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Hyper-V Integration Services 3.2 released

Nur wenige Monate nach der letzten Veröffentlichung der Linux Integration Services für Hyper-V steht mit Version 3.2 ein weiteres Update bereit. Verglichen mit Version 3.1 wurden folgende Neuerungen eingeführt:

  • Synthetic Mouse Support – Das virtualisierte Mouse Device kann in VMConnect und neu auch in RDP Sessions genutzt werden.
  • Merged Device Drivers – Einzelner Device Driver für IDE und SCSI Devices (hv_storvsc).
  • SCVMM fix – Problem von Microsoft Support KB 2586286 behoben.
  • Windows 8 fix – Problem mit Synthetic network Device (hv_netvsc) behoben.
  • Improved Setup Experience – Vereinfachter Setup-Prozess (install.sh) welcher automatisch die entsprechende Architektur (x86 / x64) erkennt.

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Viel zum Thema “Linux” bei Server Talk

Im Juli hat sich Linux Guests für Hyper-V als Fokusthema auf Server Talk herauskristallisiert und ich konnte sehr spanennde Diskussionen dazu führen. Begonnen hat alles damit, dass an der Open Source Convention die “Unterstützung für RHEL 6.x und CentOS 6.x” angekündigt wurde. Dadurch können nun die “Hyper-V Kernel Modules” auch bei den aktuellen Linux Versionen von Red Hat und CentOS eingesetzt werden. Weiters wurde mit den Kollegen von NetApp der “Data ONTAP Simulator” auf die Hyper-V Plattform portiert. Im durchgeführten Szenario wurde der Simulator auf einer CentOS 5.5 installiert.

Nebst den genannten Artikeln auf dem Blog, hatte ich auch die Gelegenheit mit Carsten Rachfahl, MVP für Virtual Machine, diverse Gespräche zum Thema Microsoft Virtualisierung zu führen. Für den Virtualisierungs Podcast Folge 11 mit dem Schwerpunktthema “Linux Guests bei Hyper-V” hat er mich dann auch via Telefon interviewet. War’s das schon? Noch nicht ganz… Im September wird ein weiteres Interview mit mir im Linux Magazin abgedruckt. Hierfür hatte mich Oliver Frommel, Chefredakteur vom Linux Magazin, zum Thema Hyper-V mit Linux Guests befragt. Auch hatten wir die Gelegenheit über die kommende Hyper-V Version zu sprechen. Natürlich durfte ich nur die Funktionen beschreiben welche bereits an der WPC bekanntgegeben wurden.

Was für ein “ruhiger” Sommer…

NetApp Data ONTAP Simulator für Hyper-V

Mit dem Data ONTAP Simulator stellt NetApp ein Werkzeug zur Verfügung, damit ihre Kunden und Partner auf einfache Art und Weise Erfahrung mit einem NetApp Storage Controller sammeln können. Der Simulator hat das “Look and Feel” wie ein richtiges Data ONTAP System und reagiert auch entsprechend. Dies kommt daher da die gleiche Code Basis verwendet und mit zusätzlichen Wrappern erweitert wurde. Dadurch können auch beim Simulator die gleichen Befehle verwendet werden, wie beim realen Storage System. Ein NetApp Storage lässt sich mit dem Simulator nahezu vollständig simulieren, ohne dass für ein Testlabor zusätzliche Hardware betrieben, oder sogar gekauft werden muss. Einzig FC Protokolle müssen aussen vor gelassen werden! Aber CIFS, NFS und iSCSI wird selbst im Simulator vollumfänglich unterstützt.

Standardmässig stellt NetApp allerdings nur eine Appliance auf Basis von VMware zur Verfügung. Dieser Artikel widmet sich daher der Installation des Data ONTAP Simulator auf Hyper-V. Ein Dankeschön an Marc Hofstetter und Udo Walberer von NetApp für die Unterstützung.

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Hyper-V Kernel Modules bei einem Linux Guest

Wie bereits in einem früheren Artikel beschrieben wurde, hat Microsoft eine neue Version der Hyper-V Integration Services für Linux bereitgestellt. Im Juli 2009 hat Microsoft den Linux Kernel Entwicklern das erste Mal den Code für Hyper-V Treiber als Open Source übergeben. Diese Treiber sollen den Linux Kernel für den Einsatz als Hyper-V Guest optimieren.

Doch welche Kernel Module werden bei einem Hyper-V Guest geladen? Die geladenen Module können bei Linux einfach mit “modinfo” angezeigt werden. Die für Hyper-V relevanten Kernel Module werden in der nachfolgenden Tabelle kurz beschrieben:

Kernel Modul Beschreibung
hv_netvsc Support für Synthetic Network Adapter
hv_storvsc Support für Synthetic SCSI Controller und Disks
hv_blkvsc Support für Synthetic IDE Disks und Dastpath Boot
hv_timesource Module für Zeitabgleich zwischen Host und Guest
hv_vmbus High-Performance Kommunikations-Kanal zwischen Host und Guest
hv_utils Support für Shutdown, KVP Data Exchange und VM Heartbeat

Bei einer CentOS 5.5 Virtual Machine sehen die Detail vom Modul “hv_vmbus” dann wie folgt aus: # /sbin/modinfo vmbus

Hyper-V Unterstützung für RHEL 6.x und CentOS 6.x

An der Open Source Convention 2011 in Portland OR wurde die Veröffentlichung der Linux Integration Services 3.1 für Hyper-V bekanntgegeben. Mit diesem Update wird die Liste der unterstützten Linux Distributionen respektive Betriebssystem Versionen für Hyper-V wie folgt erweitert:

  • Red Hat Enterprise Linux 6.0 und 6.1 (x86 & x64)
  • CentOS Linux 6.0 (x86 & x64)

Der Funktionsumfang der Integration Services bleibt in Version 3.1 gleich. Wichtig, für die anderen Linux Distributionen, inklusive Red Hat 5.x, sollten weiterhin die bisherigen Hyper-V Integration Services in der Version 2.1 eingesetzt werden.

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How-To: Virtualisieren von Linux mit Hyper-V

Linux Virtual Machines laufen auch auf Hyper-V! Ja, der Hypervisor von Microsoft unterstützt Linux als Operating System für Virtual Machines. Natürlich wäre es aus der Sicht des Software Hersteller wünschenswert hauptsächlich Windows Server zu betreiben, aber man möchte mit Hyper-V auch vermehrt auch die Szenarien abdecken können welche eine Linux / Unix Plattform erfordern.

Wie bei Windows werden auch bei einer Virtual Machine basierend auf Linux Integration Services (IS) für den optimierten Einsatz auf Hyper-V benötigt. Bisher wurden folgende Funktionen unterstützt:

  • Driver Support – Linux Guests unterstützen die für Hyper-V entwickelten Synthetic Network und Storage Controllers (SCSI Adapter).
  • Fastpath Boot Support for Hyper-V – Boot Devices können vom Virtualization Service Client (VSC) profitieren um eine bessere Performance zu erzielen.

Microsoft hat nun die neue Version für Linux 2.1 veröffentlicht. Die oben genannten Funktionen wurde wie folgt erweitert:

  • Integrated Shutdown – Herunterfahren von Linux Guests mittels Hyper-V Management Console und System Center Virtual Machine Manager
  • Multi CPU (SMP) Support – Linux Guests können nun mit bis zu 4 virtuellen Prozessoren (v-procs) konfiguriert werden
  • Heartbeat – Ein Hyper-V Host kann den Status (Stopped, Running, Saved, Suspended) eines Linux Guest auslesen
  • Zeitsynchronisation (Timesync) – Zeitabgleich zwischen Linux Guests und der Hyper-V Management Partition
  • Pluggable Time Source – Eine pluggable Zeit Quelle für eine genauere Zeit Quelle für das Guest System

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