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How-To: Hyper-V Server 2008 R2 von einem USB Flash Device starten

Von einer Weile hat Microsoft angekündigt, dass Hyper-V Server 2008 R2 (HVS) auch boot von USB Flash Devices (UFD) unterstützt. Somit kann der Hypervisor zukünftig ohne lokale Hard Disks auskommen, ohne an Funktionen zu verlieren. Wenn man die Konfiguration etwas genauer unter die Lupe nimmt, so kann man feststellen dass nicht nur USB Flash Drives als Medium unterstützt werden, sondern dass Hyper-V dazu auch direkt Boot aus einem VHD Image startet.

Folgende Komponenten sind für dieses Szenario erforderlich:

  • USB Flash Device
    • Standard Storage Device (Class 08h)
    • USB 2.0 kompatibel
    • Non-removable, internal Device
    • Minimum 16 GB Kapazität, Empfohlen 32 GB
    • Plattform Firmware muss Boot von USB 2.x Port unterstützen
  • Software

Der Vorgang um HVS von einem USB Flash Device starten zu können, umfasst mehrere Schritte. Diese werden nachfolgend im Detail beschrieben…

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Error: “Service has not been started” bei Failover Cluster mit Server Core

Logo Microsoft Windows Server 2008 R2Microsoft empfiehlt für den produktiven Einsatz von Hyper-V den Core Installation Mode zu wählen. Denn die Vorteile des Server Core liegen für die Virtualisierung eigentlich ganz klar auf der Hand:

  • Wartung – Da bei einer Server Core Installation nur das installiert wird, was zur Verwaltung einer Rolle erforderlich ist, fällt weniger Wartungsaufwand an.
  • Angriffsfläche – Systemdateien sind nur in minimalem Umfang installiert. Dadurch dass nur wenige Dienste und Anwendungen laufen, verringert dies die Angriffsfläche.
  • Management – Da auf einem Server im Core Installation Mode nur wenige Applikationen und Dienste vorhanden sind, sinkt der Verwaltungsaufwand.
  • Speicherplatzbedarf – Server Core benötigt zur Installation nur etwa 1 Gigabyte (GB) Disk Space. Im Anschluss daran sind beim Betrieb lediglich rund 2 GB erforderlich.

Wie die Installation von Hyper-V auf Basis von Server Core durchgeführt werden kann, wird in einem älteren Artikel bereits beschrieben. Mit dem in Windows Server 2008 R2 hinzugefügten “sconfig” geht dies  inzwischen ganz flott. Nun hat sich herausgestellt, dass bei manchen ProLiant Server von HP zu Problemen kommen kann. Beim Anlegen des Failover Cluster wird folgende Fehlermeldung angezeigt:

An error occurred while creating the cluster. An error occurred creating cluster ‘clustername’.
The service has not been started.

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How-To: Netzwerkkarten Teaming mit Hyper-V

Logo Microsoft Windows Server 2008 R2Teaming von Netzwerkkarten ist ein häufiges Thema bei Server Virtualisierung mit Hyper-V. Microsoft selbst stellt keine entsprechende Software zur Verfügung, dies wird durch die Hersteller der Netzwerkkarten übernommen. Dies wird auch so im Support KB 968703 von Microsoft entsprechend kommuniziert:

Since Network Adapter Teaming is only provided by Hardware Vendors, Microsoft does not provide any support for this technology thru Microsoft Product Support Services. As a result, Microsoft may ask that you temporarily disable or remove Network Adapter Teaming software when troubleshooting issues where the teaming software is suspect.

Allerdings gab es auch mit den bisherig verfügbaren 3rd Party Lösungen für NIC-Teaming ziemlich viele Hindernisse, diverse Probleme mit VLAN Tagging, fehlendem Cluster oder Server Core Support, etc. Die Hardware Hersteller haben seit Windows Server 2008 R2 ihre Software weitgehend aktualisiert, damit nun auch Hyper-V mit und ohne Failover Cluster entsprechende damit umgehen kann:

  • Broadcom: 12.30.03 und neuer
  • HP: 9.35 und neuer
  • Intel: 14.5 und neuer

Sollte der Server Hersteller noch keine aktuelle Version bereitstellen, kann auch auf einen original Treiber des Netzwerk Adapter Herstellers zurückgegriffen werden.

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How-To: Integration Services auf Server Core installieren

Logo MSFT Windows ServerWird eine Virtual Machine auf Hyper-V installiert, so müssen für die verbesserte Integration zwischen Host und Guest System die “Integration Services” nachinstalliert werden. Ohne dieses Software Package stehen gewisse Funktionen nicht zur Verfügung. Die Integration Services sind vergleichbar mit den “VMware Tools” von VMware.

Um die Integration Services zu installieren muss in der Virtual Machine Connection unter “Action ⇒ Insert Integration Services Disk” angewählt werden. Sollte Autorun nicht von selbst starten, so kann die Installation manuell gestartet werden: “X:\support\x86\setup.exe“, oder “X:\support\amd64\setup.exe“.

Zweiteres trifft auch beim Server Core zu. Bei einem solchen System muss im Command Promt in das Verzeichnis der Integration Services gewechselt und das Setup manuell gestartet werden. Nach einem Neustart des virtuellen Gast System funktioniert die Integration einwandfrei.

How-To: Hyper-V mit Windows Server Core 2008

Logo MSFT Windows ServerAm Donnerstag, 26. Juni 2008, hat Microsoft Hyper-V als RTM-Version zum Download bereitgestellt. Einige Tage später löse ich nun meinen XenServer durch die Lösung aus Redmond ab. Das Vorgehen einer Hyper-V Implementation auf Basis von Windows Server Core sieht wird nachfolgend genauer beschrieben.

Administrator Password

Nachdem die Installation des Server Cores, am Besten x64, abgeschlossen wurde muss als erstes ein neues Password gesetzt werden. Der Default User Administrator hat zu Beginn nämlich keines gesetzt.

Network Configuration

Der Windows Server bezieht nach der Installation automatisch eine IP-Adresse von einem DHCP-Server. Für die Network Configuration in CMD erfolgt über netsh:

  1. Die verfügbaren Network Interface Cards (NIC) ausgeben: netsh interface ipv4 show interface
  2. Die entsprechende NIC identifizieren und eine fixe IP vergeben: netsh interface ipv4 set address name=<Idx, oder Name> source=static <IP> <MASK> <GW>
  3. DNS Server werden mittels weiteren Commands eingetragen:
    • Primary DNS: netsh interface ipv4 add dnsserver name=2 address=<IP-DNS 1> index=1
    • Secondary DNS: netsh interface ipv4 add dnsserver name=2 address=<IP-DNS 2> index=2

Computername

Der während der Installation generierte Computername kann mittels “hostname” angezeigt werden. In den wenigsten Fällen passt dieser in ein vorhandenes Namenskonzept… Ein neuer Name wird mit “netdom renamecomputer %computername% /NewName:VHOST01 /force /reboot:5” zugewiesen. Damit die Änderung aktiv werden, muss der Server neugestartet werden. Muss der Server Mitglied einer Active Directory Domain werden, ist ein zusätzlicher Command notwendig: netdom join %computername% /domain:DOMAIN /userd:ADMIN /passwordd:*****

Remote Desktop Connection

Wie bereits schon bei Windows Server 2003 muss RDP für remote Management explizit durch den Administrator aktiviert werden. Ein vorbereitetes Script übernimmt diesen Task: cscript %windir%\System32\scregedit.wsf /ar 0. Der Status kann mit “scregedit.wsf /ar /v” angezeigt werden. Steht die Registry Setting auf “0″, so ist RDP aktiviert. “1″ steht für deaktiviert. Weitere Informationen stehen im Microsoft KB 555964.

Firewall Configuration

Wie bei der Full Installation des Windows Server 2008 wird sämtlicher Inbound Traffic nach Abschluss der Installation geblockt. Um den Zugriff mittels MMC zu erlauben, müssen entsprechende Firewall-Rules aktiviert werden: netsh advfirewall firewall set rule group="Remote Administration" new enable=yes. Als Ergebnis wird “Updated 3 rule(s)” ausgegeben. Die Firewall Anpassungen erfordern wieder einen Neustart des Servers: shutdown /r /t 5. Nützliche Informationen zur Firewall Konfiguration gibt es im Microsoft KB 947709.

Hyper-V RTM Update

Da die RTM-Version von Hyper-V einiges später als Windows Server 2008 released wurde, muss zunächst dieses Update eingespielt werden. Zum Download…

Das heruntergeladene Update, Windows6.0-KB950050-x64.msu, kann von einer remote Maschine auf den Hyper-V Server kopiert werden. Oder, man startet die Installation von einem mit “net use” verbundenen Laufwerk. Die Installation wird mit “wusa Windows6.0-KB950050-x64.msu” gestartet. Nach dem abgeschlossenen Update, sollte die Aufforderung zum Neustart des Servers mit “Reboot Now” beantwortet werden.

Hyper-V Installation

Nachdem der Server Core soweit vorbereitet ist, kann die Hyper-V Role installiert werden. Server Roles werden beim Server Core mit “ocsetup” installiert. Wichtig, diese Commands sind cAsE sEnSiTiVe! Für Hyper-V lautet somit der Command: start /w ocsetup Microsoft-Hyper-V. Mit “oclist” kann der Installationsstatus sämtlicher Server Roles angezeigt werden. Bei Hyper-V steht neu “Installed:Microsoft-Hyper-V” . Nun lassen sich die ersten Virtual Machines installieren. Anti-Virus und Management Agents nicht vergessen…

Windows Lizenz

Natürlich ist es auch bei einem Windows Server Core 2008 erforderlich, eine gültige Lizenz einzutragen. Dies wird mit dem Command “cscript %systemroot%\system32\SLmgr.vbs -ipk aaaaa-bbbbb-ccccc-ddddd-eeeee” gemacht. Die Aktivierung wird mit “cscript %systemroot%\system32\SLmgr.vbs -ato” vorgenommen.

1, 2, 3 hilfreiche Commands

  • Vom Server abmelden: logoff
  • Zweites CMD öffnen: start cmd /separate
  • Display Auflösung: reschangecon.exe -width=1024 -height=768 -depth=8 -force dd
  • Manuelle Software Installation: Msiexec.exe /i <msipackage>li>
  • Maximaltes Kennwortalter: net accounts /maxpwage:UNLIMITED
  • File Share anlegen: net share myshare=C:\Users\Myname
  • Hyper-V Server Role deinstallieren: ocsetup Microsoft-Hyper-V /uninstall

Weitere hilfreiche Commands werden im Technet Step-By-Step Guide, oder im Server Core Blog beschrieben. Alternativ können auch Windows Server Core Management Tools helfen.

Downloads

  • Microsoft KB 950050: Hyper-V RTM
  • Microsoft KB 951636: Hyper-V Language Pack
  • Microsoft KB 952627: Hyper-V Remote Management Tools

Weitere Informationen