Archiv für die Kategorie „PowerShell“
Virtual Machine Manager PowerShell cmdlets

Logo Microsoft System CenterProdukte aus dem Haus Microsoft unterstützen in den neuen Versionen allesamt die Script Sprache PowerShell. So ist es auch bei System Center Virtual Machine Manager. Damit man den Überblick über alle cmdlets behält, stellt Microsoft die sogenannten Reference Guides zur Verfügung.

Auszug

System Center Virtual Machine Manager (VMM) is a server application that you can use to manage virtual machines on a variety of virtualization platforms. As an alternative to using the VMM Administrator Console to administer your Virtual Machine Manager environment, you can use the cmdlets in the Windows PowerShell – Virtual Machine Manager command shell, which is an administrator-focused command-line shell. This document provides the Help topics for the VMM cmdlets.

Beispiele

PowerShell ist ein mächtiges Werkzeug, mit welchem sich die Administration einer Infrastruktur stark vereinfachen lässt. Nachfolgend ein “schmankerl” welches aufzeigen soll, wie einfach sich Hyper-V und Virtual Machine Manager über PowerShell administrieren lässt:

  • Auflistung sämtlich vorhandener VMs
    • PS> Get-VM | ft Name, VMHost, HostGroupPath, Status -auto
  • Auflistung sämtlich vorhandener Snapshots
    • PS> Get-VMCheckpoint | ft VM, AddedTime, Name -auto
  • Anzeigen der virtuellen NIC mit der MAC Adresse
    • PS> Get-VM | Get-VirtualNetworkAdapter | ft Name,EthernetAddress
  • Auflistung durchgeführter Migrationen
    • PS> Get-job “move virtual machine *” -all
  • Migration einer VM (Live Migration)
    • PS> Get-VM -Name <VMName> | Move-VM -VMHost <HostName>
  • Ändern des Besitzer für alle VMs
    • PS> Get-VM | Set-VM -Owner <DOMAIN\User>
  • Wiederherstellen des letzten Snapshots
    • PS> Get-VMCheckpoint -MostRecent –VM <VMName> | Restore-VMCheckpoin
  • Maintenance Mode für Host aktivieren und VMs migrieren (Live Migration)
    • PS> Disable-VMHost –VMHost <HostName> -MoveWithinCluster
  • Backup der VMM Datenbank (TSQL) 
    • PS> Get-VMMServer <VMM Server> | Backup-VMMServer -Path <BackupFileFolder>

Sämtliche Möglichkeiten der PowerShell cmdlets werden im Reference Guide ausführlich beschrieben.

Source

Der Reference Guide kann direkt im Microsoft Download Center heruntergeladen werden: Virtual Machine Manager 2008 R2, Virtual Machine Manager 2008, oder Virtual Machine Manager 2007. Zum Lesen von Word Dokumenten ist Microsoft Office Word oder der Microsoft Word Viewer erforderlich.

  • Version: 1.0
  • Pages: 498
  • Date Published: 2009-08-24
  • Language: English
  • Format: *.docx
  • Publisher: Microsoft
Nachfolger von ServerManagerCMD

Logo Microsoft Windows Server 2008 R2Mit der Einführung von Windows Server 2008 wurde die zentrale Management Console, der Server Manager, eingeführt. Zur Automatisierung von Installationen, mit ServerManagerCMD.exe wurde auch eine dazu passende Command Line Version angeboten. Seit Windows Server 2008 R2 kommt nun beim Aufruf allerdings folgende Fehlermeldung Warnung:

Servermanagercmd.exe is deprecated, and is not guaranteed to be supported in future releases of Windows. We recommend that you use the Windows PowerShell cmdlets that are available for Server Manager.

Eigentlich keine Überraschung, denn Microsoft setzt in Zukunft auf die PowerShell und auch immer mehr Produkte werden mit PowerShell Modules ergänzt. Für den Server Manager gibt es seit Windows Server 2008 R2 ebenfalls die PowerShell Erweiterung. Über “Start | All Programs | Accessories | Windows PowerShell” können diese geladen werden. Oder, in einem Command Prompt “PowerShell” eingeben. Wichtig, hier wird keine neue Konsole geöffnet, einzig vor der Zeile wird bei aktivem PowerShell “PS C:\…>” angezeigt. Egal welche Variante gewählt wird, die Windows PowerShell müssen als Administrator ausgeführt werden.

Als nächstes muss das entsprechende PowerShell Modul, in diesem Fall für den Server Manager, geladen werden. Dies wird mit dem cmdlet PS> Import-Module ServerManager durchgeführt. Ab diesem Zeitpunkt stehen die neuen PowerShell Tools zur Verfügung.

Nachfolgend noch die Befehle im Überblick:

PS> Get-WindowsFeature

The Get-WindowsFeature cmdlet allows you to retrieve information about roles, role services, and features that are available on a computer that is running Windows Server 2008 R2. The cmdlet results display both those Windows features that are already installed on the computer and those that are available to install.

PS> Add-WindowsFeature

The Add-WindowsFeature cmdlet allows you to install specified roles, role services, and features on a computer that is running Windows Server 2008 R2. The Add-WindowsFeature cmdlet functions similarly to the Add Roles Wizard and Add Features Wizard that you can start from the Server Manager UI. As in those wizards, you can add more than one role, role service, or feature per session, and all roles, role services, or features that are required by those Windows features you want to install are added automatically.

PS> Remove-WindowsFeature

The Remove-WindowsFeature cmdlet allows you to remove specified roles, role services, and features from a computer that is running Windows Server 2008 R2. The Remove-WindowsFeature cmdlet functions similarly to the Remove Roles Wizard and Remove Features Wizard that you can start from the Server Manager UI. As in those wizards, you can remove more than one role, role service, or feature per session.

Weitere Informationen zu den jeweiligen cmdlets können mit PS> Get-Help cmdlet angezeigt werden.

Weitere Informationen

How-To: Exchange Recovery Storage Group

Mit der Recovery Storage Group (RSG) für Exchange Server hat Microsoft die Funktionalitäten des Exchange Server 2003 um ein interessantes Recovery Feature erweitert. Mit Exchange Server 2007 wurde die RSG mit einem neuen User Interface und PoweShell cmdlets erweitert. Wichtig zu wissen, wenn eine RSG angelegt wurde, ist diese nicht in der Exchange Management Console (EMC) sondern nur in der Exchange Management Shell (EMS) ersichtlich.

Als Basis für ein Recovery dient immer ein Backup des Exchange Information Store. Dazu eignet sich sehr gut Microsofts Data Protection Manager (DPM) oder Backup Exec von Symantec. Mit Windows Server 2003 waren auch noch Sicherungen mit NTBackup möglich. Soweit so gut, nun zu den eigentlichen Arbeiten.

Vorbereitungen

  1. Zunächst muss mit dem PowerShell cmdlet “New-StorageGroup” eine neue Storage Group angelegt werden:
    • New-StorageGroup -Server <ExchangeServer> -LogFolderPath X:\Microsoft\Exchange Server\Mailbox\<RSG> -SystemFolderPath Y:\Microsoft\Exchange Server\Mailbox\<RSG> -Name <RSGN> –Recovery
  2. In der EMC wird die Recovery Storage Group nun allerdings nicht angezeigt. Jedoch kann mit dem cmdlet “Get-StorageGroup | ft” der Vorgang geprüft werden. Besonders wichtig ist, dass die Option “Recovery” auf “True” gesetzt ist.
  3. Für die Wiederherstellung muss nun noch eine Mailbox Database angelegt werden:
    • New-MailboxDatabase -MailboxDatabaseToRecover <ExchangeServer>\<SG>\<Database> –StorageGroup <ExchangeServer>\<RSG> -EdbFilePath Y:\Microsoft\Exchange Server\Mailbox\<RSG>\<Database.edb>
  4. Die Option “This Database can be overwritten by a restore” wird mit dem PowerShell cmdlet “Set-MailboxDatabase -Identity <ExchangeServer>\<RSG>\<Database> –AllowFileRestore:$true“. Diese Mailbox Database darf erst nach dem Restore bereitgestellt werden.

Restore

  1. Für einen Restore muss nun ein Restore der Mailbox Database gestartet werden. Bei Backup Exec kann zum Beispiel explizit angegeben werden, dass dieser in die RSG erfolgen soll. Wie der Vorgang auszuführen ist, gibt der Hersteller der Backup Software vor.
  2. Die wiederhergestellte Mailbox Database kann nun, wenn nicht durch die Backup Software bereits erledigt, mit dem PowerShell cmdlet mit “Mount-Database -Identity <ExchangeServer>\<RSG>\<Database>” bereitgestellt werden.
  3. Zu diesem Zeitpunkt steht zusätzlich die Mailbox Database mit dem Stand des letzten Backup zur Verfügung. Es stehen nun folgende Szenarien für die Wiederherstellung der Daten zur Verfügung:
    • Mailbox-Wiederherstellung in Original-Folders
      • Restore-Mailbox -Identity <Mailbox> -RSGDatabase <ExchangeServer>\<RSG>\<Database>
    • Mailbox-Wiederherstellung in einen Sub-Folder
      • Restore-Mailbox -Identity <Mailbox> -RSGDatabase <ExchangeServer>\<RSG>\<Database> -RSGMailbox <Mailbox> -TargetFolder <FolderName>
    • Mailbox-Wiederherstellung in einen Sub-Folder eines anderen Users
      • Restore-Mailbox -Identity <TargetMailbox> -RSGDatabase <ExchangeServer>\<RSG>\<Database> -RSGMailbox <SourceMailbox> -TargetFolder <FolderName>
    • Last but not least lassen sich auch Selektionen erstellen, dass zum Beispiel nur E-Mails mit einem entsprechenden Betreff, Nachrichtentext, oder Ordner. Dies könnte dann wie folgt aussehen:
      • Restore-Mailbox -Identity -RSGDatabase <ExchangeServer>\<RSG>\<Database> -SubjectKeywords "Meeting" -IncludeFolders \Inbox,\Calendar

Clean Up

  1. Nach der erfolgreichen Wiederherstellung kann die Bereitstellung wieder aufgehoben “Dismount-Database -Identity <ExchangeServer>\<RSG>\<Database>” und entfernt werden: “Remove-MailboxDatabase -Identity <ExchangeServer>\<RSG>\<Database>“. Die Files müssen dann noch manuell von den Disks gelöscht werden.
  2. Auch die Recovery Storage Group kann entfernt werden:
    • Remove-StorageGroup -Identity <ExchangeServer>\<RSG>

Ein wichtiger Hinweis für Backup Exec Administratoren. Sollte nachfolgende Fehlermeldung bei einem Restore-Job kommen, muss bei der Recovery Storage Group für die Transaction Logs und die Database Files derselbe Ordner konfiguriert werden, Symantec Document 304636.

e000ff00 – Unable to restore some Microsoft Exchange components because one or more of the databases are currently mounted or because the Recovery Storage Group is not properly configured. Use the Exchange System Manager to check the configuration of the Recovery StFor additional information regarding this error refer to link V-79-57344-65280

Weitere Informationen

Exchange Server 2007 Message Size Limits

Logo MSFT ExchangeAuf dem Exchange sind diverse Limits by Default gesetzt. Sämtliche Konfigurationen können jeweils mit cmdlets in der Exchange Management Shell (EMS), oder mit Unterstützung der Maus in der Exchange Management Console (EMC) vorgenommen werden.

Einschränkungen auf der Organization Ebene können mit “Get-TransportConfig” anzeigt werden. Die Modifikation dieser Werte können zum Beispiel wie folgt aussehen “Set-TransportConfig –MaxSendSize 40MB“.  In der EMC stehen die Infos unter “Organization Configuration | Hub Transport | Global Settings | Transport Settings”.

Beim Send Connector selbst wird die Konfiguration mit “Set-SendConnector CONNECTOR NAME” anzeigt und mit “Set-SendConnector CONNECTOR NAME -MaxMessageSize 40MB” angepasst. In der EMC stehen diese Angaben unter “Organization Configuration | Hub Transport | Send Connectors -> CONNECTOR NAME | Properties | General”.

Natürlich lassen sich auch Limits direkt auf User Mailboxen setzen. In der EMS kann dazu das cmdlet „Set-Mailbox mmuster -MaxSendSize 20MB“ eingesetzt werden. In Exchange Management Console stehen die Angaben unter “Recipients | Mailbox -> MAILBOX NAME | Properties | Mail Flow Settings | Message Size Restrictions”.

Es gelten auch Limitationen beim Empfang von E-Mails. Diese können auch mit den zuvor erwähnten cmdlets angewandt werden. Dazu gibt es zusätzlich das cmdlet “Get-ReceiveConnector“. Die Anpassung wird mit dem cmdlet “Set-ReceiveConnector CONNECTOR NAME -MaxMessageSize 40MB” in der EMS vorgenommen. In der EMC kann die Konfiguration unter “Server Configuration | Hub Transport | EXC HT NAME | Receive Connectors -> CONNECTOR NAME | Properties | General” vorgenommen werden.

Weitere Informationen

How-To: Room Mailboxen konfigurieren

Logo MSFT ExchangeDie mit Exchange Server 2007 eingeflossenen Erweiterungen für Room Mailboxen sollten wenn möglich ja auch eingesetzt werden.Nachfolgend werden einige cmdlets erläutert, welche bei der Konfiguration dieser Ressourcen behilflich sein können. Die Default-Werte sind grundsätzlich allerdings nicht schlecht und reichen bei „normalen Anforderungen“ auch bereits aus.

Eine Liste mit sämtlich angelegten Room-Mailboxen kann mit dem cmdlet “Get-Mailbox -RecipientTypeDetails RoomMailbox” erstellt werden. Die Eigenschaften einer spezifischen Ressource wird mit “Get-MailboxCalendarSettings "Meeting Room Zürich" | fl” ausgegeben.

Konfiguration

Damit Appointments automatisch verarbeitet werden können, muss AutomateProccesing von “AutoUpdate” auf “AutoAccept” gesetzt werden: Set-MailboxCalendarSettings "Meeting Room Zürich" -AutomateProcessing:AutoAccept

In einem nächsten Schritt, sollten die Stellvertreter (Delegates) definiert werden. Diese können zukünftig Appointments genehmigen, oder zurückweisen. Dazu ist folgende Konfiguration notwendig: Set-MailboxCalendarSettings "Meeting Room Zürich" -ResourceDelegates "Max Muster"

Damit nicht Jeder das Sitzungszimmer buchen kann, besteht die Möglichkeit von Policies. In der nachfolgenden Konfiguration müssen sämtliche Besprechungsanfrage durch die Stellvertreter bewilligt werden: Set-MailboxCalendarSettings "Meeting Room Zürich" -AllBookInPolicy:$False -AllRequestOutOfPolicy:$False -AllRequestInPolicy:$True

In dieser Konstellation muss natürlich sichergestellt sein, dass die Anfragen an die Stellvertreter weitergeleitet werden. Dies wird über dieses cmdlet gesteuert: Set-MailboxCalendarSettings "Meeting Room Zürich" -ForwardRequestsToDelegates:$true

Sollte übrigens ein User (CEO) oder eine Group (Board of Directory) uneingeschränkten Zugriff auf die Ressource haben, kann diese in der Option “-AllRequestOutOfPolicy” eingetragen werden.

All-In-One

Natürlich kann diese Konfiguration auch in einem Schritt getätigt werden: Set-MailboxCalendarSettings "Meeting Room Zürich" -AutomateProcessing:AutoAccept -ResourceDelegates "Max Muster" -AllBookInPolicy:$False -AllRequestOutOfPolicy:$False -AllRequestInPolicy:$True -ForwardRequestsToDelegates $true

In diesem Beispiel wird “Max Muster“ als Stellvertreter für den “Meeting Room Zürich” definiert. Sämtliche Besprechungen werden automatisch als Anfragen behandelt und niemand kann direkt die Ressource buchen. Diese Besprechungsanfragen werden an den definierten Stellvertreter “Max Muster” weitergeleitet.

In OWA sieht diese Einstellung wie folgt aus:

Automatisch Besprechungsanfragen und Absagen verarbeiten : Aktiviert
Diese Benutzer können die Terminplanung automatisch durchführen, wenn…: Benutzer und Gruppen (leer)
Diese Benutzer können eine Anfrage zur manuellen Bestätigung übermitteln, wenn…: Alle
Diese Benutzer können die Terminplanung automatisch durchführen, wenn…: Benutzer und Gruppen (leer)
Immer an Stellvertretung weiterleiten : Aktiviert
Diese Anfragen immer mit Vorbehalt annehmen : Aktiviert

Wenn die Konfiguration in Outlook Web Access vorgenommen werden soll, muss zusätzlich dem Room-Manager “FullAccess” auf die Room Mailbox erteilt werden: Add-MailboxPermission -Identity "Meeting Room Zürich" -User "Max Muster" -AccessRights FullAccess -InheritanceType All

Eine Info am Rande, diese Meldung spricht wohl für sich:

Sie haben diese Besprechungsabsage im Auftrag von Meeting Room Zürich erhalten. Outlook Web Access unterstützt keine Antworten auf Besprechungseinladungen, die im Auftrag von anderen Benutzern empfangen wurden. Verwenden Sie Microsoft Outlook, um diese Besprechungseinladung zu verwalten.

Clean up

Die Stellvertreter können auch auf einfach Art und Weise entfernt werden… Set-MailboxCalendarSettings "Meeting Room Zürich" -ResourceDelegates:$null

…dies funktioniert auch für die Benachrichtigung: Set-MailboxCalendarSettings "Meeting Room London" -AdditionalResponse:$null

Weitere Informationen

  • Microsoft Support KB 930865: Error message when you try to accept a meeting request on behalf of an Exchange Server 2007 resource mailbox
How-To: Room Mailboxen verwalten

Logo MSFT ExchangeRoom Mailboxen können seit Exchange Server 2007 mit zusätzlichen Informationen und Konfigurationen gepflegt werden. Für diese Einstellungen stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung, via Outlook Web Access (OWA) oder Exchange Management Shell (EMS).

Method 1: Outlook Web Access

In der Exchange Management Shell das cmdlet zum erteilen des Zugriffs ausführen: ”Add-MailboxPermission -Identity "Meeting Room Zürich" -User "Max Muster" -AccessRights FullAccess -InheritanceType All“. Mit diesem Befehl wird dem User “Max Muster” Full-Access auf die Mailbox “Meeting Room Zürich” erteilt. Dieser Room-Manager (Max Muster) kann nun selber mittels OWA die Room Mailbox öffnen und unter „Optionen – Ressourceneinstellungen“ die gewünschten Anpassungen vornehmen.

Wichtig, werden “Linked Mailboxen” eingesetzt, muss bei “-User” die Domain des Account Forest explizit angegeben werden, zum Beispiel “-User SERVER-TALK\max.muster“. Ansonsten erscheint beim öffnen der Mailbox in OWA folgende Fehlermeldung:

You do not have permission to open this mailbox

Method 2: Echange Management Shell

Diese Einstellungen können natürlich auch mittels PowerShell als Administrator vorgenommen werden. Mit “Set-MailboxCalendarSettings "Meeting Room Zürich" -AutomateProcessing:AutoAccept” wird zum Beispiel die automatische Ressourcenbuchung aktiviert. Eine Übersicht der bereits vorgenommenen Einstellungen kann mit dem cmdlet “Get-MailboxCalendarSettings "Meeting Room Zürich" | fl” erstellt werden. Weitere Möglichkeiten und eine detaillierte Liste der Optionen gibt es im Microsoft Technet Artikel 996340.

Weitere Informationen

  • Microsoft Technet 124952: How to Create a Room Mailbox
  • Microsoft Technet 201749: How to Convert a Mailbox
  • Microsoft Technet 124374: Managing Resource Mailboxes
  • www.msexchange.org: Managing Resource Mailboxes in Exchange Server 2007
Windows PowerShell Resources

Windows PowerShell (PS) ist die von Microsoft mit Exchange Server 2007 und Windows Server 2008 eingeführte command-line Shell. Microsoft hat, die auf .NET entwickelte PowerShell, als Alternative der “Command-Line” und des “Windows Scripting Host” entwickelt. Für System Administrators ist ein Einstieg unerlässlich. Um sich den Umstieg zu erleichtern, gibt es im Internet bereits viele hilfreiche Ressourcen.

Ein cooles Tools ist das PowerGui von Dmitry Sotnikov. Der Software Spezialist Quest Software unterstützt die Open Source PowerShell Community damit das Tool als Freeware angeboten werden kann. Mike Laverick stellt auf seine RTFM Blog ein zwanzig-seitiges Whitepaper zu PowerGui mit VMware zum Download zur Verfügung.

Auch Blogger wie Markus Mohmeyer stellen auf den Blogs laufend hilfreiche Artikel online, welche interessante cmdlets behandeln.

Wichtige Links

How-To: Delegieren von Send-As und Receive-As in Exchange Server 2007

Logo MSFT ExchangeViele Server Applications erfordern einen Service Account mit Send-As und Receive-As Permissions auf dem Exchange Server. Dies kann einfach mit einem PowerShell Command konfiguriert werden:

Get-MailboxServer | Get-MailboxDatabase | Add-ADPermission -User "service.entvault" -AccessRights ExtendedRight -ExtendedRights Send-As, Receive-As, ms-Exch-Store-Admin

Diese Konfiguration kann natürlich auch direkt mit ADSI Edit vorgenommen werden. ADSI Edit (“adsiedit.msc“) oder ein anderes Tool starten und folgenden Path öffnen: [ Configuration - Services - Microsoft Exchange - MyExchangeOrganizationName - Administrative Groups - Exchange Administrative Group (FYDIBOHF23SPDLT) - Servers - MyExchangeServer - InformationStore - MySG ]

Die “Properties” der Storage Group anzeigen und unter “Security” den gewünschten Service Account eintragen. Dort können die entsprechenden Permissions erteilt werden. 

Weitere Informationen

How-To: Mailbox zu einer linked Mailbox konvertieren

Logo MSFT ExchangeMit Exchange Server 2007 steht die Möglichkeit von “linked Mailboxen” zur Verüfügung. Ein solche verknüpftes Postfach wird eine einem “externen” User Account zugeordnet. Beispielsweise in einem Resource Forest wird dieses Szenario angewendet. Diese User Accounts in dem Resource Forest verfügen zwar über eine Mailbox, sind aber als User-Object deaktiviert.

Um den Mailbox Typ zu ändern gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der von Microsoft empfohle / supportete Weg, geht über “disable” und “neu zuweisen” der Mailbox. Für diesen Vorgange muss der Admin Mitglied der ”Exchange Recipient Administrator” Role sein. Der “convert” wird dann mit dem PowerShell Befehl “Disable-Mailbox -Identity User1” und “Connect-Mailbox -Identity User1 -Database MBX-Database” vorgenommen. Der Nachteil des Disable ist, dass die Mailbox Settings verloren gehen, wie zum Beispiel die ProxyAdressen.

Unter Umständen währe eine alternative Methode wünschenswert. Nebst den ACL’s und dem disabled User-Object wird bei einer Linked Mailbox ein anderes Object Type angezeigt. Dieser bezieht sich auf den Wert “msExchRecipientTypeDetails”. In diesem Feld können unter anderem folgende Werte stehen:

Object Type Object Value RecipientTypeDetails
User Mailbox UserMailbox 1
Linked Mailbox LinkedMailbox 2
Shared Mailbox SharedMailbox 4
Legacy Mailbox LegacyMailbox 8
Room Mailbox RoomMailbox 16
Equipment Mailbox EquipmentMailbox 32
Mail Contact MailContact 64
Mail-enabled User MailUser 128

 

Über dieses Feld könnte mit einem ADSI Editor somit auch eine User Mailbox in eine Linked Mailbox konvertiert werden. Natürlich müssten die Security Settings (Full Mailbox Access) und User Account disable entsprechend manuell vorgenommen werden. Der Befehl “Set-Mailbox ConfRoom1 -Type Room” funktioniert leider für dieses Linked Mailbox Szenario nicht…

Weitere Informationen

How-To: Installierte Exchange Server Version herausfinden

Logo MSFT ExchangeFür Exchange Server 2007 gibt es verschiedene Möglichkeiten, um die aktuell installierte Version herauszufinden. In der Exchange Management Console (EMC) werden die Server immer mit der aktuellen Version ausgegeben. Diese Angaben können natürlich auch in der Exchange Management Shell (EMS) ausgelesen werden. Mit dem Befehl “Get-ExchangeServer | ft Name,ExchangeVersion,AdminDisplayVersion” werden sämtliche Exchange Server mit dem Namen und der enstsprechenden Exchange Version aufgelistet. Der Wert “AdminDisplayVersion” kann auch auf dem Exchange Server in der Registry ausgelsen werden:

Key: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Exchange\v8.0\<ExchangeRole>\
Name: ConfiguredVersion

Doch, welche Update Rollups wurden installiert? Diese Information steht einem mittels dem tradionellen Weg zur Verfügung. Im Control Panel unter “Programs and Fetaures” bei den Tasks “View installed updates” anwählen und die Liste mit den Exchange Server Update Rollups erscheint. Bei Windows Server 2003 muss ”Add or Remove Programs”  gestartet und die Option “Show Updates” aktiviert werden um die installierten Service Packs und Update Rollups auszulesen.

UPDATE 08.11.2008: Falls verschiedene Versionen eines Updates veröffentlicht würden, so wie es bei Update Rollup 4 für SP1 der Fall war, kann mittels “Click here for support information” die Version der installieren Software angezeigt werden. Bei Windows Server 2008 muss dafür in der Ansicht (Views | Details) zusätzlich die Column “Version” hinzugefügt werden.

Weitere Informationen

  • Microsoft Technet Article 232170: Exchange Server 2007: Platforms, Editions, and Versions
  • Microsoft Support KB 158530: Build numbers and release dates for Exchange Server