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How-To: Exchange Server 2007 Web Services mit einem Single Name Certificate

Die Anforderungen an eine Messaging Plattform wie Exchange Server 2007 ist längst nicht mehr auf E-Mail beschränkt. Die Kunden möchten jederzeit und von überall auf die Mailbox zugreifen. Dies wird mit Features wie Exchange Active Sync, Outlook Web Access oder auch Outlook Anywhere (RPC over HTTPS) ermöglicht.

Mit Exchange Server 2007 wurde eine Schlüsselkomponente namens “Autodiscover” eingeführt. Das Ziel dieses Services besteht darin, dass Outlook 2007 und Windows Mobile 6.1 automatisch die entsprechende Konfiguration vom Client Access Server erhalten und den Weg zur entsprechenden Mailbox oder dem Offline Adressbuch finden. Die Kommunikation findet jeweils über HTTPS, TCP Port 443, statt. By Default wird daher bei der Installation bei jedem Exchange Server, ausgenommen bei der Mailbox Role, ein “self-signed” Certificate angelegt. Dies ist natürlich weniger für eine produktive Umgebung geeignet. Der Einsatz einer öffentlichen Zertifizierungsstelle wird daher dringendst zu erwägen.

Mit Exchange Server 2007 werden verschiedene URL’s angesprochen. Es empfiehlt sich bei der Konfiguration folgende URL’s einzuplanen, für welche auch ein Zertifikat erforderlich ist:

  • mail.domain.tld (für MX-Record, SMTP, POP3, IMAP, OWA, Exchange ActiveSync)
  • autodiscover.domain.tld (Autodiscover Service)
  • srvname.internaldomain.tld (Exchange CAServer FQDN)
  • srvname (Exchange CAServer NetBIOS Name)

Damit das Management einfach und übersichtlich bleibt, wird der Einsatz eines “Subject Alternative Name” (SAN), oder auch “Unified Communications Certificates” (UCC) genannt, empfohlen. Zum aktuellen Zeitpunkt sind diese SAN Certificates noch nicht bei allen Certification Authority (CA) verfügbar. Weitere Informationen dazu im Microsoft KB 929395. Sehr guten Service bieten Digicert und GoDaddy.

In manchen Situationen kann es vorkommen, dass man kein SAN Certificate einsetzen möchte. Mit Microsoft Outlook 2007 SP1, oder entsprechendem Hotfix, ist auch die Konfiguration mit einem Single Name Certificate möglich. Ein solches bekommt man bei schon ab $30 pro Jahr. Das empfohlene Subject Alternative Name (SAN) Certificate bekommt man allerdings inzwischen schon ab $90 pro Jahr (Stand November 2008). Wichtig, die Konfiguration von Exchange Server mit einem Single Name Certificate ist durchaus komplexer und nicht für alle Services geeignet. Ob es sich nun also wirklich lohnt die paar Dollars zu sparen lassen wir mal offen stehen…

Certificate Request und Import

Am einfachsten kann ein Certificate Request mit dem Wizard von Digicert erstellt werden. Ein PowerShell cmdlet für ein Single Name Certificate für die Domain mail.server-talk.eu sieht zum Beispiel wie folgt aus: New-ExchangeCertificate -GenerateRequest -Path c:\mail_server-talk_eu.csr -KeySize 2048 -SubjectName "c=CH, s=, l=, o=Server Talk, ou=Bloggers, cn=mail.server-talk.eu" -PrivateKeyExportable $True

Dieses cmdlet muss in der Exchange Management Shell (EMS) ausgeführt werden. Nebenbei erwähnt, Unterstützung für PowerShell bietet Quest’s PowerGUI (Freeware). In den meisten Fällen wird die Bestellung durch den Certification Authority innert wenigen Stunden bearbeitet. Der offene Request kann ebenfalls in der EMS abegschlossen und das Certificate direkt aktiviert werden. Dies wird mit diesem cmdlet durchgeführt: Import-ExchangeCertificate -Path C:\ certificates\import.pfx | Enable-ExchangeCertificate -Services IIS

DNS

Da das Singele Name Certificate auf mail.server-talk.eu ausgestellt wurde, Microsoft Outlook 2007 jedoch über autodiscover.server-talk.eu den Autodiscover Service kontaktiert wird ein SSL Fehler ausgegeben. Aus diesem Grund wird die Verbindung mittels DNS auf den registrierten Namen umgeleitet. Sämtliche HOST (A)- und CNAME Records welche für den Autodiscover Service angelegt wurden sollten vorgängig bereinigt werden. Bei einem Windows DNS Server wird ein SRV-Record wie folg angelegt:

  1. Im DNS Manager den DNS-Server auswählen und die “Forward Lookup Zones” erweitern.
  2. Auf der entsprechenden Domain mittels Rechtsklick “Other New Records… ⇒ Service Location (SRV)” anwählen und mit “Create New Record…” bestätigen.
  3. Folgende Werte müssen nun eingetragen werden
    • Service: _autodiscover
    • Protocol: _tcp
    • Port Number: 443
    • Host offering this service:
  4. Mit “OK” wird der SRV-Record angelegt.

Bei einem externen DNS stehen unter Umständen weniger Felder zur Verfügung. Die Konfiguration sieht zum Beispiel bei DynDNS wie folgt aus:

  • Host: _autodiscover._tcp.server-talk.eu
  • Type: SRV
  • Data: 0 0 443 mail.server-talk.eu.

Ob nun der DNS-Record vorhanden ist und entsprechend funktioniert, kann mit nslookup getestet werden: nslookup -type=srv _autodiscover._tcp.server-talk.eu. Als Output sollte etwas in dieser Form geliefert werden:

_autodiscover._tcp.server-talk.eu SRV service location:
priority = 0
weight = 0
port = 443
svr hostname = mail.server-talk.eu

Exchange Server URL Konfiguration

Als letzer, aber durchaus einer der wichtigsten Punkte, ist die Konfiguration der Exchange Server URL’s. Für Exchange ActiveSync (EAS), Offline Address Book (OAB), Outlook Web Access (OWA) und Outlook Anywhere muss die im SSL Certificate registrierete URL als External URL und wenn auch intern über Port 443 kommuniziert werden soll, ebenfalls als Internal URL angepasst werden. Ein mögliches Konfigurations-Script wird in diesem Artikel beschrieben (comming soon).

Viele wichtige, interessante Hinweise zur Technik und Konfiguration liefert das ”Exchange 2007 Autodiscover Service“ White Paper von Microsoft. Weitere Unterstützung zur Konfiguration gibt es bei den Exchange Ninjas, oder bei Franks Exchange FAQ.

Connectivity Tests

Abschliessend sollte die Konfiguration getestet werden. Besonders eignet sich dazu Microsoft’s testexchangeconnectivity.com, mit welchem sich diverse Test-Szenarien durchführen lassen.

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Exchange Server 2007 Capacity Planner

Wer eine Exchange Server 2007 Infrastruktur aufbauen will, muss sich früher oder später mit der Planung und dem Design auseinander setzen. Microsoft stellt dafür ein sehr hilfreiches Tool zur Verfügung, den System Center Capacity Planner 2007. Ein Überblick über die Funktionen:

  • Simple installation and setup
  • Built-in knowledge of Exchange Server 2007
  • Add-in knowledge for Microsoft Windows SharePoint Services 3.0, and Microsoft Office SharePoint Server 2007, as well as Microsoft System Center Operations Manager 2007
  • Recommended topology in a Graphical User Interface
  • Export topology to Visio and server configuration to Excel
  • Model server performance and end-user response time
  • Hardware library includes popular configurations
  • Create custom hardware

Der Capacity Planer ist einfach zu handhaben, schnell installiert und dazu noch kostenlos. Es stehen folgende Capacity Planning Models bereit:

  • Exchange Server 2007
  • Office SharePoint Server 2007
  • System Center Operations Manager 2007
  • Windows SharePoint Services 3.0

Download

Leider ist das Tool nicht mehr als Download verfügbar. Alternativ für Office 365 kann das Microsoft Assesment und Planning Toolkit verwendet werden.

Error “The server administrator is not a member of the Exchange View-Only Administrators”

Wer mit Exchange Server 2007 bereits einen Cluster Mailbox Server (CMS) installiert hat, ist sicherlich schon über folgende Fehlermeldung gestossen:

Warning:
The server administrator ‘intra.server-talk.eu/ST/Computers/Servers/EXCCMS12′ is not a member of the Exchange View-Only Administrators.

Dieser Fehler erscheint jeweils beim passiven Node. Die Fehlermeldung erscheint, wenn in der Exchange Management Console die Organization Configuration geöffnet wird, oder wenn mit PowerShell eine Abfrage “Get-ExchangeAdministrator” ausgeführt wird.

Gemäss Microsoft ist dieser Effekt ”by Design” und kann auch ohne weiteres ignoriert werden, da der passive Node die Berechtigung “Exchange View-Only Administrator” zu diesem Zeitpunkt nicht benötigt. Wenn die Fehlermeldung aber zukünftig nicht mehr erscheinen soll, schliesslich sind Fehler da um sie zu beheben, müssen die Computer Accounts der Nodes des Clustered Mailbox Server nur in die Active Directory Gruppe “Exchange View-Only Administrators” aufgenommen werden.

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Exchange Server 2007 Installations Fehler

Logo Microsoft Exchange Server 2007Bei Windows Server 2008 ist IPv6 per Default auf sämtlichen Network Interface Cards (NICs) aktiviert. Wird jedoch “Internet Protocol Version 6 (TCP/IPv6)” im “Network and Sharing Center” deaktiviert, endet die Installation von Exchange Server 2007 mit folgendem Fehler:

Service ‘MSExchangeAntispamUpdate’ failed to reach status ‘Running’ on this server.

Im Event Viewer wird zudem folgende Meldung geloggt:

Log Name: Application
Source: MSExchangeSetup
Event ID: 1002
Task Category: Microsoft Exchange Setup
Level: Error
Description: Exchange Server component Hub Transport Role failed.
Error: Service ‘MSExchangeAntispamUpdate’ failed to reach  status ‘Running’ on this server. Cannot start service MSExchangeAntispamUpdate on computer ‘.’. The service did not respond to the start or control request in a timely fashion

Viele Exchange Komponenten erfordern IPv6. Der Fehler bei der Exchange Server 2007 Installation kommt daher, da das IPv6 Protokoll auf dem Local Area Connection Adapter entfernt wurde. Die von Microsoft empfohlene Variante ist das neue Protokoll aktiviert zu lassen.

Sollte dies nicht gehen, kann die Deaktivierung von IPv6 nur mittel Registry Key vorgenommen werden:

Key: HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip6\Parameters
Entry: DisabledComponents
Type: DWORD
Value: 0xffffffff (Hexadecimal) / 4294967295 (Decimal)

Diese Einstellung deaktiviert sämtliche IPv6 Komponenten, ausgenommen das “IPv6 Loopback Interface”. Nach einem Neustart des Servers kann die Installation nochmals vorgenommen werden, in diesem Fall wird der Status “The Microsoft Exchange Server setup operation completed successfully” ausgegeben.

Optional kann nun auch noch das “Internet Protocol Version 6 (TCP/IPv6) in den Connection Properties des Network and Sharing Center abgewählt und im HOST File den Wert “::1 localhost” entfernt werden. Wie zuvor erwähnt, IPv6 sollte nur im “Notfall” deaktiviert werden.

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How-To: Exchange Server 2007 Schema Extensions installieren

Für die Installation von Exchange Server 2007 ist eine Schema Erweiterung erforderlich. Diese kann automatisch im grafischen Setup (GUI) durchgeführt werden, oder man führt diese step-by-step in einem Command Prompt (CMD) durch. Dies hat den Vorteil, dass sämtliche Änderungen vollständig im Forest repliziert und unangenehme Fehler dadurch vermieden werden können. Optimaler weise wird die Erweiterung des Schemas direkt auf dem Domain Controller mit der FSMO-Role “Schema Master” durchgeführt. Der Vorgang kann aber auch von dem zukünftigen Exchange Server gestartet werden… Da in den meisten Fällen die Domain Controller basierend auf einem 32-Bit Windows installiert wurden (was auch völlig in Ordnung ist), kann hier nicht die gleiche Source wie für die produktive Exchange Server 2007 Installation verwendet werden. Die 32-Bit Version stellt Microsoft als Trial zum Download bereit. Auf dem System wo die Schema Extentsion durchgeführt werden soll, müssen folgende Voraussetzungen geschaffen werden:

Die Source (Exchange Server 2007 32-Bit) sollte in ein Temporäres Directory entpackt werden, zum Beispiel “C:\Temp\EXCSource”. Die Befehle für die Schema Extension werden in einem “Command Prompt” durchgeführt. Diese muss bei Windows Server 2008 als Administrator ausgeführt werden

Schritt 1

Dieser Vorgang bereitet die Exchange Server 200x Umgebung für Exchange Server 2007 vor. Wird eine neue Exchange Server 2007 Organization installiert, ist dieser Befehl nicht notwendig.

  • Permissions
    • Mitglied der Gruppe “Domain Admins”
    • Mitglied der Gruppe “Enterprise Admins”
  • Befehl
    • Normal: setup /PrepareLegacyExchangePermissions
    • Kurzform: setup /pl
  • Weitere Informationen

Schritt 2

In diesem Vorgang wird das Active Directory Schema für Exchange Server 2007 erweitert. Dieser Vorgang darf/muss nur einmal pro Active Directory ausgeführt werden. Übrigens, wurde “setup /pl” nicht separat ausgeführt, ist dies nicht weiter schlimm. In diesem Fall wird der fehlende Vorgang automatisch zusammen mit “setup /ps” ausgeführt.

  • Permissions
    • Mitglied der Gruppe “Enterprise Admins”
    • Mitglied der Gruppe “Schema Admins “
    • Mitglied der Gruppe “Exchange Full Administrator”
  • Befehl
    • Normal: setup /PrepareSchema
    • Kurzform: setup /ps
  • Weitere Informationen

Schritt 3

Dieser Parameter bereitet das Active Directory für die Exchange Installation vor. Existiert noch keine Exchange Organization, muss diese mit “/OrganizationName” (gemäss Konzept) definiert und angelegt werde. Bei einem Upgrade kann dieser Switch weggelassen werden. Für diesen Vorgang müssen sämtliche Domains im Forest auf Port 389 ansprechbar sein.

  • Permissions
    • Mitglied der Gruppe “Enterprise Admins”
  • Befehl
    • Normal: setup /PrepareAD /OrganizationName:ExchangeTalk
    • Kurzform: setup /p /on:ExchangeTalk
  • Prüfung
    • Mit ADSIEdit kann die “objectVersion” in Active Directory geprüft werden. Dazu müssen die “Properties” von “DC=MyDomain,CN=Configuration,CN=Services,CN=Microsoft Exchange,CN=MyOrganization” geöffnet werden. Die Version von Exchange Server 2007 SP1 lautet 11221, Exchange Server 2007 RTM 10666.
  • Weitere Informationen

Schritt 4

In jeder zusätzlichen Domain des Forest, wo Exchange Server 2007 installiert werden soll oder E-Mail-aktivierte User enthalten soll, muss die Domain vorbereitet werden. Dazu wird entweder der FQDN der Domain explizit angegeben, oder der Vorgang direkt für sämtliche Domains ausgeführt. Die lokale Domain wurde bereits in Schritt 3, mit /prepareAD, entsprechend vorbereitet.

  • Permissions
    • Mitglied der Gruppe “Enterprise Admins”
  • Befehl
    • Normal (specific Domain): setup /PrepareDomain:fqdn.mydomain.com
    • Kurzform (specific Domain): setup /pd:fqdn.mydomain.com
    • Normal (alle Domains): setup /PrepareAllDomains
    • Kurzform (alle Domains): : setup /pad
  • Weitere Informationen

Überprüfung

Die Version des Schema kann mittels ADSIEdit ermittelt und kontrolliert werden. ADSI Edit (“adsiedit.msc”) oder ein anderes Tool starten und folgenden Path öffnen: CN=ms-Exch-Schema-Version-Pt,CN=Schema,CN=Configuration,DC=intra,DC=server-talk,DC=eu. Das Attribute “Range Upper” zeigt die aktuelle Version an, für welche der Active Directory Forest vorbereitet wurde. Mögliche Werte wären:

  • Exchange Server 2000 = 4397
  • Exchange Server 2000 SP3 = 4406
  • Exchange Server 2003 = 6870
  • Exchange Server 2003 SP3 = 6936
  • Exchange Server 2007 = 10628
  • Exchange Server 2007 SP1 = 11116

Der Status der Active Directory Replikation kann mit dem Support Tool “replmon.exe” verfolgt werden. Diesem Thema hat Yusuf in seinem Blog einen kompletten Artikel gewidmet.

Weitere Informationen

Exchange Server 2007 SP1 Update Rollup 4 released

Microsoft hat nun auch das Update Rollup 4 für Exchange Server 2007 frei gegeben. Nach einem Fehlstart vor einigen Wochen gilt es nun ernst. Dazu wird beim Exchange Team Blog mehr geschrieben.

Weitere Informationen zum Update gibt es im Microsoft Article 952580. Das Rund ~40MB grosse Update kann für x64 und x86 heruntergeladen werden. Zum Download… Ab dem 14. Oktober – Microsoft Patchday - wird das Update Rollup auch via Microsoft Update zur Verfügung gestellt. Noch eine wichtige Information für Exchange Server 2007 RTM:

This update rollup does not apply to Exchange Server 2007 Release To Manufacturing (RTM). For a list of update rollups applicable to Exchange Server 2007 RTM, refer to the section Update rollups for Exchange Server 2007 RTM in the Knowledge Base article 937052.

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How-To: Ausgehende E-Mails sperren

E-Mail ist eine tolle Sache, doch kann auch manchem User viel Zeit rauben. In manchen Situationen kann es vorkommen, dass User ein Postfach für interne Kommunikation erhalten, jedoch sollte dies nicht extern zugänglich sein. Falls es diese Notwendigkeit gibt, lässt sich dies mit Exchange Server 2007 und den neu dazugekommen Transport Rules einfach realisieren:

  1. Die “Exchange Management Console” (EMC) öffnen und unter “Recipient Configuration ⇒ Distribution Group” eine neue “Distribution Group” anlegen. Zum Beispiel mit dem Namen “DG_DenyExternalMail”.
  2. Unter “Organization Configuration ⇒ Hub Transport” kann eine neue “Transport Rule”, mit passendem Namen, angelegt werden.
  3. Im New Transport Rule Wizard müssen folgende “Conditions” angegeben werden: “From People” und “Sent to users inside or outside the organization”. Bei “People” muss die neu angelegte Distribution Group “DG_DenyExternalMail” hinzugefügt, sowie den Wert “Inside” muss auf “Outside” konfiguriert werden.
  4. Im nächsten Schritt kann die “Action” definiert werden. Für diese Regel eignen sich “Bounce message to sender with enhanced status code”, oder “Silently drop the message”.
  5. Bevor die Regel angelegt wird, können bei “Exeptions” noch notwendige Ausnahmen definiert werden. Ansonsten mit “New” den Vorgang abschliessen.

Wird nun eine E-Mail an einen Absender ausserhalb der Exchange Organization gesendet, erhält der User eine Nachricht mit folgender Fehlermeldung:

#550 5.7.1 Delivery not authorized, message refused ##

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E-Mail Flut stoppen, mit “Email Prioritizer”

Logo Microsoft Exchange Server 2007Wer kennt das nicht, fast schon im Minuten Takt erreichen E-Mails den Posteingang, welche immer wieder die Konzentration stören und einem von wichtigen Aufgaben ablenken. Mit dem Abstellen von Newsletter und dem konsequenten Löschen von Spassbotschaften wird man der E-Mail Flut nicht Herr. Um die Welle elektronischer Nachriten wirksam in Bahnen zu lenken, ist grosse Selbstdisziplin erforderlich.

Microsoft Office Labs hat sich diesem Problem angenommen und nun ein kostenloses Tool für Microsoft Office Outlook 2007 entwickelt welches einem wieder einen geordneten Tag verschaffen kann, der “Email Prioritizer”. Mit diesem Addon-On wir Outlook um den Button “Do not disturb” erweitert.

E-Mail Flut stoppen, mit "Email Prioritizer"

Diese Funktion stoppt wahlweise den Empfang von E-Mails von 30 Minuten bis zu 4 Stunden. Die Mailbox, welche sich auf einem Exchange Server befinden werden muss, empfängt im Hintergrund weiterhin sämtliche E-Mails – Wichtig, es gehen keine E-Mails verloren!

Source

Die Source für den Email Prioritizer kann direkt im Microsoft Download Center heruntergeladen werden, zum Download… Wichtig! Natürlich gibt es andere Lokationen welche weitere Downloads anbieten, es sollte allerdings nur offizielle Builds und Download Centers aufgesucht werden. Zitat Forrest Gump: “Man weiss nie, was man kriegt.”

  • Version: -
  • Date Published: 2009-04-13
  • Language: English
  • Format: *.exe
  • Publisher: Microsoft
  • License: Freeware, erfordert Microsoft Office Outlook

Um effizient mit E-Mails zu arbeiten, reicht allerdings ein Stück Software alleine nicht aus, ein Anwender braucht zudem viel Disziplin. Nachfolgend noch ein paar einfache Tipps zum E-Mail Management:

  • Delete (löschen): Wenn die E-Mail unwichtig ist, dann lösche sie. Enthält die Nachricht wichtige Informationen, so kann sie auch in einen Archivordner verschoben werden. Dieses Verzeichnis muss allerdings immer regelmässig aufgeräumt werden, etwa wenn Projekte abgeschlossen sind.
  • Do (erledigen): Wenn die E-Mail in zwei Minuten erledigt werden kann – aber nur dann -, beantworte sie sofort. In zwei Minuten kann bereits erstaunlich viel abgearbeitet werden.
  • Delegate (delegieren): Wenn die E-Mail für jemand anderen ist, delegiere sie. Der Absender sollte eine Antwort bekommen, der korrekte Empfänger eine Kopie dieser Antwort. Damit ist die Angelegenheit erledigt.
  • Defer (zurückstellen): Wenn die E-Mail mehr als zwei Minuten erdordert, stell sie zurück. E-Mail Programme – wie Microsoft Outlook – enthalten schon Funktionen, mit denen der Benutzer sich eine First setzen kann, innert der die Antwort geschickt werden muss. Alternativ kann die Nachricht nicht als gelesen markiert werden.

Am einfachsten plant man fixe Zeiten für die Bearbeitung von E-Mails ein. So verfügt man über viel Zeit, welche “ungestört” für die eigentliche Arbeit eingesetzt werden kann:

E-Mail Flut stoppen, mit "Email Prioritizer"

Email Prioritizer soll also im Grunde dafür sorgen, dass der User nicht immer von seinen wichtigen Aufgaben abgelenkt wird. Ein Tool, kombiniert mit Selbstdisziplin kann schon viel zur Steigerung der Effizienz beitragen.

Exchange Services aus dem Internet testen

Das Exchange Server Development Team hat mit “testexchangeconnectivity.com” eine Webpage online gestellt, worüber Exchange Verantwortliche ihren Server vom Internet aus testen können. Mit dem “Remote Connectivity Analyzer” stehen aktuell folgende Tests zur Verfügung:

  • Microsoft Office Outlook 2007 Autodiscover Connectivity Test
    This test will walk through the steps Microsoft Office Outlook 2007 uses to connect to Autodiscover
  • Microsoft Office Outlook 2003 RPC/HTTP Connectivity Test
    This test will walk through the steps Microsoft Office Outlook 2003 uses to connect via RPC/HTTP
  • Microsoft Exchange ActiveSync Autodiscover Test
    This test will walk through the steps a Windows Mobile 6.1 device (or another AirSync licensed device) uses to connect to the Autodiscover Service
  • Microsoft Exchange ActiveSync Test
    This test will simulate the steps a mobile device uses to connect to an Exchange Server using Exchange ActiveSync.
  • Inbound SMTP Email Test
    This test will walk through the steps an Internet e-mail server uses to send inbound SMTP email to your domain

Der Link ist sehr zu empfehlen. Die Verwendung ist gratis, aber…

This tool can be used for testing purposes or entertainment value and is not supported by Microsoft Product Support in any way.

How-To: Angepasste Exchange Management Console erstellen

Für die Verwaltung einer Exchange Server Infrastruktur, kann es hilfreich sein, sich eine passende Management Console zusammenzustellen. Dies kann mit Boardmittel einfach realisiert werden:

  1. Zunächst muss eine “leere” Microsoft Management Console (MMC) gestartet werden. Dann können mittels “File ⇒ Add/Remove Snap-in…” die gewünschten Snap-ins hinzugefügt werden. Zum Beispiel eigenen sich folgende Snap-ins besonders:
    • Active Directory Users and Computers
    • Exchange Server 2007
    • Public Folder Management
    • Queue Viewer
  2. Mit “OK” kann die Auswahl abgeschlossen werden. Diese wird dann in der MMC bereits im “Console tree” angezeigt. Der Status “Not connected” bei Public Folder Management wird automatisch korrigiert, sobald die Verbindung zum Exchange Server aufgebaut wurde.
  3. Das “Look and feel” kann nun nach eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Dazu muss “File ⇒ Options…” geöffnet werden:
    • Name: Exchange Server Tools
    • Icon: Das Exchange Server Icon findet man unter “C:\Program Files\Microsoft\Exchange Server\Bin\ExSetupUI.exe
  4. In der Main MMC kann auch der Titel “Console Root” analog dem MMC-Name umbenannte werden.
  5. Damit nicht immer die Meldung “Do you wan to save changes” kommt, sollte auch der “Security Mode” angepasst werden:
    • Console Mode: User Mode – Full Access
    • Do not save changes to this console: Aktiviert
    • Allow the user to customize views: Aktiviert
  6. Ist die “Action Pane” nicht by Default aktiviert, sollte dies mittels “View ⇒ Customize…” noch nachgeholt werden.
  7. Nun muss die neue Management Console nur noch gespeichert werden. Mit ”File ⇒ Save As…” kann das File an einen zentralen Ort abgelegt werden. Mittels einem Shortcut können die Administratoren einfach und schnell auf die Console zugreifen.

Übrigens, wenn man das MSC-File zukünftig editiert will, so muss dieses nur als “Author” (Rechte Maustaste ⇒ Author) gestartet werden. Eine solche Management Console lässt sich mit belieben Snap-ins erweitern. Ein interessanter Artikel zu Active Directory Custom MMC hat Daniel Petri verfasst.

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