Autor: Michel Lüscher | Datum: Donnerstag, 6. Januar 2011 | Kategorie:
Server Core,
Windows Server 2008,
Windows Server 2008 R2 |
2 Kommentare »
Die neuen Windows Versionen (er)kennen inzwischen sehr viele in einem Client oder Server System eingesetzten Hardware Komponenten. Es kann dennoch zur Situation kommen, wo ein Treiber manuell aktualisiert werden muss. In der Regel ist dies keine grosse Sache, doch bei Server Core ist von remote nur ein Read-Only Zugriff auf den Device Manager möglich.
Zurück auf die Command Line verschafft man sich am besten mal einen Überblick der bereits installierten Treiber. Dies kann mit sc query type= driver oder mit driverquery durchgeführt werden. Stellt sich heraus, dass ein Update der Treiber erforderlich ist, sollte die Installationsdateien auf den Server kopiert werden. Mit pnputil lassen sich dann die Treiber (im *.inf Format) installieren: C:\>pnputil -i -a "C:\ Drivers\IntelChipset\InfInst\ibexide.inf"
Die Ausgabe dieses Commands sieht dann wie folgt aus:
C:\>pnputil -i -a “C:\ Drivers\IntelChipset\InfInst\ibexide.inf”
Microsoft PnP Utility
Processing inf : ibexide.inf
Successfully installed the driver on a device on the system.
Driver package added successfully.
Published name : oem0.inf
Total attempted: 1
Number successfully imported: 1
Da viele Treiber mit einem eigenen Installer kommen, sollten diese zuvor auf einem anderen System extrahiert werden. Beim genannten Beispiel des Intel Chipset Driver konnte der Installer mit einem zusätzlichen Parameter (Extract driver files that match the system hardware) aufgerufen werden, um nur die vom System benötigten Treiber zu extrahieren: C:\> infinst911autol.exe –aonly
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