Autor: Michel Lüscher | Datum: Freitag, 2. April 2010 | Kategorie:
Hyper-V |
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Linux Virtual Machines laufen auch auf Hyper-V! Ja, der Hypervisor von Microsoft unterstützt Linux als Operating System für Virtual Machines. Natürlich wäre es aus der Sicht des Software Hersteller wünschenswert hauptsächlich Windows Server zu betreiben, aber man möchte mit Hyper-V auch vermehrt auch die Szenarien abdecken können welche eine Linux / Unix Plattform erfordern.
Wie bei Windows werden auch bei einer Virtual Machine basierend auf Linux Integration Services (IS) für den optimierten Einsatz auf Hyper-V benötigt. Bisher wurden folgende Funktionen unterstützt:
- Driver Support – Linux Guests unterstützen die für Hyper-V entwickelten Synthetic Network und Storage Controllers (SCSI Adapter).
- Fastpath Boot Support for Hyper-V – Boot Devices können vom Virtualization Service Client (VSC) profitieren um eine bessere Performance zu erzielen.
Microsoft hat nun die neue Version für Linux 2.1 veröffentlicht. Die oben genannten Funktionen wurde wie folgt erweitert:
- Integrated Shutdown – Herunterfahren von Linux Guests mittels Hyper-V Management Console und System Center Virtual Machine Manager
- Multi CPU (SMP) Support – Linux Guests können nun mit bis zu 4 virtuellen Prozessoren (v-procs) konfiguriert werden
- Heartbeat – Ein Hyper-V Host kann den Status (Stopped, Running, Saved, Suspended) eines Linux Guest auslesen
- Zeitsynchronisation (Timesync) – Zeitabgleich zwischen Linux Guests und der Hyper-V Management Partition
- Pluggable Time Source – Eine pluggable Zeit Quelle für eine genauere Zeit Quelle für das Guest System
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