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Windows Failover Cluster mit VMware

Mit dem weiterhin anhaltenden Trend der Server Virtualisierung, werden auch vermehrt Virtual Machines als Windows Server Failover Cluster (WSFC) konfiguriert. Generell supported Microsoft die Konfiguration von Guest Clustering, auch bei VMware ESX. Allerdings gilt es die Support Policy für das jeweilige OS zu prüfen und die Limitierungen zu beachten. Die Basis für eine solche Support Vereinbarung wurde im September 2008 geschaffen, als VMware dem Server “Virtualization Validation Program (SVVP) beigetreten ist. Im nachfolgenden Artikel wird nun detaillierter auf den Support der einzelnen Windows Server Versionen in einer Cluster Konfiguration eingegangen.

Windows NT Server 4.0 / Windows 2000 Server

Microsoft supported keine Guest Cluster Konfiguration für diese Versionen.

Windows Server 2003

Damit eine Cluster Konfiguration durch Microsoft supported wird, muss diese zuvor getestet worden sein. Eine qualifizierte Lösung erhält dann das “Designed for Microsoft® Windows® Server 2003″ Logo und wird in die “Hardware Compatibility List” (HCL) aufgenommen und als “Cluster Solution” beim Windows Server Catalog aufgeführt. Die vollständige Support Policy wird in Microsoft KB 309395 beschrieben.

Bei VMware haben zwei Lösungen das erforderliche Logo für einen Guest Cluster unter Windows Server 2003 erhalten:

  1. VMware vSphere 4.0 cluster for EMC Symmetrix V-Max
  2. VMware vSphere 4.0 cluster for EMC CLARiiON CX4

Da das Windows Server 2003 Cluster Logo Program am 31.12.2009 gestoppt wurde, werden zukünftige, nebst den beiden aufgeführten Lösungen mit EMC, keine zusätzlichen Konfigurationen mehr hinzufügt.

Windows Server 2008 und 2008 R2

Microsoft hat die Support Policy für Failover Cluster in Windows Server 2008 radikal geändert um zukünftig flexibler zu sein. Damit eine Konfiguration durch Microsoft supported wird, müssen sämtliche Komponenten über ein Windows Server Logo verfügen und die Cluster Validierung (Validate a Configuration…) muss bestanden worden sein. Die Konfiguration von Windows Server 2008 und auch 2008 R2 als Guest Cluster wird ebenfalls durch Microsoft supported. Die vollständige Support Policy wird bei Microsoft TechNet beschrieben. Speziell dem Abschnitt “Virtualized Servers” sollte Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Hinweise zu VMware

VMware selbst hat einen Knowledge Base Artikel mit dem Namen Microsoft Cluster Service (MSCS) support on ESX veröffentlicht wo weitere Informationen festgehalten wurden. Speziell dem Abschnitt “vSphere MSCS Setup Limitations” sollte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Zudem sollten auch die VMware Support Policies auf zusätzliche Hinweise geprüft werden. Nachfolgend das wichtigste in Kürze zusammengefasst:

  • Windows Server 2008 Guest Clustering erfordert VMware vSphere 4.0 oder neuer
  • Windows Server 2008 R2 Guest Clustering erfordert VMware vSphere 4.0 Update 1 oder neuer
  • Guest Clustering zusammen mit VMware HA erfordert vSpehere 4.1
  • Guest Clustering mit iSCSI, FCoe und NFS Disks werden nicht supported
  • Guest Clustering konfiguriert mit VMware Fault Tolerance wird nicht supported
  • vMotion einer Virtual Machine welche Bestandteil eines Guest Cluster ist wird nicht supported

Per Juli 2010 kann folgende Support Matrix für Guest Cluster auf Basis von VMware erstellt werden:

  ESX 3.5 oder älter vSphere 4.0 vSphere 4.1
Windows NT Server 4.0 N/A Nein Nein
Windows 2000 Server N/A Nein Nein
Windows Server 2003 N/A Ja (Limitierte Konfiguration) Nein
Windows Server 2008 N/A Ja (Limitierte Konfiguration) Ja (Limitierte Konfiguration)
Windows Server 2008 R2 N/A Ja (Limitierte Konfiguration) Ja (Limitierte Konfiguration)

Das Original dieses Artikels stammt von Elden Christensen, Senior Program Manager Lead bei Microsoft für Clustering & High-Availability. Nach Absprache mit Elden wurde diese Version publiziert.

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Hyper-V und Diskeeper V-locity, eine optimale Ergänzung

Die Fragmentierung der Festplattendateien ist vor allem bei I/O-intensiven Anwendungen, wo auch Microsofts Hyper-V dazuzählt, ein Problem. Wie im letzten Artikel “How-To: Verwaltung eines Cluster Shared Volume (CSV)” beschrieben kann mit durchaus mit Boardmittel eine Defragmentierung der Cluster Shared Volumes durchgeführt werden – Der in Windows integrierte Disk Defragmenter ist die erste Anlaufstelle, aber bietet nur einen limitierten Funktionsumfang. Weiter verfügen weder Host und Guests über die Information ob ein System virtualisiert ist (Virtualization Awareness) und können somit den Defragmentierungsvorgang nicht entsprechend abstimmen.

Abhilfe schafft hier V-locity von Diskeeper welche speziell für Hyper-V ausgelegt wurde. Mit der auf virtuelle Plattformen ausgelegten Lösung wird nicht einfach nur eine Defragmentierung ausgelöst – sondern die komplexen Aktivitäten zwischen Host und Guest werden laufend synchronisiert. Eine vollständige Liste der Funktionen von Diskeeper und den Limitationen von Windows Disk Defragmenter gibt es auf der Webseite von Diskeeper.

About Diskeeper V-locity

V-locity überwindet die Barrieren zur vollständigen Effizienz virtueller Systeme, mit einer neuen Technologie, die unsichtbar operiert und keinerlei Konflikte der Systemressourcen verursacht. Auf Windows Plattformen optimiert jede V-locity Komponente das jeweilige Betriebssystem (OS), indem sie Dateien defragmentiert und freien Speicherplatz zusammenlegt. Dies minimiert unnötige I/Os, die vom OS zum Untersystem des Laufwerks gesendet werden und ordnet Daten auf den Laufwerken so an, dass bisher unerreichte Geschwindigkeiten und Ausfallsicherheit erzielt werden.

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Removable Virtual Hard Disk, Bug oder by Design?

Diese Woche hat Nils Kaczenski von faq-o-matic.net ein Artikel zu “LUN auswerfen?!” gepostet. Bei näherer Betrachtung hat sich herausgestellt, dass dieser Server virtuell betrieben wird und die LUNs als Wechselhardware angezeigt werden. Da dies bei manchen Servern sehr unangenehm sein kann, wenn ein Laufwerk einfach so entfernt würde, schauen wir uns die Ursache mal etwas genauer an…

Bei Hyper-V werden Datenträger entweder an einen IDE- oder SCSI-Controller angeschlossen. Da man mit SCSI weitaus eine grössere Zahl von Devices verwalten kann, sowie auch im laufenden Betrieb ohne downtime weitere Hard Disks hinzugefügt werden können, wird empfohlen für Daten Disks ausschliesslich den SCSI-Controller zu verwenden. Auch Pass-through Disks werden mit einem SCSI-Controller konfiguriert.

Nun ist es so, dass alle Hard Disks welche an einem solchen SCSI-Controller angeschlossen sind, als auswerfbar angezeigt werden. Mit einem Klick auf das Task Icon “Safely Remove Hardware and Eject Media” lässt sich die Disk auswerfen (“Eject Msft Virtual Disk SCSI Disk Device”):

Was passiert nun, wenn eine Hard Disk ausgeworfen wurde? Windows Server führt diese Aktion entsprechend durch und die Disk wird auch aus dem Storage Manager entfernt. Diese bleibt solange “verschwunden” bis a) der Server neu gestartet wird, oder b) die VHD in den Virtual Machine Settings re-attached wird. Übrigens, da IDE Hard Disks, wie zum Beispiel auch die System Disk, nicht online hinzugefügt werden können, werden diese Laufwerke auch nicht als auswerfbar angezeigt.

Ironischerweise ist die Anzeige im Device Manager korrekt und die Hard Disk wird nicht als “Devices with removable storage” aufgeführt:

Dieses Verhalten ist auch bei Windows Server 2008 R2 (Beta) mit installiertem Service Pack 1 noch so. Workaround? Eigentlich kein richtiger – “Safely Remove Hardware and Eject Media” kann zum Beispiel von der Taskbar ausgeblendet werden…

By the way – auch bei VMware werden Devices zum Auswerfen angezeigt:

Top 10 Gerüchte um Hyper-V

Microsoft Windows Server LogoDie grossen Softwareanbieter Citrix, Microsoft und VMware (alphabetische Folge) haben ihre Produkte platziert und kämpfen nun um Marktanteile in der Virtualization Sparte. Die Gerüchteküche läuft auf Hochtouren. Edwin und Davin vom Microsoft Virtualization Team haben sich in einem Video zu Wort gemeldet. Klar werden die Vergleiche mit der kommenden Version Hyper-V R2 gemacht, vielleicht nicht ganz fair da das Produkt noch nicht released wurde… 

Auf jeden Fall werden folgende 10 Gerüchte thematisiert:

  1. Live migration
  2. Clustered shared volumes
  3. Hyper-V scalability
  4. Hyper-V performance
  5. Hyper-V footprint
  6. Hardware support
  7. Memory overcommit
  8. End-to-end management
  9. Value
  10. Why pay VMware’s virtualization tax?

Das Video kann beim Microsoft Virtualization Blog angeschaut werden. Weitere Videos können übrigens hier angeschaut werden, zum Portal.

Zu Punk 6) “Hardware support” gilt es noch zu sagen, dass bei VMware kein direkter Vergleich mit Microsoft Hyper-V stattfindet, diese Technology aber im Text erwähnt wird:

Top 10 Gerüchte um Hyper-V
Quelle: VMware.com

Natürlich müssen auch bei Windows Server 2008 die Treiber getetestet und auch für Hyper-V optimiert sein. Somit ist der vermeintliche Vorteil wieder mit den anderen Lösungen gleich zu stellen…

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Microsoft Hyper-V vs. VMware ESXi, a VMware Story…

Beim VMware-Blog von Eric Horschman wurde vor wenigen Stunden der Artikel “Hyper-V with Server Core – Too Dry and Crunchy for our Taste” veröffentlicht. In zwei Videos wird die Installation und Konfiguration eines iSCSI Shared Storage verglichen. Wie das Ergebniss interpretiert werden kann / soll, ist natürlich jedem frei überlassen. Aber VMware versucht mit Sicherheit ihr Produkt besser aussehen zu lassen…

This first video shows every step required to install Hyper-V and ESXi on a fresh machine. We kept count of the elapsed time, reboots, mouse clicks and keystrokes each product needed and it clearly shows the huge advantage the truly thin and OS-free ESXi architecture has in installation speed and simplicity. ESXi goes from bare-metal to fully installed in one-third the time, half the mouse clicks, hundreds fewer keystrokes and just one reboot vs. seven compared to Hyper-V. The simplicity of the ESXi wizard-driven installation is striking compared to the arduous process needed to first get the Server Core OS installed and then configure Hyper-V in a command line environment.

Our second video starts where the first left off and takes Hyper-V and ESXi through the steps needed to configure two iSCSI datastores for VM use. iSCSI setup is a standard task for any virtualization user that wants to take advantage of shared storage for VM migration and high availability. ESXi’s Windows-based Virtual Infrastructure client makes the iSCSI setup quick and easy. For Hyper-V, the “Windows you know” is nowhere to be seen. Instead, working with Server Core requires you to key in a long sequence of obscure commands to configure iSCSI initiators and targets, partitions and file systems. We generously showed the Hyper-V setup executed with no delays, although it took us hours of digging through Microsoft documents and knowledgebase articles to find the right commands to use when configuring iSCSI in Server Core.

Our Conclusion: Server Core plus Hyper-V is for Experts Only. VMware has put great effort into making ESXi the easiest and fastest hypervisor to install and configure and these videos clearly show the results. Getting the OS out of the hypervisor plays a big part in the streamlined simplicity of ESXi as there is no general purpose OS to configure and manage and the reliability and security issues accompanying the tens of millions of lines of code an OS brings along are eliminated. Microsoft’s OS-centric Hyper-V architecture adds many steps to the setup and puts their users in a quandary: either A) they install Hyper-V on a full Windows Server 2008 OS and deal with the frequent patching and security fixes Windows requires; or, B) they follow Microsoft’s best practice guidelines and suffer with the limitations of Server Core. As the videos show, the tradeoffs with Server Core are daunting — Windows administrators will find their familiar GUI tools are missing and they’ll be left to spend a lot of quality time with search engines tracking down documentation on Microsoft’s obscure command line utilities.

In der nachfolgenden Grafik wird der benötigte Aufwand für die Installation noch entsprechenden gegenübergestellt:

Ist Exchange Server 2007 auf VMware ESX supported?

Die Antwort kann seit dem 3. September 2008 mit JA beantwortet werden. VMware hat dem “Microsoft Server Virtualization Validation Program” (SVVP) teilgenommen und ihre Virtualisierungs-Lösung erfolgreich validiert. Auf der VMware Webseite wurde von wenigen Stunden folgender Artikel veröffentlicht:

VMware ESX is the Industry’s First Hypervisor to be Validated by Microsoft, Offers Customers Expanded Support Options for Microsoft Applications

VMware, Inc. (NYSE: VMW), the global leader in virtualization solutions from the desktop to the datacenter, today announced it has qualified its industry-leading VMware ESX hypervisor under the Microsoft Server Virtualization Validation Program (SVVP). VMware ESX 3.5 update 2 (ESX 3.5u2) is the first hypervisor to be listed under the program, providing VMware customers who run Windows Server and Microsoft applications with access to cooperative support from Microsoft and VMware.

“Virtualization is now well within the IT mainstream and our relationship with Microsoft underscores how far virtualization has come by providing VMware ESX users with access to valuable support for their virtualized Microsoft applications,” said Bogomil Balkansky, senior director of product marketing, VMware. “VMware and Microsoft are working cooperatively to help ensure that our joint customers can employ the benefits of virtualization along with the peace of mind that professional product support can provide.”

“Microsoft Exchange is an essential application for us; we have over 50,000 Exchange 2007 mailboxes running on VMware ESX,” said Adrian Jane, infrastructure and operations manager, University of Plymouth in England. “Application performance and availability have been outstanding, but the lack of formalized application support was a concern. With ESX now SVVP-validated, we can reap all the benefits of virtualization without having to make any tradeoffs in application support. It’s perfect for us. And from a broader perspective, SVVP support will make it much easier for us to move ahead with our virtualization-first policy on future application deployments.”

Der original Artikel kann hier in voller Länge gelesen werden.

Weitere Informationen

  • Microsoft Support KB 957006: Microsoft server software and supported virtualization environments
  • Microsoft Support KB 320220: Microsoft support policies and recommendations for servers that are running Exchange Server in hardware virtualization environments
Exchange Server Support für Hyper-V

Logo MSFT ExchangeMicrosoft hat am 19. August 2008 ihre Software Licensing Terms zugunsten der Virtualisierung anpasst: New Microsoft Licensing and Support Eases Path to Virtualization.

Microsoft is updating its software licensing terms for 41 server applications, including Microsoft SQL Server 2008 Enterprise edition, Microsoft Exchange Server 2007 Service Pack 1 Standard and Enterprise editions, Microsoft Dynamics CRM 4.0 Enterprise and Professional editions, Microsoft Office SharePoint Server 2007, and Microsoft System Center products. With the new terms, the company is waiving its previous 90-day reassignment rule, allowing customers to reassign licenses from one server to another within a server farm as frequently as needed. For many customers, the change will reduce the number of licenses they need to support their IT systems, increase agility, and simplify the tracking of application instances or processors because customers now can count licenses by server farm instead of by server.

Microsoft bietet mit dem “Windows Server Virtualization Validation Program” anderen Hersteller nun die Möglichkeit, deren Lösung zu validieren. Das heisst für den Kunden, dass er neu für die nachfolgenden Operating Systems Support berechtigt ist:

  • Windows Server 2008
  • Windows Server 2003 Service Pack 2
  • Windows 2000 Server Service Pack 4

Stand 19. August 2008 sind folgende Hersteller im SVVP aufgeführt:

  • Cisco Systems, Inc.
  • Citrix Systems, Inc.
  • Novell, Inc.
  • Sun Microsystems
  • Virtual Iron Software
  • VMware, Inc.

VMware ist zu diesem Zeitpunkt nicht aufgeführt… Inoffiziell (Gemäss virtualization.info) wird nun allerdings auch VMware als Mitglied des Validation Program erwähnt. Update vom 22. August 2008: Neu ist auch VMware als “Participating Vendors” aufgeführt!

Für Microsoft Exchange Server wurde die Support Policy auch entsprechend angepasst:

  1. Microsoft supported Exchange Server 2007 SP1 basierend auf Hyper-V, oder Hypervisors welche im Windows Server Virtualization Validation Program validiert wurden.
  2. Exchange Server Lizenzen dürfen neu auch vor Ablauf der 90 Tage einer neuen Virtual Hardware zugewiesen werden. Dies ermöglicht den Einsatz von Quick-Migration ohne zusätzlicher Lizenzen, oder Verstoss gegen das License Agreement.

Nebst “rechtlichen” Regulatoren und Vorgangen gelten auch technische Bedingen, damit die Software Support berächtigt ist. Microsoft Exchange Server 2007 als Virtual Machine wird nur supported, wenn…

  • … Microsoft Exchange Server 2007 mit Service Pack 1 (SP1) oder neuer,
  • … auf Basis von Windows Server 2008 Operating System,
  • … und nicht die Unified Messaging Server Role installiert wurde. Sämtliche anderen Server Roles (aussgenommen UM) werden supported.
  • Zudem müssen sämtlich für Exchange Server eingesetzten Virtual Disks mit “fixed size” konfiguriert sein. Funktionen wie “dynamically expand” und “differencing” werden nicht supported.

Wichtig zu wissen! Virtual Machine Snapshots sind nicht ”Application-aware” und sind in einem Virtual Exchange Server Environment nicht supported.

Weitere Informationen

Provisioning Server Target Device crash mit BSOD

Logo CitrixDer OS Streaming Solution von Citrix, der Provisioning Server (PVS), hält immer grösseren Einzug in den Datacentern. Immer mehr Kunden setzen dabei auch auf VMware ESX als Hardware für die PVS Target Devices. Besonders im Zusammenhang mit XenDesktop kann dies ein sehr interessantes Konstrukt sein. Der Erfolg von virtualisierten XenApp Server lassen wir in diesem Fall mal im Raum stehen…

Mit VMware ESX 3.5 Update 1 und Provisioning Server 4.5 SP1 gibt es allerdings ein Problem, wenn die Targer Devices keine lokalen Festplatten haben. Wohlbemerkt, dies ist DER Vorteil von OS Streaming. Eine solche Virtual Machine ohne Hard Disk endet nach dem Boot-Screen mit einem Blue Screen, “STOP: 0x0000007B”. Aus irgendwelchen Gründen wird bei einer VM ohne Hard Disk der SCSI Driver(VMware Tools) entfernt welcher das PVS Target Device benötigt…

Citrix fühlt sich in diesem Fall nicht verantwortlich, da es sich um einen Defekt der VMware Tools handelt. Anyway – als Workaround muss “nur” eine Hard Disk in der Grösse von 1 MB erstellt / attched werden. Ev. wird das Problem im ESX 3.5 Update 2 adressiert…

VMware Workstation 6.5 doch mit ESX support?

Logo VMwareWie in einem älteren Post beschrieben, war es früher möglich VMware ESX in der Workstation Edition zu betreiben. Leider war ab der Version 3.5 inkl. 3i schluss… Eric Sloof hat auf seinem VMware Blog einen interessanten Artikel zu VMware Workstation 6.5 veröffentlich. Gemäss inoffiziellen Aussagen von VMware scheint sich was zum Thema “running VMware ESX inside VMware Workstation and power on a VM” zu tun. Dazu muss eine normale VM erstellt werden und die VMX Datei um folgende zwei Zeilen ergänzt werden.

monitor.virtual_exec = hardware
monitor_control.restrict_backdoor = true

Mehr Informationen direkt gibt es hier

Neue Version von Veeam FastSCP released

Logo Veeam Veeam FastSCP ist eine der beliebtesten File-Transfer Tools für VMware ESX. Die Freeware hat dem bisherig eingesetzten WinSCP innert Kürze den Rang abgelaufen. Doch seit der Version 3.5 des ESX Server entstanden beim Transfer von kleinen Files (BSP. Patches) immer wieder der gleiche Fehler:

Object reference not set to an instance of an object

Das Problem wurden von Veeam schnell erkannt und zunächst im FastSCP welches bei “Veeam Backup” integriert ist behoben. Seit wenigen Tagen ist nun auch ein eigenständiger Release verfügbar. Zum Download…

Ebenso wurden neue Features hinzugefügt:

Disk space preallocation
When copying virtual machines, FastSCP will preallocate disk space for VMDK files, to prevent fragmentation.

Ability to edit file attributes
FastSCP shows the properties for a file or folder, allowing users to set owner, group and permissions (the most common CHMOD commands) in a Windows GUI.

Linux support
Now users can manage all files in mixed Windows/Linux enterprises.

Scheduled copy
Now you can schedule copy jobs to do VM migrations over night or to regularly backup ESX configuration files. 

Integration with Veeam Backup
FastSCP is now integrated with Veeam Backup – a groundbreaking backup and replication solution for fast recovery of your VMware ESX infrastructure. Veeam Backup functionality is available upon installing a license file.