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Citrix XenServer 5.0 released

XenServer wurde in der Version 4.2 als Project “Orlando” gestartet. Im Zug der Product Releases wurde die Versionsnummer auf 5.0 angepasst. Citrix startet mit XenServer 5.0 durch und versucht im Virtualisierungsmarkt weitere Anteile zu gewinnen. Da das Produkt perfekt auf Citrix XenApp abgestimmt /angepasst wurde, könnten die Chancen für XenServer ziemlich gut stehen. Tests mit XenServer Beta 1 bis und mit RC3 haben einen positiven Eindruck im Vergleich zur Version 4.1 hinterlassen. Eine persönliche Wertung im Bezug zu VMware ESX, oder Hyper-V würde den Rahmen sprengen… Die neue Version und weitere Informationen können direkt bei Citrix, oder auf der neu aufgeschaltenen Webpage xenserver5.com nachgelesen werden. XenServer 5.0 steht in vier Editionen zur Auswahl:

  • Express Edition
  • Standard Edition
  • Enterprise Edition
  • Platinum Edition

Die Express Edition ist nach wie vor gratis verfügbar und eignet sich daher gut als Einsteiger-Model. Im Detail werden die Funktionen der einzelnen Editionen in der folgenden Grafik erläutert:

XenServer Editions

XenServer 5.0 wurde im Rahmen des Server Virtualization Validation Program (SVVP) von Microsoft als Hypervisor für Windows Server 2008 zertifiziert. Weitere Informationen dazu stehen auch in diesem Artikel.

Exchange Server Support für Hyper-V

Logo MSFT ExchangeMicrosoft hat am 19. August 2008 ihre Software Licensing Terms zugunsten der Virtualisierung anpasst: New Microsoft Licensing and Support Eases Path to Virtualization.

Microsoft is updating its software licensing terms for 41 server applications, including Microsoft SQL Server 2008 Enterprise edition, Microsoft Exchange Server 2007 Service Pack 1 Standard and Enterprise editions, Microsoft Dynamics CRM 4.0 Enterprise and Professional editions, Microsoft Office SharePoint Server 2007, and Microsoft System Center products. With the new terms, the company is waiving its previous 90-day reassignment rule, allowing customers to reassign licenses from one server to another within a server farm as frequently as needed. For many customers, the change will reduce the number of licenses they need to support their IT systems, increase agility, and simplify the tracking of application instances or processors because customers now can count licenses by server farm instead of by server.

Microsoft bietet mit dem “Windows Server Virtualization Validation Program” anderen Hersteller nun die Möglichkeit, deren Lösung zu validieren. Das heisst für den Kunden, dass er neu für die nachfolgenden Operating Systems Support berechtigt ist:

  • Windows Server 2008
  • Windows Server 2003 Service Pack 2
  • Windows 2000 Server Service Pack 4

Stand 19. August 2008 sind folgende Hersteller im SVVP aufgeführt:

  • Cisco Systems, Inc.
  • Citrix Systems, Inc.
  • Novell, Inc.
  • Sun Microsystems
  • Virtual Iron Software
  • VMware, Inc.

VMware ist zu diesem Zeitpunkt nicht aufgeführt… Inoffiziell (Gemäss virtualization.info) wird nun allerdings auch VMware als Mitglied des Validation Program erwähnt. Update vom 22. August 2008: Neu ist auch VMware als “Participating Vendors” aufgeführt!

Für Microsoft Exchange Server wurde die Support Policy auch entsprechend angepasst:

  1. Microsoft supported Exchange Server 2007 SP1 basierend auf Hyper-V, oder Hypervisors welche im Windows Server Virtualization Validation Program validiert wurden.
  2. Exchange Server Lizenzen dürfen neu auch vor Ablauf der 90 Tage einer neuen Virtual Hardware zugewiesen werden. Dies ermöglicht den Einsatz von Quick-Migration ohne zusätzlicher Lizenzen, oder Verstoss gegen das License Agreement.

Nebst “rechtlichen” Regulatoren und Vorgangen gelten auch technische Bedingen, damit die Software Support berächtigt ist. Microsoft Exchange Server 2007 als Virtual Machine wird nur supported, wenn…

  • … Microsoft Exchange Server 2007 mit Service Pack 1 (SP1) oder neuer,
  • … auf Basis von Windows Server 2008 Operating System,
  • … und nicht die Unified Messaging Server Role installiert wurde. Sämtliche anderen Server Roles (aussgenommen UM) werden supported.
  • Zudem müssen sämtlich für Exchange Server eingesetzten Virtual Disks mit “fixed size” konfiguriert sein. Funktionen wie “dynamically expand” und “differencing” werden nicht supported.

Wichtig zu wissen! Virtual Machine Snapshots sind nicht ”Application-aware” und sind in einem Virtual Exchange Server Environment nicht supported.

Weitere Informationen

How-To: XenServer License hinzufügen

Logo XenServerCitrix XenServer ist in verschiedenen Versionen erhältlich. Die Express Edition ist sogar kostenlos verfügbar. Dies aber nur am Rande. Damit die Standard, oder Enterprise Edition Features genutzt werden können, muss ein License-File hinzugefügt werden. In XenCenter muss dazu der entsprechende XenServer angewählt und unter dem Menutpunkt ”Server – Install License Key…” das License File hinzugefügt werden.

Wichtig zu wissen

  • Wenn eine NFR, oder Evaluation License ausläuft, erfolgt automatisch ein downgrade auf XenServer Express Edition. Es werden allerdings keine laufenden Virtual Machines gestoppt.
  • Bei XenServer Enterprise Edition muss jeder Host individuell konfiguriert werden. Das heisst, jeder Server bekommt sein eigenes License File.
  • Das License File kann auch manuell angeschaut werden. Das File liegt im Path “/etc/xensource/license“. Manuelles hinzufügen sollte allerdings über “xe” command line interface (CLI) und “host-license-add” command erfolgen.

Weitere Informationen

  • Citrix Article 116769: XenServer Administrator’s Guide
How-To: Ein local ISO Storage Repository zu XenServer hinzufügen

Logo XenServerUm eine Virtual Machine installieren zu können, ist einfacher mit ISO-Files zu arbeiten. Der Administrator möchte schliesslich nicht bei jeder Installation ins Datacenter laufen um die CD/DVD einzulegen. Bei XenServer kann hierzu ein ISO Storage Library angelegt werden. Dazu verbindet man sich auf die Console und gibt folgende Befehle ein:

  1. Sofern das Verzeichnis “/var/opt/xen/iso_import” noch nicht existiert, kann dies mit diesem Befehl angelegt werden:
    mkdir -p /var/opt/xen/iso_import
  2. Das ISO Storage Repository wird wie folgt angelegt:
    xe sr-create name-label=MyISORepository type=iso device-config:location=/var/opt/xen/iso_import/ device-config:legacy_mode=true content-type=iso
  3. Mit WinSCP können nun die ISO-Files in das Verzeichnis iso_import kopiert werden. Ob XenServer auf die Images zugreifen kann, wird mit dem Befehl “xe vdi-list” kontrolliert. Sämtlich Drives und Storages, darunter auch das ISO Repository, werden dann aufgelistet.
  4. Nun kann in XenCenter das benötigte ISO bei Drop-Down “DVD Drive” ausgewählt werden.

Update 19.03.2009: In XenServer 5.0 muss folgender Command verwendet werden: xe sr-create name-label="MyISORepository" type=iso device-config:location=/var/opt/xen/iso_import/ device-config:legacy_mode=true content-type=iso

Weitere Informationen

Erster XenServer in Betrieb

Logo XenServerHeute, am 1. Mai frei-Tag, habe ich meine Test-Infrastruktur umgebaut. Der bestehende “Windows 2003 Server” mit “VMware Server 1.0.4″ wurde durch eine neue Virtualisierungs Lösung ersetzt, Citrix XenServer Express 4.1. Nebst dem Provisioning Server hat nun ein weiteres Produkt von Citrix in meinem Test-Lab Einzug gehalten. Als Basis dient hier folgendes Test-System:

  • 1x BASUS Barebone V3-P5G33
  • 1x Intel Core 2 Quad Q6600 (2400) SLACR, Quad Core, S 2×4MB Cache, 1066MHz FSB
  • 1x Western Digital 150GB SATA-150 NCQ, HDD, Raptor, 1 10′000 RPM, 16MB, 3.5″
  • 2x OCZ Memory 2x 2GB KIT PC2-6400 Titanium, DDR2, CL4 Titanium XTC, CL4-4-4-15
  • 1x LiteOn DH-16D2S-02C DVD, SATA, 16xDVD, 48xCD
  • 2x Netgear GA311, PCI Netzwerkkarte, 1Gbps, Realtek-Chipsatz

Wichtig sind dabei Memory, genügend schnelle Disks und NIC’s mit einem Realtek-Chipsatz. Eine detaillierte HCL stellt Citrix online zur Verfügung.

XenServer Express ist bei Citrix frei verfügbar und basiert wie VMware ESX auf einem Linux Kernel, also ohne GUI. Nach der Installation kann die Verwaltung mit XenCenter vorgenommen werden. Die Express Edition hat natürlich gewisse Limitierungen. Beispielsweise können maximal vier (4) Virtual Machines gleichzeitig laufen. Eine vollständige Übersicht der verschiedenen Funktionen der einzelnen Editionen gibt es hier. Ein Upgrade auf die Standard oder Enterprise Edition ist über den Erwerb einer entsprechenden Lizenz im Übrigen jederzeit möglich. Zum Download…