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Apple iPhone vs Windows Mobile 6.5

Microsoft Windows MobileNachdem Apple einen riesen Erfolg mit dem iPhone erzielt hatte, investiert Microsoft viele Ressourcen in die neue Version von Windows Mobile. Immerhin wurden im ersten Quartal 2009 bereits 3,79 iPhones verkauft, was gemäss dem neusten Bericht von ABIresearch den weltweiten Marktanteil im Handy-Bereich auf 1,5% anhebt. Auch für das laufende Quartal rechnen Analysten mit steigenden Absatz-Zahlen des iPhone…

Microsoft’s Antwort lautet Windows Mobile 6.5. Auf dem HTC Diamond läuft die Beta Version (CE 5.2.21500, Build 21500.5.0.0) schon sehr anschauliche, schnell und vor allem auch sehr stabil. Ob und wie gut sich die neue Version mit Apple’s iPhone messen kann, wird gut in diesem Video dargestellt:

In diesem Video wird das HTC HD2 mit dem neuen iPhone 3Gs verglichen:

Neu und praktisch ist die in Windows Mobile 6.5 integrierte Backup Funktion mit dem Namen “My Phone”. Damit können wichtige Daten wie Kalendereinträge, gespeicherte Kontakte, SMS, Office Dokumente oder auch ganze Musikstücke auf einen Server gesichert werden. Microsoft stellt dafür kostenlos 200 MB Speicherplatz zur Verfügung. Bei einem Verlust eines Gerätes können die Daten einfach auf einem neuen Windows Mobile Gerät wiederhergestellt werden. Das alte Gerät kann zudem online für künftige Synchronisationen gesperrt werden. Die Konfiguration des neuen Dienstes ist relativ einfach, einzig ein Windows Live Account ist erforderlich. Auf die Daten kann nach der Synchronisation über die Webseite myphone.microsoft.com zugegriffen werden.

Da durch die Hersteller nicht für jedes Gerät ein Windows Mobile 6.5 ROM entwickelt wird, können Geräte mit der neuen Version online angeschaut werden. Sehr interessant ist ein Anti-iPhone Artikel aus der Schweizer Zeitung “Sonntagszeitung” mit dem Titel “Du verfluchte Nervensäge”. Dieser kann hier nachgelesen werden.

How-To: Exchange Server 2007 Web Services mit einem Single Name Certificate

Die Anforderungen an eine Messaging Plattform wie Exchange Server 2007 ist längst nicht mehr auf E-Mail beschränkt. Die Kunden möchten jederzeit und von überall auf die Mailbox zugreifen. Dies wird mit Features wie Exchange Active Sync, Outlook Web Access oder auch Outlook Anywhere (RPC over HTTPS) ermöglicht.

Mit Exchange Server 2007 wurde eine Schlüsselkomponente namens “Autodiscover” eingeführt. Das Ziel dieses Services besteht darin, dass Outlook 2007 und Windows Mobile 6.1 automatisch die entsprechende Konfiguration vom Client Access Server erhalten und den Weg zur entsprechenden Mailbox oder dem Offline Adressbuch finden. Die Kommunikation findet jeweils über HTTPS, TCP Port 443, statt. By Default wird daher bei der Installation bei jedem Exchange Server, ausgenommen bei der Mailbox Role, ein “self-signed” Certificate angelegt. Dies ist natürlich weniger für eine produktive Umgebung geeignet. Der Einsatz einer öffentlichen Zertifizierungsstelle wird daher dringendst zu erwägen.

Mit Exchange Server 2007 werden verschiedene URL’s angesprochen. Es empfiehlt sich bei der Konfiguration folgende URL’s einzuplanen, für welche auch ein Zertifikat erforderlich ist:

  • mail.domain.tld (für MX-Record, SMTP, POP3, IMAP, OWA, Exchange ActiveSync)
  • autodiscover.domain.tld (Autodiscover Service)
  • srvname.internaldomain.tld (Exchange CAServer FQDN)
  • srvname (Exchange CAServer NetBIOS Name)

Damit das Management einfach und übersichtlich bleibt, wird der Einsatz eines “Subject Alternative Name” (SAN), oder auch “Unified Communications Certificates” (UCC) genannt, empfohlen. Zum aktuellen Zeitpunkt sind diese SAN Certificates noch nicht bei allen Certification Authority (CA) verfügbar. Weitere Informationen dazu im Microsoft KB 929395. Sehr guten Service bieten Digicert und GoDaddy.

In manchen Situationen kann es vorkommen, dass man kein SAN Certificate einsetzen möchte. Mit Microsoft Outlook 2007 SP1, oder entsprechendem Hotfix, ist auch die Konfiguration mit einem Single Name Certificate möglich. Ein solches bekommt man bei schon ab $30 pro Jahr. Das empfohlene Subject Alternative Name (SAN) Certificate bekommt man allerdings inzwischen schon ab $90 pro Jahr (Stand November 2008). Wichtig, die Konfiguration von Exchange Server mit einem Single Name Certificate ist durchaus komplexer und nicht für alle Services geeignet. Ob es sich nun also wirklich lohnt die paar Dollars zu sparen lassen wir mal offen stehen…

Certificate Request und Import

Am einfachsten kann ein Certificate Request mit dem Wizard von Digicert erstellt werden. Ein PowerShell cmdlet für ein Single Name Certificate für die Domain mail.server-talk.eu sieht zum Beispiel wie folgt aus: New-ExchangeCertificate -GenerateRequest -Path c:\mail_server-talk_eu.csr -KeySize 2048 -SubjectName "c=CH, s=, l=, o=Server Talk, ou=Bloggers, cn=mail.server-talk.eu" -PrivateKeyExportable $True

Dieses cmdlet muss in der Exchange Management Shell (EMS) ausgeführt werden. Nebenbei erwähnt, Unterstützung für PowerShell bietet Quest’s PowerGUI (Freeware). In den meisten Fällen wird die Bestellung durch den Certification Authority innert wenigen Stunden bearbeitet. Der offene Request kann ebenfalls in der EMS abegschlossen und das Certificate direkt aktiviert werden. Dies wird mit diesem cmdlet durchgeführt: Import-ExchangeCertificate -Path C:\ certificates\import.pfx | Enable-ExchangeCertificate -Services IIS

DNS

Da das Singele Name Certificate auf mail.server-talk.eu ausgestellt wurde, Microsoft Outlook 2007 jedoch über autodiscover.server-talk.eu den Autodiscover Service kontaktiert wird ein SSL Fehler ausgegeben. Aus diesem Grund wird die Verbindung mittels DNS auf den registrierten Namen umgeleitet. Sämtliche HOST (A)- und CNAME Records welche für den Autodiscover Service angelegt wurden sollten vorgängig bereinigt werden. Bei einem Windows DNS Server wird ein SRV-Record wie folg angelegt:

  1. Im DNS Manager den DNS-Server auswählen und die “Forward Lookup Zones” erweitern.
  2. Auf der entsprechenden Domain mittels Rechtsklick “Other New Records… | Service Location (SRV)” anwählen und mit “Create New Record…” bestätigen.
  3. Folgende Werte müssen nun eingetragen werden
    • Service: _autodiscover
    • Protocol: _tcp
    • Port Number: 443
    • Host offering this service:
  4. Mit “OK” wird der SRV-Record angelegt.

Bei einem externen DNS stehen unter Umständen weniger Felder zur Verfügung. Die Konfiguration sieht zum Beispiel bei DynDNS wie folgt aus:

  • Host: _autodiscover._tcp.server-talk.eu
  • Type: SRV
  • Data: 0 0 443 mail.server-talk.eu.

Ob nun der DNS-Record vorhanden ist und entsprechend funktioniert, kann mit nslookup getestet werden: nslookup -type=srv _autodiscover._tcp.server-talk.eu. Als Output sollte etwas in dieser Form geliefert werden:

_autodiscover._tcp.server-talk.eu SRV service location:
priority = 0
weight = 0
port = 443
svr hostname = mail.server-talk.eu

Exchange Server URL Konfiguration

Als letzer, aber durchaus einer der wichtigsten Punkte, ist die Konfiguration der Exchange Server URL’s. Für Exchange ActiveSync (EAS), Offline Address Book (OAB), Outlook Web Access (OWA) und Outlook Anywhere muss die im SSL Certificate registrierete URL als External URL und wenn auch intern über Port 443 kommuniziert werden soll, ebenfalls als Internal URL angepasst werden. Ein mögliches Konfigurations-Script wird in diesem Artikel beschrieben (comming soon).

Viele wichtige, interessante Hinweise zur Technik und Konfiguration liefert das ”Exchange 2007 Autodiscover Service“ White Paper von Microsoft. Weitere Unterstützung zur Konfiguration gibt es bei den Exchange Ninjas, oder bei Franks Exchange FAQ.

Connectivity Tests

Abschliessend sollte die Konfiguration getestet werden. Besonders eignet sich dazu Microsoft’s testexchangeconnectivity.com, mit welchem sich diverse Test-Szenarien durchführen lassen.

Weitere Informationen

Exchange Services aus dem Internet testen

Das Exchange Server Development Team hat mit “testexchangeconnectivity.com” eine Webpage online gestellt, worüber Exchange Verantwortliche ihren Server vom Internet aus testen können. Mit dem “Remote Connectivity Analyzer” stehen aktuell folgende Tests zur Verfügung:

  • Microsoft Office Outlook 2007 Autodiscover Connectivity Test
    This test will walk through the steps Microsoft Office Outlook 2007 uses to connect to Autodiscover
  • Microsoft Office Outlook 2003 RPC/HTTP Connectivity Test
    This test will walk through the steps Microsoft Office Outlook 2003 uses to connect via RPC/HTTP
  • Microsoft Exchange ActiveSync Autodiscover Test
    This test will walk through the steps a Windows Mobile 6.1 device (or another AirSync licensed device) uses to connect to the Autodiscover Service
  • Microsoft Exchange ActiveSync Test
    This test will simulate the steps a mobile device uses to connect to an Exchange Server using Exchange ActiveSync.
  • Inbound SMTP Email Test
    This test will walk through the steps an Internet e-mail server uses to send inbound SMTP email to your domain

Der Link ist sehr zu empfehlen. Die Verwendung ist gratis, aber…

This tool can be used for testing purposes or entertainment value and is not supported by Microsoft Product Support in any way.

Das ist Microsoft Unfied Communication

Es ist doch immer wieder interessant, wie Hersteller in Kino-Filmen für ihre Produkte werben. Im Film “The Devil Wears Prada” (mit Meryl Streep und Anne Hathaway) setzt die Mode-Firma auf modernsten Kommunikationsmitteln aus dem Haus Microsoft und dekt fast alle Bereiche der Microsoft Unified Communications Technologie ab:

  • Office Communication Server
  • VOIP Telefonie
  • Windows Mobile
  • Voice-to-Exchange Server 2007
  • Live-Meeting

Mit etwas Humor wird aufgezeigt, wie nützlich die UC Technologie im Business-Einsatz eingesetzt werden kann.

Weitere Informationen

Apple iPhone vs. Windows Mobile

Logo Microsoft Windows MobileZum Jahreswechsel noch was für die Bauchmuskeln. Wer kennt die berühmten TV-Spots “Hi, I’m a Mac… and I’m a PC” schon nicht. Nun meldet sich auch das iPhone zu Wort:

Apple iPhone vs Windows Mobile

Gefunden bei BloggingTom

Bei xonio.com gibt es übrigens einen ”ernsten” Test-Bericht von iPhone und Blackberry zum nachlesen.