\<RSG>\<Database>
    • Mailbox-Wiederherstellung in einen Sub-Folder
      • Restore-Mailbox -Identity <Mailbox> -RSGDatabase <ExchangeServer>\<RSG>\<Database> -RSGMailbox <Mailbox> -TargetFolder <FolderName>
    • Mailbox-Wiederherstellung in einen Sub-Folder eines anderen Users
      • Restore-Mailbox -Identity <TargetMailbox> -RSGDatabase <ExchangeServer>\<RSG>\<Database> -RSGMailbox <SourceMailbox> -TargetFolder <FolderName>
    • Last but not least lassen sich auch Selektionen erstellen, dass zum Beispiel nur E-Mails mit einem entsprechenden Betreff, Nachrichtentext, oder Ordner. Dies könnte dann wie folgt aussehen:
      • Restore-Mailbox -Identity -RSGDatabase <ExchangeServer>\<RSG>\<Database> -SubjectKeywords "Meeting" -IncludeFolders \Inbox,\Calendar

Clean Up

  1. Nach der erfolgreichen Wiederherstellung kann die Bereitstellung wieder aufgehoben “Dismount-Database -Identity <ExchangeServer>\<RSG>\<Database>” und entfernt werden: “Remove-MailboxDatabase -Identity <ExchangeServer>\<RSG>\<Database>“. Die Files müssen dann noch manuell von den Disks gelöscht werden.
  2. Auch die Recovery Storage Group kann entfernt werden:
    • Remove-StorageGroup -Identity <ExchangeServer>\<RSG>

Ein wichtiger Hinweis für Backup Exec Administratoren. Sollte nachfolgende Fehlermeldung bei einem Restore-Job kommen, muss bei der Recovery Storage Group für die Transaction Logs und die Database Files derselbe Ordner konfiguriert werden, Symantec Document 304636:

e000ff00 – Unable to restore some Microsoft Exchange components because one or more of the databases are currently mounted or because the Recovery Storage Group is not properly configured. Use the Exchange System Manager to check the configuration of the Recovery StFor additional information regarding this error refer to link V-79-57344-65280

Weitere Informationen

Backup Exec Domino backup failed mit “0xe000fe30 – communications failure”

Symantec LogoWer eine Lotus Domino 8 Infrastruktur mit Backup Exec sichern will, muss die aktuelle Version 12 einsetzen. Bei einigen Installation konnte festgestellt werden, dass nach wenigen Minuten der Backup Job in einem Error endet:

Final error: 0xe000fe30 – A communications failure has occurred.

Im Event Viewer werden zudem folgende Meldungen geloggt:

Event Type: Error
Event Source: Application Error
Event Category: (100)
Event ID: 1000
Description: Faulting application beremote.exe, version 12.0.1364.122, faulting module bedsnote.dll, version 12.0.1364.122, fault address 0×00022040

Event Type: Error
Event Source: Backup Exec
Event Category: None
Event ID: 65215
Description: The connectio to the Lotus Domino server has been lost. The following error was reported: Notes Agent:CLNFileSystem::AtachToDLE – Access Violation Exception Caught. The job that was running on this server has been stopped.

Der Fehler bezieht sich auf ein Timeout Problem. Um dies zu lösen muss der “Wait Before Timeout” Wert erhöht werden, um der Domino Database mehr Zeit für die Bearbeitung der offenen Requests geben.

Eine Migration auf Microsoft Exchange Server lässt sich nicht überall so schnell realisieren, weswegen die Erhöhung des Timeout einfacher ist. Diese Einstellung betrifft einen Registry Key auf dem Backup Exec Remote System:

Key: HKLM\ SOFTWARE\Symantec\Backup Exec For Windows\Backup Exec\Engine\Domino\
Value name: Wait Before Timeout
Default Value: 10000

Der Default Wert ist 10’000, dies entspricht 10 Sekunden. Dieser sollte in Tausender Schritte erhöht werden, bis der Fehler nicht mehr auftritt.

Backup Exec Exchange backup failed mit “0xe0008488 – Access is denied”

Symantec LogoSeit Backup Exec v11d wird die Granular Restore Technology (GRT) für die Sicherung von Exchange Servern eingesetzt. Diese ersetzt (endlich) die bisher verwendete Brick-Level Sicherung. Wenn nun ein Update des Exchange Servers installiert wird, sei es das Service Pack 1 oder ein Update Rollup, kann es zu folgenden Fehlern während des Backup des Exchange Servers kommen:

Unable to complete the operation for the selected resource using the specified options. The following error was returned when opening the Exchange Database file: ‘-528 The current log file is missing.’

Unable to complete the operation for the selected resource using the specified options. The following error was returned when opening the Exchange Database file: ‘-514 The version of the log file is not compatible with the ESE version.’

Dies kommt daher, da auf dem Backup Exec Media Server die Exchange Updates, in der 32-Bit Version, ebenfalls eingespielt werden müssen. Wird en Scan mittels “Microsoft Update” durchgeführt, werden die Exchange Patches jeweils mit aufgeführt. Die Fehlermeldung verschwindet übrigens auch, wenn GRT deaktiviert wird…

Weitere Informationen

  • Symantec Documet 289970: Backup of Information Store in Exchange 2007 fails with error
Microsoft Exchange Server 2007 SP1 und Remote Streaming Backup

Logo MSFT ExchangeUm eine Exchange Server Datenbank zu sichern, wird in den meisten Fällen von einem Backup Server einen Agent installiert und das Backup via Network durchgeführt. Das Problem mit der unzureichenden Security, wenn Daten unverschlüsselt im LAN übertragen werden, ist Microsoft im Zuge der “Microsoft Secure by Default-Initiative” in Exchange Server Service Pack 1 angegangen. Diese Änderung betrifft zum Beispiel diese Technologien:

  • Third-Party Software, wie Symantec Backup Exec, benötigt die Remote Streaming Backup für die Sicherung der Exchange Server Database.
  • Auch Exchange Server selbst in einer Cluster Continuous Replication (CCR) Konfiguration benötigt Remote Streaming Backup für das “reseeding”. Zum Beispiel wenn das cmdlet “Update-StorageGroupCopy” aufgerufen wird.

Nach dem Update können in diesem Fall also nur noch Sicherungen lokal ausgeführt werden. Bei einem Backup Versuch wird im Event Log des Exchange Servers folgender Eintrag geloggt:

Event Type: Warning
Event Source: ESE BACKUP
Event Category: General
Event ID: 917
Description: Information Store (1568) A remote (TCP/IP) based streaming backup was attempted. This functionality has been disabled by default settings.

Um die “Remote Streaming” Funktion wieder zu aktivieren, muss folgende Registry Änderung auf dem Exchange Server vorgenommen werden:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\MSExchangeIS\ParametersSystem
Entry: Enable Remote Streaming Backup
Type: DWORD
Value: 1

Nach der Anpassung muss der Exchange Information Store Service neu gestartet werden, zum Beispiel mit dem cmdlet “Restart-Service MSExchangeIS”.

Weiter Informationen

Backup Exec Devices offline nach v12 Update

Symantec LogoDas Update Procedure von Backup Exec verläuft inzwischen sehr stabil. Wenn der Environment Check gemacht, und die Hinweise befolgt werden steht dem Erfolg nichts im Wege. Allerdings hat es leider doch einige Fälle gegeben, wo die Backup Devices nach einem Update von 11d nach 12 “offline” waren und sich nicht mehr “online” nehmen liessen. Wenn die Aktualisierung der Software und Device Driver keine Besserung erbringt, hat bei der bisherigen Versionen folgender Workaround geholfen:

  1. Im Device Wizard alle Tape Device Drivers entfernen
  2. Den Backup Exec Media Server und die Robotic Library, oder das Tape Drive herunterfahren
  3. (Nur) die Robotic Library, oder das Tape Drive starten und auf die vollständige Initialisierung warten. Es dürfen am Device keine Fehler reported werden!
  4. Den Backup Exec Media Server starten. Es dürfen beim SCSI Controller keine Fehler reported werden.
  5. Die neuste Version der Backup Exec Device Drivers installieren und das System nochmals neu starten.

Bei Backup Exec in der Version 12 hilft dies leider nicht immer weiter, es scheint sich in diesen Fällen um ein Fehler/Bug in der Application zu handeln. Auszug aus einem Support-Case:

Our liaison to development is working on a hotfix for this issue. It is currently unclear if this is related to specific hardware or if it’s a conflict with software applications loaded on the server. They are diligently working on this and hope to resolve it soon.

Als Workaround ist aktuell nur der Einsatz von Backup Exec 11d bekannt. The story has to continue…

Weitere Informationen

  • Symantec Document 255501: How to troubleshoot issues with a Robotic Library or Tape Drive in Backup Exec for Windows Servers.
  • Symantec Document 256134: Troubleshooting devices that are not displayed in the Devices tab or whose status appears “offline”
  • Symantec Document 252078: A tape device is reported “Offline” in Backup Exec
How-To: Backup Exchange Server 2007 mit Backup Exec

Symantec LogoBereits in einem älteren Artikel wurde beschrieben, welche Einstellungen und Konfigurationen für ein erfolgreiches Backup eines Exchange Server mit Backup Exec erforderlich sind. Mit Exchange Server 2007 und Backup Exec 12 haben sich die Anforderungen und Möglichkeiten ein wenig geändert. Im nachfolgenden Guide wird das How-To für eine erfolgreiche Sicherung der Exchange Database beschrieben:

Software Requirements

  • Der “Backup Exec Exchange Agent” muss auf dem Media Server lizenziert und installiert werden. Wichtig, ein Windows 2000 Server kann Exchange Server 2007 nicht sichern.
  • Den “Backup Exec for Windows Servers Remote Agent” auf dem Exchange Server installieren
    • Symantec Article TECH138271: How to push install the Backup Exec Remote Agent for Windows Servers in Backup Exec 2010
    • Symantec Article HOWTO22501: Push-installing Backup Exec to remote computers
  • Microsoft Exchange Server 2007 Management Console (EMC) auf dem Backup Exec Media Server installieren. Wichtig, die installierte Version muss immer dem Patch-Level des Exchange Server nachgezogen werden.
  • Microsoft Exchange Server “MAPI Client and Collaboration Data Objects” (MAPI CDO) auf dem Exchange Server installieren. Diese werden für ein Mailbox, Mail Message und/oder Public Folder Restore benötigt.

Backup User Requirements

  • Sicherstellen, dass der Backup Exec “Logon Account” über die folgenden Berechtigungen verfügt:
    • Mitglied der Gruppe “Domain Administrators”.
    • Explizites Mitglied der Gruppe “Administrators” des Exchange Servers. Wichtig, die implizite Berechtigung durch die Grupep “Domain Administrators” ist in manchen Fällen nicht ausreichend!
    • Mitglied der Exchange Role “Exchange Server Administrator”. Diese Konfiguraion kann einfach mit dem PowerShell Befehl “Add-ExchangeAdministrator” umgesetzt werden.
  • Für den Backup Exec “Logon Account” eine muss eine Unique Mailbox bestehen, Symantec Article TECH51740. Zudem sicherstellen, dass die Mailbox des Backup User nicht von der “Global Address List” ausgeblendet (hidden) wurde.

Bei File Level Backup von Exchange Server 2007 Mailbox und Hub Transport Server müssen entsprechende Ausschlüsse definiert werden, Microsoft TechNet How to Back Up the System State and the Exchange Program Files.

How-To: Disable Backup Exec enhancements comments

Symantec LogoIn Symantec Backup Exec besteht die Möglichkeit, mittels dem “Comments” Link in der Title-Bar “Enhancement Request” an Symantec zu übermitteln. Nebst Kommentaren können auch komplette Screenshots transferiert werden. Dies sollte den Entwickler dienen, Probleme und Bedürfnisse in einen nächsten Release mit-einbeziehen zu können.

Wenn aus Compliance- oder Law-Reasons nicht möglich ist, eine Verbindung mit dem Internet herzustellen, verliert das Feature den Reiz ist nicht mehr notwendig. Daher kann dies in den Optionen auch entsprechend angepasst werden. Dazu muss nur unter “Options - Preferences” den Punkt “Show Comments link in dialog title bars to provide feedback on Backup Exec.” deaktiviert werden. Nach einem Restart der Backup Exec Console wird die Funktion bereits nicht mehr angezeigt.

Weitere Informationen

Backup Exec Job Fehler nach Zeitumstellung

Symantec LogoZweimal pro Jahr wird die Zeit umgestellt, die Daylight Saving Time (DST). Dies funktioniert nach genau festgelegten Regelungen:

Für die Sommerzeit gilt: Die Zeitumstellung findet am letzten Sonntag im März statt. Dabei wird um 2:00 Uhr die Uhr um eine Stunde vorgestellt. Das bedeutet: “Die Nacht ist eine Stunde kürzer”. Für die Winterzeit (Normalzeit) gilt: Die Zeitumstellung findet am letzten Sonntag im Oktober statt. Um 3:00 Uhr wird die Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Das bedeutet: “Die Nacht ist eine Stunde länger”. Text von zeitumstellung.de

Seit mehreren Versionen wirkt sich dieser Wechsel auch auf Backup Exec aus. In einigen Fällen kann es vorkommen, dass durch die Umstellung von +/- einer Stunde Backup Jobs und die Database Maintenance nicht mehr starten können (März), oder zweimal starten (Oktober). Abhilfe schafft dabei ein Neustart sämtlicher Backup Exec Services und ein manuelles Backup einer einzelnen Datei, BSP. vom Media Server selbst. BEWS wird dann mit der Systemzeit re-synchronisieren. Achtung! Ein reboot des Servers wird nicht das gleiche Ergebnis liefern! Um den Problem vorzubeugen, könnte die Zeitspanne 02:00 – 03:00 vermieden werden. Ebenso sollte während der Zeitumstellung das Backup umgehend kontrolliert werden.

Wenn beim Backup Job als Status “missed” angezeigt wird, hätte dieser genau in der Zeitspanne gestartet werden sollen. Am nachfolgenden Tag respektive am nächstfolgenden Start-Datum wird dieses Problem automatisch behoben.

Bei Backup Exec 11 sollte der Hotfix 16 das Problem lösen. Bei der Version 12 sind aktuell noch keine Probleme mit dem DST bekannt.

Weitere Informationen

  • Document ID 287693: Daylight Saving Time change causes missed backup jobs
  • Document ID 293458: Impact of 2007 Daylight Saving Time change on Backup Exec
  • Document ID 301124: Daylight Savings Time (DST) may cause missed jobs
How-To: Windows Server mit Backup Exec wiederherstellen

Logo SymantecWenn ein Windows Server nicht mehr funktioniert, kommt das Backup zum Zug. Doch wie muss bei einem Server Ausfall die Backup Suite “Backup Exec” richtig eingesetzt werden?

Vorbereitung ist alles

Johannes hat ein super Artikel zum Thema Hochverfügbarkeit verfasst. Solche Vorbereitungen tragen im Wesentlichen dazu bei, dass ein Ausfall nicht direkt zum Disaster wird. In Service Level Agreement (SLA) definierte Ausfallzeiten haben grossen Einfluss auf ein Recovery Konzept. Einfach gesagt, je öfter ein Backup erstellt wird, desto weniger Datenverlust hat man zu befürchten:

How-To: Windows Server mit Backup Exec wiederherstellen

  • Recovery Point
    • Amount of data loss acceptable
    • The point to which data must be restored
  • Recovery Time
    • Amount of time it takes to come back online
    • The time by which data must be restored

Kompletter Server Restore

  1. Microsoft Windows Server installieren
    • Computername, Windows Directory, Files System (NTFS) müssen gleich wie bei der ursprünglichen Windows Installation sein. Durch den Restore wird diese Basic Installation überschreiben und die Einstellungen von System, Security und Applikationen wiederhergestellt.
    • Der Server darf nicht Mitglied einer Domain werden.
  2. Backup Exec Agent auf dem Server installieren
    • Wenn die Installation des Remote Agent vom Media Server gepusht wird, muss für die Authentification ein lokaler Administrator (BSP: SERVERNAME\Administrator) verwendet werden.
  3. Beim Backup Exec Media Server unter “Devices – Media Tasks – Inventory” das Backup-Tape mit dem letzten Full-Backup inventarisieren. Mit “Devices – Media Tasks – Catalog” dieses zugleich auch katalogisierter, damit der Inhalt ausgewählt werden kann. Mehr dazu im Symantec Document ID 269948.
  4. Mit anwählen des Tab “Restore” wird der Restore Wizard gestartet. Nun muss der Remote Server und das zuvor katalogisierte Backup-Set ausgewählt werden.
    • Für die Verbindung muss ein lokaler Administrator Account angegeben werden.
    • Die Option “Overwrite the file on disk” anwählen. Mehr dazu im Symantec Document ID 191920.
  5. Mit “Yes, run the job now” wird der Restore-Vorgang gestartet.
  6. Nach der Wiederherstellung muss der Remote Computer neu gestartet werden. Danach hat der Server wieder den Pre-Disaster Stand, zumindest den des letzten Backups.

Weitere Informationen

  • Document ID 261700: Disaster Recovery shortcut list
  • Document ID 285880: How to backup Active Directory to enable the restore of individual objects
  • Document ID 285878: Requirements for restoring individual objects using the Active Directory Recovery Agent