Archiv für die Kategorie „Patches“
Exchange Server 2007 benötigt Zugriff auf Certificate Revocation List

Logo MSFT ExchangeBei der Installation eine Rollup Update für Exchange Server 2007 ist es wichtig, dass der Server Zugriff auf die “Certificate Revocation List” von Microsoft hat. Nach dem Neustart, wenn die Rollup Update Installation abgeschlossen wird, muss der Exchange Sever auf die URL http://crl.microsoft.com/pki/crl/products/CSPCA.crl zugreifen können um die aktuelle ”Certificate Revocation List” herunter zu laden. Kann keine Verbindung zum Internet hergestellt werden, meldet der Service Control Manager (SCM) nach einer bestimmten Zeit, dass gewisse Exchange Services nicht gestartet werden konnten:

Microsoft Exchange Mailbox Assistants service failed to start

Damit diesem “Fehler” vorgebeugt werden kann, sollte dem Exchange Server den Zugriff ins Internet gewährt werden. Beim Einsatz eines Proxy Server kann mit “proxycfg” die entsprechende Konfiguration vorgenommen werden: proxycfg -d -p MyProxyServer:8080 "<local>;*.intra.server-talk.eu"

Wenn diese Möglichkeit nich besteht, kann alternativ in der Registry des Exchange Servers auch ein Restart-Intervall für Services definiert werden:

Key: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control
Name: ServicesPipeTimeout
Typ: REG_DWORD
Basis: Dezimal
Wert: 60000

Mit dieser Einstellung werden Services, welche nicht gestartet werden konnten, nach 60 Sekunden nochmals gestartet.

Wer weder der Internet-Zugang, noch die Registry-Änderung durchführen möchte, hat eine Dritte Möglichkeit zur Auswahl. Mit einem Configuration File “ApplicationName.exe.config” lassen sich die Services entsprechend steuern:

<configuration>
<runtime>
<generatePublisherEvidence enabled=”false” />
</runtime>
</configuration>

Damit nicht für jede Application ein File manuell angelegt werden muss, stellt Guillaume Bordier auf seinem Blog ein PowerShell-Script zum Download bereit.

Weitere Informationen

  • Microsoft KB 944752: Exchange 2007 managed code services do not start after you install an update rollup for Exchange 2007
  • Microsoft KB 937052: How to obtain the latest update rollup for Exchange 2007
  • msexchangeteam.com: Exchange 2007 managed services might time out during certificate revocation checks
  • msexchangefaq.de: Authenticode und Exchange 2007
How-To: Exchange Server Updates automatisch mit-installieren

Logo MSFT ExchangeBei einer Neuinstallation von Exchange Server 2007 folgen danach die Installationen von Service Packs und Update Rollups. Für das Service Pack wurde bereits ein neues Installations-Medium erstellt und veröffentlicht. Doch die UR müssten nach wie vor nach dem Setup manuell installiert werden…

… Wer allerdings das Installations-Medium schon mal genauer angeschaut hat, dem ist vielleicht der Ordner “/updates” und die darin enthaltene “readme.txt” aufgefallen:

Updates added to this folder will be installed during setup.

Wird nun vor der Exchange Server Setup das File “Exchange2007-KB948016-x64-EN.msp” (Update Rollup 2 for Exchange Server 2007 Service Pack 1) in diesen Ordner kopiert, wird dies in den Installations-Prozes integriert und der der Server ist bereits nach der Installation mit dem aktuellen UR ausgestattet. Dieses Vorgehen spart nicht nur Zeit, sondern garantiert auch einen aktuellen Exchange Server.

Weiter Informationen

  • Microsoft Technet 997281: How to Install Exchange 2007 in Unattended Mode
Exchange Server 2007 SP1 Update Rollup 2 released

Logo MSFT ExchangeDas Update Rollup 2 für Microsoft Exchange Sever 2007 SP1 ist am 8. Mai 2008 released worden. Weitere Informationen zum Update gibt es im Microsoft Article 948016 und 937052. Das Rund ~34MB grosse Update kann für x64 und x86 heruntergeladen werden. Zum Download

Weitere Informationen

VMware Patch E-Mail Subscription

Logo VMwareVMware hat ihren Support um einen sehr hilfreichen Service erweitert. Wer immer auf dem aktuellsten Patch-Stand sein möchte, kann sich bei der VMware Patch/Maintenance Alerts Subscription eintragen. Zum Link…

Nach wenigen Sekunden bekommt man ein Bestätiguns-Mail wo die gewünschten Produkte und Versionen selektiert werden können. Ab diesem Zeitpunkt werden nach einem Patch-Release die E-Mails durch das vmwareteam versendet:

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Subject: ESX Server 2.5.4/ 2.5.5 New Patches Available
Release Date: 01/31/08
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

New patches are available for ESX Server 2.5.4 and 2.5.5. Please
follow the instructions on the appropriate patch download page.

VMware ESX Server 2.5.4 Patch Download Page
[http://www.vmware.com/download/esx/esx2_patches.html?elq=xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx]

Upgrade Patch 15 (Security): fixes an issue with Samba, Python and
the aacraid SCSI Driver. Fixes an issue with the reporting of the
sysObjectId value by SNMP agents

VMware ESX Server 2.5.5 Patch Download Page
[http://www.vmware.com/download/esx/esx2_patches.html?elq=xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx]

Upgrade Patch 4 (Security): fixes an issue with Samba, Python and
the aacraid SCSI Driver. Fixes an issue with the reporting of the
sysObjectId value by SNMP agents

We expect the next patch release in late February 2008. If you have
any questions, please contact support at 877-4-VMWARE.

Regards,
The VMware Team

How-To: Nach Windows Update den Neustart Dialog deaktivieren

Logo Microsoft WindowsWenn neue Windows Updates installiert wurde, was in der Regel einmal im Monat vorkomm, werden die Benutzer mittels Dialog zum Neustart aufgefordert. Wird dieser Neustart nicht direkt nach der Installation durchgeführt, weisst Windows nun standardmässig alle 5 Minuten auf den fälligen Neustart hin. Der Hinweis zum Windows Neustart kann mit einem Registry Key deaktiviert werden:

Key: HKLM\Software\Policies\Microsoft\Windows\CurrentVersion\WindowsUpdate\AU
Entry: RebootWarningTimeoutEnabled
Type: REG_DWORD
Value: 0 (Decimal)

Nach dem Neustart wird der Dialog nicht mehr angezeigt. Wie der “Windows Auto Update Client” mittels Registry konfiguriert werden kann, wird auf dem WSUS Blog beschrieben. Zur Webseite…

Disclaimer

Bevor die Registry bearbeitet wird, sollte ein Backup erstellt und vergewissert werden, dass bei einem Problem ein Restore der Registry durchgeführt werden kann. Die unkorrekte Verwendung eines Registry-Editors kann schwerwiegende Probleme verursachen, die eine Neuinstallation des  Operating Systems erforderlich macht. Die Anpassung erfolgt auf eigene Verantwortung.

  • Microsoft KB 141377: Differences between Regedit.exe and Regedt32.exe
  • Microsoft KB 322756: How to back up and restore the registry in Windows
How-To: Download-Verzeichnis für VMware Update Manager ändern

Logo VMwareWie bereits in einem Artikel zuvor erklärt, wird neu VMware Update Manager (VUM) als Plugin angeboten. Per Default werden sämtliche Downloads in das Verzeichnis “C:\Documents and Settings\All Users\Application Data\VMware\VMware Update Manager\Data” gespeichert. Wenn die Partition nicht entsprechend gross ausgelegt wurde, oder ein anderes Verzeichnis dafür vorgesehen ist (empfohlen), kann dies wie folgt angepasst werden:

  1. Den VMware Update Manager Service stoppen
  2. Den Inhalt von “C:\Documents and Settings\All Users\Application Data\VMware\VMware Update Manager\Data”  auf  das neue Volume/Directory verschieben
  3. Das XML-File “C:\Program Files\VMware\Infrastructure\Update Manager\vci-integrity.xml” mit einem Editor öffnen und folgende Zeilen anpassen
    <path>C:\Documents and Settings\All Users\Application Data\VMware\VMware Update Manager\Data\</path>
    <patchStore>C:\Documents and Settings\All Users\Application Data\VMware\VMware Update Manager\Data\</patchStore>
  4. Den VMware Update Manager Service wieder starten

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