Archiv für die Kategorie „Exchange Server“
Exchange Server 2007 SP2 released

Logo Microsoft Exchange Server 2007Microsoft hat am 24. August 2009 das Service Pack 2 für Microsoft Exchange Sever 2007 freigegebenen. Das Rund ~885 MB grosse Service Pack kann für 64-Bit und 32-Bit heruntergeladen werden. Weitere Informationen zu diesem Update stehen in den Release Notes zur Verfügung.

Key Features

Die wichtigsten Erneuerungen und Features von Exchange Server 2007 SP2:

  • Bereitstellung von Exchange Server 2010
  • Exchange Volume Snapshot Backup Funktionen
  • Erweiterte Überwachung (Auditing)
  • Dynamische Active Directory Schema Überprüfung (Validation)
  • Quota Management für Public Folder
  • Zentralisierte Organisationseinstellungen

Mit dem Update auf Service Pack 2 kann Exchange Server nun auch mit dem Windows Server Backup gesichert werden. Mehr dazu bei Microsoft TechNet: Using Windows Server Backup to Back Up and Restore Exchange Data.

Auch zu Mailbox Auditing stehen mit dem Artikel Understanding Mailbox Access Auditing with Exchange Server 2007 Service Pack 2 bereits weitere Informationen zur Verfügung.

Source

Die Source für die Exchange Server 2007 Service Pack 2 kann direkt bei Microsoft heruntergeladen werden, zum Download… Wichtig! Natürlich gibt es andere Lokationen welche weitere Downloads anbieten, es sollte allerdings nur offizielle Builds und Download Centers aufgesucht werden. Zitat Forrest Gump: “Man weiss nie, was man kriegt.”

  • Version: 2007 SP2
  • Build: 08.02.0176.002
  • Date Published: 2009-08-24
  • Language: Chinese, English, French, German, Italian, Japanese, Korean, Portuguese, Russian, Spanish
  • Format: *.exe
  • Publisher: Microsoft
  • License: Update

Weitere Informationen

Alle Microsoft Blogs im Überblick

Microsoft Windows Server LogoBei Microsoft betreibt inzwischen jedes Team einen eigenen Blog. Damit man da noch die Übersicht bei den vielen “offiziellen Team Blogs” behalten kann, gibt es bei BlogsMS eine aktuell gehaltene Liste. Bis zum heutigen Datum sind dort 214 Blogs gelistet. Den Artikel mit der Blog-Liste kann hier eingesehen werden. Sehr zu empfehlen sind folgende Blogs:

Sehr praktisch sind auch die Microsoft Team Blogs OPML Files. Damit lassen sich die Links direkt in Outlook importieren, zum Download…

Neue Version der Microsoft Transporter Suite released

Logo Microsoft Exchange Server 2007Microsoft hat nach einer längeren Zeit wieder eine neue Version der Transporter Suite veröffentlicht. Im neuen Release sind nun Multi-Thread Imports von POP/IMAP Mailboxen, sowie Migrationen von Lotus Notes R8.x supported.

About Microsoft Transporter Suite

Transporter Suite contains a set of tools for migrations from both Lotus Domino Servers, and generic IMAP/POP sources. For Lotus Domino the suite contains a set of tools for Directory and Free/Busy interoperability between Lotus Domino 6, 7 and 8 and Exchange Server 2007 and Windows Server 2003/2008 Active Directory. In addition for Lotus Domino the suite contains migration tools to migrate users, groups, personal address lists, mailboxes, personal mail archives, and applications from Lotus Domino 5, 6, 7 or 8 to Active Directory, Exchange Server 2007, and Windows SharePoint Services 3.0. For generic POP/IMAP servers the suite contains a set of tools to bulk migrate mailboxes from any generic email servers that support the POP3 or IMAP4 protocol to mailboxes in Exchange Server 2007

Release Notes

Microsoft Transporter Suite Release 08.02.0126 von März 2009 beinhaltet folgende Major Updates.

  • Microsoft Transporter Suite for Internet Mail
    • Multi-Threading of POP/IMAP migrations: The POP/IMAP Migration tool is now completely multi-threaded which greatly increases its performance when extracting content from an IMAP server.
    • Support for Windows 2008: The transporter suite now supports running on and against Windows 2008 servers.
  • Microsoft Transporter Suite for Lotus Domino
    • Support for Windows 2008: The Transporter Suite now supports running on and against Windows 2008 servers.
    • Support for Lotus Notes R8.x:  The Transporter Suite now supports migration from, and coexistence with, Lotus Notes R8.x.
    • Removed the Application Analysis: The Application Analysis tools were removed from the migration console.

Wer eine Migration von IBM Lotus Domino nach Microsoft Exchange 2007 durchführen möchte, hat mit der Transporter Suite ein gutes, kostenloses Hilfsmittel zur Verfügung. Die Suite von Microsoft basiert vollständig auf PowerShell und kann somit auch entsprechend automatisiert werden. Interessant ist auch der stündige Webcast von Microsoft zum Thema Transporter Suite.

Source

Die Source für die Transporter Suite kann direkt bei Microsoft heruntergeladen werden, zum Download… Wichtig! Natürlich gibt es andere Lokationen welche weitere Downloads anbieten, es sollte allerdings nur offizielle Builds und Download Centers aufgesucht werden. Zitat Forrest Gump: “Man weiss nie, was man kriegt.”

  • Version: 08.02.0126, Release Notes
  • Date Published: 2009-08-24
  • Language: English
  • Format: *.exe
  • Publisher: Microsoft
  • License: Freeware

Sollte bereits eine Version installiert sein, so muss diese zuvor entfernt werden. Kostenpflichtige Alternativen gibt es natürlich auch um eine Migration durchzuführen:

Weitere Informationen

Exchange Server 2007 SP1 Update Rollup 7 released

Microsoft Exchange Server LogoMicrosoft hat heute das Update Rollup 7 für Microsoft Exchange Sever 2007 SP1 freigegebenen. Weitere Informationen zum Update gibt es im Microsoft KB 960384. Das Rund ~66MB grosse Update kann für x64 und x86 heruntergeladen werden. Zum Download…

Bereits vor fünf Wochen, am 10. Februar 2009, wurde mit UR6 ein Update für Exchange Server 2007 SP1 veröffentlicht.  Der ursprünglich geplante Zyklus zwischen Updates beträgt allerdings acht (8) Wochen. Dadurch dass in UR6 ein Security Issue (Microsoft Security Bulletin MS09-003) adressiert wurde und diese Updates einem speziellen Tests (Security Update Validation Program) unterzogen werden, hätte sich ein Release mit zusätzlich 50 gefixten Issues massiv verzögert. Dazu wird beim Exchange Team Blog mehr geschrieben.

Ab 24. März 2009 - Microsoft Patchday – wird Update Rollup 7 auch via Microsoft Update / Windows Server Update Services (WSUS) zur Verfügung gestellt. Nachfolgend noch eine wichtige Information für Exchange Server 2007 RTM:

This update rollup does not apply to Exchange Server 2007 Release To Manufacturing (RTM). For a list of update rollups applicable to Exchange Server 2007 RTM, refer to the section Update rollups for Exchange Server 2007 RTM in the Knowledge Base article 937052.

Weitere Informationen

Resource Delegates erhalten keine Meeting Requests

Microsoft Exchange Server LogoEs gibt einige Möglichkeiten wie Resource Mailboxen konfiguriert werden können. Mit der Delegate Einstellung können Meeting Requests direkt zur Genehmigung an eine Verwaltung, Sekretärin, oder eine andere Stelle weitergeleitet werden. Dabei gilt es allerdings zu beachten, dass in bestimmten Konstellationen diese E-Mails “nicht ankommen”…

Für die Fehlerbehebung sollte zunächst in die Exchange Management Shell gewechselt werden. Mit dem Befehl “Get-MailboxCalendarsetting” kann die aktuelle Konfiguration ausgelesen werden. Nachfolgend ein Auszug einer solchen “Problem Resource”:

ResourceDelegates : {Michel}
RequestOutOfPolicy :
AllRequestOutOfPolicy : True
BookInPolicy :
AllBookInPolicy : False
RequestInPolicy :
AllRequestInPolicy : True

Da die Optionen “AllRequestInPolicy” und “AllRequestOutOfPolicy” auf $true gesetzt sind, wird der Exchange Server dies nicht entsprechend an die Delegates weiterleiten. Wird “AllRequestOutOfPolicy” zurück auf $false gesetzt, werden die Anfragen an die Delegates weitergeleitet, that’s it…

Error “A local loop was detected” mit Exchange Transport Server

Microsoft Exchange Server Logo In Migration wünschen Kunden oftmals, eigentlich meistens die Server- und Domain-Namen 1:1 zu übernehmen. In einen koexistenten Betrieb zwischen Exchange Server 2003 und 2007 kann dies in speziellen Konstellationen zu unangenehmen Effekten führen.

Was passiert, wenn zum Beispiel ein Exchange Edge Transport Server in Betrieb genommen werden soll, welcher mit den Namen MX1.domain.com installiert wurde. Der Namen lässt schnell darauf schliessen, dass dieser Name auch im externen DNS eingetragen wurde. Wenn nun dieser Name auch im Internet Connector des Exchange 2003 Front End Server eingetragen ist, fangen die Probleme an…

Sobald die Edge Transport ihren Betrieb aufnehmen und somit E-Mails auch in die Exchange Server 2003 Umgebung zustellen sollen wird im Exchange Server 2007 Queue Viewer folgende Meldung angezeigt:

554 5.4.4 SMTPSEND.DNS.MxLoopback; DNS records for this domain are configured in a loop

Auch der Sender der E-Mail erhält eine Fehlermeldung. Der Unzustellbar-Bericht vom Postmaster enthält folgende Nachricht:

Für den Empfängerserver wurde keine Route gefunden. Wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator.

<domain.com #5.4.4 smtp; 554 5.4.4 SMTPSEND.DNS.MxLoopback; DNS records for this domain are configured in a loop>

Dieses Routing Problem hat den Ursprung bei SMTP Internet Connector des “alten” Front End Servers. Dort wurde im im “Delivery tab | Advanced | Fully-qualified domain name” denselben Domain Name wie beim Edge Transport, MX1.domain.com, eingetragen. Wenn man nun paar Schritte zurückgeht und ein Health Check Report des “Exchange Best Practice Analyzer”  prüft, wird der Administrator unter Umständenen schon früher auf diesen Fehler hingewiesen:

Missing FQDN in service principal name

Weitere Informationen zu dieser Konfiguration findet man im Microsoft KB 914137 . Zurück zum ursprünglichen Problem. Die Lösung des Problems ist relativ einfach. Der Domain Name im Front End Connector muss zwingend angepasst werden. Eine noch bessere Lösung wäre allerdings, wenn dieser entfernt und das Routing vollständig über die Exchange Server 2007 Infrastruktur abgehandelt würde. Dazu wird lediglich der Routing Group Connector benötigt.

Weitere Informationen

How-To: MAPILab POP3 Connector mit Exchange Server 2007

Microsoft Exchange Server LogoWelcher Exchange Server Administratoren kennt das Problem mit dem Maildownload von POP3 / IMAP4 Servern und deren Weiterleitung an die Endnutzer nicht. Exchange Server selbst, ausgenommen Small Business Edition, unterstützt diese Funktion nicht. „Brauch man auch nicht…“ könnte man meinen. Denn als Grundlage für den Betrieb eines Messaging System ist eine fixe IP-Adresse, worüber der Empfang und Versand des Mailverkehrs abgewickelt wird. Doch was, wenn dies nicht der Fall sein sollte? Es kann auch durchaus vorkommen, dass auch bei grösseren Exchangen Installationen zusätzlich Mails von externen Postfächern abgeholt werden müssen. Aus diesen Gründen wurde durch MAPILab der POP3 Connector entwickelt. Die Software holt nach einem Zeitplan Mails von den externen POP3 / IMAP4 Servern ab und verteilt diese an die definierten Empfänger im internen Microsoft Exchange Server 2007.

Installation

Den MAPILab POP3 Connector (MPC) gibt es als 64-Bit und 32-Bit Version und kann ab Windows Server 2003 ausgeführt werden. Wichtig, die Software ist nur mit Microsoft Exchange Server 2007 kompatibel, welcher gemäss Microsoft nur in der 64-Bit Version produktiv supportet ist. Für die Arbeit mit Exchange Server 2000 / 2003 muss die ältere Version MAPILab Native POP3 Connector eingesetzt werden. Folgende Vorbereitungen sind für die Installation erforderlich:

  1. MAPILab POP3 Connector Prerequisites
  2. MAPILab POP3 Connector Installation
    • Der POP3 Connector muss auf dem Exchange Server mit der Hub Transport Role installiert werden, damit der entsprechende Receive Connector ausgewählt werden kann.
    • Vor der Installation werden die Prerequisites geprüft und die der mit Sicherheit fehlende “Microsoft SQL Server Compact 3.5 SP1″ installiert.
    • Wenn alle benötigten Komponenten, .NET Framework 2.0 / MMC 3.0 / SQL Server Compact 3.5 SP1, gefunden wurden kann die Software installiert werden. Während des Setup sind keine weiteren Angaben erforderlich.
  3. MAPILab POP3 Connector First Step
    • Wird MPC gestartet (MAPILab | MAPILab POP3 Connector | MAPILab POP3 Connector) werden zunächst Angaben benötigt
      • General-Tab: Im ersten Tab müssen Informationen zu Postmaster, SMTP Receive Connector und Pfadangaben für die Queue- und Logs-Folder eingetragen werden.
      • Advanced-Tab: Im Textfeld müssen die bei Exchange als Acceped Domains eingetragenen Domains nochmals angegeben werden. Darüber sucht MPC dann die Empfänger. Weiter kann die Art und Menge des Logging definiert werden. Es empfiehlt sich hier ev. pro Tag oder mindestens pro Woche in neues File anzulegen.
      • Details-Tab: Last but not least ist ein Product-Key für den Betrieb erforderlich. MPC kann 20 Tage uneingeschränkt getestet werden
    • Ist der POP3 Connector – der Server – konfiguriert können Mailboxen für den Download konfiguriert werden. Mit “New Mailbox…” wird der Wizard gestartet. In den darauf folgenden Screens werden die üblichen Informationen wie E-Mail Adresse, Username und Passwort abgefragt. Wichtig, die Mailbox sollte hier noch nicht “enabled” werden.
    • Bevor nun die POP3 / IMAP4 Mailbox verarbeitet wird, sollte die Detail-Konfiguration vorgenommen werden. Dazu müssen die “Properties” geöffnet werden. Hauptsächlich die Tabs “Advanced” und “Schedule” verdienen dabei besonders Beachtung. Darüber wird definiert wie oft die Mailbox kontaktiert wird und was mit den Items auf dem Server passiert.
    • Wurde die Konfiguration geprüft, kann mit “Enable this mailbox for processing” die Mailbox enabled werden und gemäss Scheduler wird der Auftrag verarbeitet.

Berechtigung

Für die Installation und Konfiguration sind Zugriffsrechte eines Domain Administrators erforderlich.

Weitere Anpassungen

  • Sprache
    Der POP3 Connector kann in Englisch oder Russisch installiert werden. Die Sprache kann auch im späteren Betrieb mit “MAPILab | MAPILab POP3 Connector | Tools | Switch Language” gewechselt werden.
  • Migration
    Wenn bereits der “Native POP3 Connector” (NPC 2003) eingesetzt wurde, kann diese Konfiguration mit “MAPILab | MAPILab POP3 Connector | Tools | Import NPC 2003 Configuration” importiert werden.
  • Backup
    Sämtliche Information über Connectors und Mailboxen werden in XML-Dateien gespeichert. Diese werden im Pfad “%ProgramFiles%\MAPILab Ltd\MAPILab POP3 Connector\config\” gespeichert und bleiben auch nach einem Uninstall bestehen.
    • Connector Konfiguration: connector.xml
    • Mailbox Konfiguration: <GUID>.xml
  • Anti-Spam
    Wichtig, wenn ein Spam-Filter auf dem Exchange Server den Empfang von Spam-Mails blockt, landen diese im MAPILab “Queue\BadMail” Folder. Ein POP3 Connector kann diese Blockfunktion nicht handhaben…

Viele Informationen kann der MAPILab POP3 Connector Help entnommen werden.

Weitere Informationen

How-To: IMAP nach Exchange Server 2007 migrieren

Microsoft Exchange Server LogoBei Migrationen von Exchange Mailboxen denkt man in den meisten Fällen an eine intra-Org Migration von einem Exchange Server 2003 nach Exchange Server 2007. Bei Zeiten wo auch Google im Messaging Markt gross mitmischt, kommen auch Anforderungen für POP3/IMAP4 Migrationen auf. Da mit Exchange Server 2007 der MailMig nicht mehr mit dem Server mitgeliefert wird, hat Microsoft mit der Transporter Suite ein Tool nachgeliefert, welches auf einfache(re) Art und Weise Mailboxen von Lotus Notes, POP3 und IMAP nach Exchange Server 2007 migrieren kann. Die Software, aktuell in der Version 2007 verfügbar, kann kostenlos heruntergeladen werden. Zum Download…

Installation

Die Microsoft Transporter Suite gibt es als 32-Bit und 64-Bit Version und kann ab Windows XP ausgeführt werden. Für Migrationen einzelner Mailboxen kann durchaus eine Workstation ausreichend sein. Folgende Vorbereitungen sind für die Installation erforderlich:

  1. Microsoft Transporter Suite Prerequisites
  2. Microsoft Transporter Suite Installation
    • Bei der Installation muss nur die Komponente “Transporter for Internet Mail” ausgewählt werden. Die anderen Komponenten währen für eine Migration von IBM Lotus Domino.

Berechtigungen

Für die Migration von POP3/IMAP4 Mailboxen nach Microsoft Exchange Server 2007 mit der Transporter Suite sollte ein dedizierter Migration-Account eingesetzt werden. Dieser muss mit nachfolgenden Berechtigungen ausgestattet werden.

  1. Der Migration-Account muss Mitglied der Role “Exchange Recipient Administrator” sein. Diese Berechtigung kann in der “Exchange Management Console” (EMC), oder mittels “Exchange Management Shell” (EMS) zugewiesen werden:
    • Add-ExchangeAdministrator -Identity <MigrationAccount> -Role RecipientAdmin
  2. Dieser Migration-Account benötigt zudem das “Exchange Impersonation” Recht, welches auf einem, oder auch sämtlichen “Client Access Server” (CAS) konfiguriert wird.
  3. Die Client Access Server können zunächst mit folgendem cmdlet ausgelesen werden:
    • Get-ClientAccessServer | Select Name,Distinguishedname | fl
  4. Die konfigurierten Berechtigungen für den Migration-Account können mit diesem PowerShell cmdlet Angezeigt…
    • Get-ADPermission -Identity <ExchangeCAS> -User <MigrationAccount>
  5. … und mit Add-ADPermission konfiguriert werden:
    • Einzelner Client Access Server: Add-ADPermission –Identity <ExchangeCASDN> -User <MigrationAccount> -ExtendedRight ms-Exch-EPI-Impersonation
    • Alle Client Access Server: Add-ADPermission -Identity (Get-ExchangeServer).DistinguishedName -User (Get-User -Identity <MigrationAccount> | Select-Object).identity -ExtendedRight ms-Exch-EPI-Impersonation
  6. Die getätigteKonfiguration kann mit “Get-ADPermission” geprüft und mit der zuvor erhaltenen Ausgabe verglichen werden.

Weitere Anpassungen

  • Anpassung der “Item Size”
    Bei grossen E-Mails muss der Wert “maxRequestLength” in der Konfigurationsdatei %ProgramFiles%\Microsoft\Exchange Server\ClientAccess\exchweb\ews\web.config erhöht werden. Dies wird im Microsoft KB 953526 und 925827 detaillierter beschrieben.
  • Einsatz von Folder Mappings
    Bei unterschiedlichen Sprachen ist es notwendig, mittels %ProgramFiles%\Microsoft Transporter Tools\Config\FolderMap.xml diese entsprechend zuzuweisen. Ein Beispiel:

<Folder path = “sent-mail”>
    <Property SpecialFolder = “Sent Items”/>
</Folder>

<Folder path = “Kalender”>
    <Property SpecialFolder = “Calendar”/>
</Folder>

  • Ausnahmen / Excludings von Folders
    Mit derselben Konfigurationsdatei können auch Ordner definiert werden, welche nicht migriert werden sollen. Dies sieht dann wie folgt aus:

<Folder path = “spam-mail”>
    <Property ExcludeFolder = “true”>
</Folder>

Migration

Für eine erfolgreiche Migration ist ein CSV-Datei mit den entsprechenden Angaben erforderlich. In dieser Liste werden Source und Target Mailboxen verknüpft. Die Transporter Suite bezieht daraus zudem die Zugangsdaten des IMAP-Account. Eine solche Datei könnte wie folgt aussehen, wobei die erste Zeile vorgegeben ist:

SourceIdentity,sourceserver,SourceLoginID,SourcePassword,TargetIdentity
michel@no-spam-server-talk.eu,imap.server-talk.eu,michel,iz66!,michel@no-spam-server-talk.eu

Die “TargetIdentity” muss ein bestehender User im Active Directory sein, ansonsten wird folgende Fehlermeldung ausgegeben:

Could not locate an User in Active Directory for Source User ’smtp:nouser@server-talk.eu’. All the mailbox items belonging to this user will be ignored.

Mit der eigentlichen Migration kann nun begonnen werden.

  1. Die “Transporter Management Console For Internet Mail” starten
  2. In der Transport Suite Console mit “Actions | Add Mailboxes…” diezuvor angelegte CSV-Datei laden. Wichtig, die Passwörter werden im Konfigurationsdatei “InternetMailbox.tbin” gespeichert. Falls es beim Zugriff auf die Konfigurationsdatei zur Fehlermeldung “No mailbox records found in specified csv file” kommt, fehlen die Exchange Management Tools…
  3. Die entsprechenden Mailboxen markieren und in der der Action-Pane “Migrate Selected Mailboxes…” auswählen um den Wizard zu starten.
  4. Im ersten Screen muss angegeben werden, ob die Verbindung über SSL (empfohlen) oder einen unsicheren Kanal stattfinden soll. Diese Einstellung muss gemäss IMAP-Server konfiguriert werden. Zusätzlich wird der zuvor vorbereitete Client Access Server benötigt. In den folgenden Screens kann ein “FolderMap.xml” und ein Zeitrahmen für die Migration angegeben werden.
  5. Nachdem alle Einstellungen vorgenommen wurden, wird die Migration ausgeführt.

Viele Informationen kann der Transporter Suite Help entnommen werden. Für PowerShell Fans stehen viele weitere Möglichkeiten für die Migrations mit den cmdlets der Transporter Suite zur Verfügung.

Weitere Informationen

How-To: Exchange Recovery Storage Group

Mit der Recovery Storage Group (RSG) für Exchange Server hat Microsoft die Funktionalitäten des Exchange Server 2003 um ein interessantes Recovery Feature erweitert. Mit Exchange Server 2007 wurde die RSG mit einem neuen User Interface und PoweShell cmdlets erweitert. Wichtig zu wissen, wenn eine RSG angelegt wurde, ist diese nicht in der Exchange Management Console (EMC) sondern nur in der Exchange Management Shell (EMS) ersichtlich.

Als Basis für ein Recovery dient immer ein Backup des Exchange Information Store. Dazu eignet sich sehr gut Microsofts Data Protection Manager (DPM) oder Backup Exec von Symantec. Mit Windows Server 2003 waren auch noch Sicherungen mit NTBackup möglich. Soweit so gut, nun zu den eigentlichen Arbeiten.

Vorbereitungen

  1. Zunächst muss mit dem PowerShell cmdlet “New-StorageGroup” eine neue Storage Group angelegt werden:
    • New-StorageGroup -Server <ExchangeServer> -LogFolderPath X:\Microsoft\Exchange Server\Mailbox\<RSG> -SystemFolderPath Y:\Microsoft\Exchange Server\Mailbox\<RSG> -Name <RSGN> –Recovery
  2. In der EMC wird die Recovery Storage Group nun allerdings nicht angezeigt. Jedoch kann mit dem cmdlet “Get-StorageGroup | ft” der Vorgang geprüft werden. Besonders wichtig ist, dass die Option “Recovery” auf “True” gesetzt ist.
  3. Für die Wiederherstellung muss nun noch eine Mailbox Database angelegt werden:
    • New-MailboxDatabase -MailboxDatabaseToRecover <ExchangeServer>\<SG>\<Database> –StorageGroup <ExchangeServer>\<RSG> -EdbFilePath Y:\Microsoft\Exchange Server\Mailbox\<RSG>\<Database.edb>
  4. Die Option “This Database can be overwritten by a restore” wird mit dem PowerShell cmdlet “Set-MailboxDatabase -Identity <ExchangeServer>\<RSG>\<Database> –AllowFileRestore:$true“. Diese Mailbox Database darf erst nach dem Restore bereitgestellt werden.

Restore

  1. Für einen Restore muss nun ein Restore der Mailbox Database gestartet werden. Bei Backup Exec kann zum Beispiel explizit angegeben werden, dass dieser in die RSG erfolgen soll. Wie der Vorgang auszuführen ist, gibt der Hersteller der Backup Software vor.
  2. Die wiederhergestellte Mailbox Database kann nun, wenn nicht durch die Backup Software bereits erledigt, mit dem PowerShell cmdlet mit “Mount-Database -Identity <ExchangeServer>\<RSG>\<Database>” bereitgestellt werden.
  3. Zu diesem Zeitpunkt steht zusätzlich die Mailbox Database mit dem Stand des letzten Backup zur Verfügung. Es stehen nun folgende Szenarien für die Wiederherstellung der Daten zur Verfügung:
    • Mailbox-Wiederherstellung in Original-Folders
      • Restore-Mailbox -Identity <Mailbox> -RSGDatabase <ExchangeServer>\<RSG>\<Database>
    • Mailbox-Wiederherstellung in einen Sub-Folder
      • Restore-Mailbox -Identity <Mailbox> -RSGDatabase <ExchangeServer>\<RSG>\<Database> -RSGMailbox <Mailbox> -TargetFolder <FolderName>
    • Mailbox-Wiederherstellung in einen Sub-Folder eines anderen Users
      • Restore-Mailbox -Identity <TargetMailbox> -RSGDatabase <ExchangeServer>\<RSG>\<Database> -RSGMailbox <SourceMailbox> -TargetFolder <FolderName>
    • Last but not least lassen sich auch Selektionen erstellen, dass zum Beispiel nur E-Mails mit einem entsprechenden Betreff, Nachrichtentext, oder Ordner. Dies könnte dann wie folgt aussehen:
      • Restore-Mailbox -Identity -RSGDatabase <ExchangeServer>\<RSG>\<Database> -SubjectKeywords "Meeting" -IncludeFolders \Inbox,\Calendar

Clean Up

  1. Nach der erfolgreichen Wiederherstellung kann die Bereitstellung wieder aufgehoben “Dismount-Database -Identity <ExchangeServer>\<RSG>\<Database>” und entfernt werden: “Remove-MailboxDatabase -Identity <ExchangeServer>\<RSG>\<Database>“. Die Files müssen dann noch manuell von den Disks gelöscht werden.
  2. Auch die Recovery Storage Group kann entfernt werden:
    • Remove-StorageGroup -Identity <ExchangeServer>\<RSG>

Ein wichtiger Hinweis für Backup Exec Administratoren. Sollte nachfolgende Fehlermeldung bei einem Restore-Job kommen, muss bei der Recovery Storage Group für die Transaction Logs und die Database Files derselbe Ordner konfiguriert werden, Symantec Document 304636.

e000ff00 – Unable to restore some Microsoft Exchange components because one or more of the databases are currently mounted or because the Recovery Storage Group is not properly configured. Use the Exchange System Manager to check the configuration of the Recovery StFor additional information regarding this error refer to link V-79-57344-65280

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Exchange Server 2007 SP1 Update Rollup 5 released

Microsoft hat heute das Update Rollup 5 für Microsoft Exchange Sever 2007 SP1 freigegebenen. Weitere Informationen zum Update gibt es im Microsoft KB 953467. Das Rund ~66MB grosse Update kann für x64 und x86 heruntergeladen werden. Zum Download… Besonders herausheben möchte ich den Fix für das Problem mit dem Offline Address Book (OAB) und Windows Server 2008 Failover-Clusters (SCC und CCR):

  • Microsoft KB 954197: Exchange 2007 CAS cannot copy the OAB from the OAB share on Windows Server 2008-based Exchange 2007 CCR clusters
  • Microsoft KB 957978: The OAB generation is unsuccessful and Event IDs 9328 and 9373 are logged in the Application log in a Windows Server 2008-based Exchange 2007 Single-Copy cluster environment

Gemäss Microsoft Exchange Team Blog werden weitere weit bekannte Probleme angegangen:

  • The rollup installer will now make the required modifications to the config files, even create new config files if not found. If customers have already modified the config files and have a generatePublisherEvidence setting, it will be left intact. Note that you still need the right version of .NET (see KB 944752) for the fix to take effect.
  • Blank OWA logon page after installation of rollups 3 and 4, if you have modified logon.aspx file. The rollup installer will now overwrite any OWA script files if required to ensure proper operation of OWA. You will need to redo any customization after installation of the rollup.

Elan Shudnow hat in seinem Blog einen Artikel zum Thema “Exchange 2007 SP1 and Server 2008 information” geschrieben, welche weitere interessante Issues beschreibt.

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