Archiv für die Kategorie „Virtual PC“
Error “The virtual hard disk image is too large for the IDE bus”

Logo Microsoft WindowsMit Windows Virtual PC (VPC) und dem neuen Tool Disk2VHD von Sysinternals wurde ein kleiner Hype entfacht, wobei viele Administratoren versucht haben, ihren persönlichen Computer in eine Virtual Machine zu konvertieren. In Zeiten von Hard Disks im Terrabyte Bereich wurde die Euphorie schnell von einer Limitation in Virtual PC gebremts. Denn VPC kann mit Virtual Hard Disks (VHDs) grosser als 127.5 GB nicht umgehen. Der Vorgang eine solches VHD Image in hinzuzufügen wird mit folgender Fehlermeldung abgebrochen:

The virtual hard disk image ‘.\My Virtual Machines\WS2008.vhd’ is too large for the IDE bus. Make sure that all virtual hard disk images connected to the IDE bus are not greater than 127.5 GB.

Für ein Resize eines solchen VHD Image, kann nicht nur die Virtual Hard Disk verkleinert werden. Auch die darauf angelegten Volumes müssen vorgängig auf die neue Grösse angepasst, sprich verkleinert werden.

Resize Volume

Das Volume kann auf einem Host System wie Windows 7, oder Server 2008 R2 sehr einfach verkleinert werden. Dazu muss lediglich ein Command Prompt als Administrator geöffnet und Diskpart ausgeführt werden. Nachdem eine Virtual Hard Disk geladen / attached wurde kann bereits das gewünschte Volume verkleinert werden. Sinnvoll ist es das Volume vor der Konvertierung zu defragmentieren, da ansonsten zu viel verteilter Speicherplatz belegt wird. Im nachfolgenden Beispiel wird ein Volume vom VHD Image “TestW7.vhd” auf 100 GB verkleinert:

DISKPART> list vdisk
DISKPART> select vdisk file=D:\TestW7.vhd
DISKPART> attach vdisk
DISKPART> list volume
DISKPART> select volume 4
DISKPART> shrink desired=102400
DISKPART> detach vdisk
DISKPART> exit

Wird bei “shrink” kein spezifischer Wert angegeben (desire=), so wird automatisch der maximal mögliche Wert genommen.

Resize VHD Image

Im nächsten Schritt muss auf das Tool VHD Resizer zurückgegriffen werden. Der VHD Resizer kopiert den Inhalt eines VHD Image blockweise in eine neue Datei. Der Vorteil hierbei ist, dass das Original Image erhalten bleibt und somit keine Daten verloren gehen (sollten). Damit die “Volume ID” nicht verändert wird, muss zwingend eine Kopie auf Blocklevel durchgeführt werden.

Die Handhabung von VHD Resizer ist einfach, nach der Installation muss lediglich das Source und Target VHD Image, sowie die neue Grösse (maximal 127 GB) angegeben werden, damit der Kopiervorgang gestartet werden kann. Ist die Datei allerdings zu diesem Zeitpunkt noch im Zugriff durch eine andere Applikation wie VPC, oder Disk Management, so wird die Meldung “Invalid Disk, please select another” ausgegeben.

Die Konvertierung in das neue VHD Image wird mit “Resize complete, resize another” abgeschlossen. Das Tool schliess sich übrigens automatisch, wenn “no” angewählt wird… Danach kann das neu angelegte Image der entsprechenden Virtual Machine hinzugefügt werden.

Source

Die Source für VHD Resizer kann direkt bei vmToolkit heruntergeladen werden, zum Download… Wichtig! Natürlich gibt es andere Lokationen welche weitere Downloads anbieten, es sollte allerdings nur offizielle Builds und Download Centers aufgesucht werden. Zitat Forrest Gump: “Man weiss nie, was man kriegt.”

  • Version: 1.0.42
  • Date Published: 2007-01-18
  • Language: Englisch
  • Format: *.msi
  • Publisher: vmToolkit
  • License: Freeware

Weitere Informationen

How-To: Windows XP Mode in Windows 7

Logo Windows 7Eines der interessanten neuen Features von Windows 7 ist die Fähigkeit für die Anwendungskompatibilität ein virtuelles Windows XP mit Service Pack 3 zu nutzen, der Windows 7 XP Mode. Den Anwendungen wird damit nicht mehr nur eine ältere Version des Betriebssystems vorgegaukelt, stattdessen werden die Applikationen direkt in einer virtuellen XP-Maschine ausgeführt. Zudem lassen sich sämtliche Applikationen beinahe nahtlos in Windows 7 integrieren. Diese neue Funktion basiert auf Windows Virtual PC, der Nachfolger von VPC 2007.

About Windows XP Mode

Windows XP Mode für Windows 7 erlaubt auf einfache Weise das direkte Installieren und Ausführen vieler Windows XP-Produktivitätsanwendungen auf einem Windows 7-basierten Computer. Das Programm verwendet Virtualisierungstechnologie, wie etwa Windows Virtual PC, um unter Windows 7 eine virtuelle Windows XP-Umgebung bereitzustellen.

Windows XP Mode stellt eine auf einer virtuellen Festplatte vorinstallierte Windows XP Professional Service Pack 3 (SP3) 32-Bit-Umgebung bereit. Clientvirtualisierungssoftware, wie etwa Windows Virtual PC, stellt eine Voraussetzung für die Verwendung von Windows XP Mode dar.

(weiterlesen…)