Kürzlich hat Microsoft eine neue Version des Microsoft Assessment and Planning Toolkit (MAP) vorgestellt. Die Aufgabe des kostenfreien Tools besteht darin, eine bestehende Infrastruktur auf die Tauglichkeit für eine Migration ein neues Microsoft Betriebssystem, oder (Cloud)Lösung zu prüfen und bei der Planung und einem anschliessenden Umstieg zu unterstützen. Mithilfe dieses Werkzeuges kann innert wenigen Stunden geprüft werden, ob eine Infrastruktur für den Umstieg bereit ist und welcher Nutzen dieser bringt.
Bald wird Service Pack 1 (SP1) für Windows 7 und Server 2008 R2 den Status Release to Manufacturing (RTM) erreichen. Wie bereits in der Vergangenheit wird das SP für beide Operating System (Client sowie Server), sämtliche Architekturen (x86, x64, IA64) und mehrere Sprachen einsetzbar sein.
Änderungen im Service Pack 1
Nachfolgend werden die wichtigsten Änderungen aufgeführt, diese betreffen hauptsächlich Windows Server 2008 R2, oder besser gesagt Hyper-V. Bei den anderen Rollen und auch Windows 7 handelt es sich um keine “Magic News” sondern um reine Verbesserungen: (weiterlesen…)
Vor einigen Monaten wurde hier in einem Artikel das Szenario beschreiben, wie Hyper-V Server von einem USB-Stick gestartet werden kann. Dieser Artikel richtet sich nun an Migration vom USB-Stick zurück auf eine Physikalische Disk.
Folgende Komponenten sind für dieses Szenario erforderlich:
- Der Hyper-V Server USB-Stick (Y:\, F:\)
- Windows Server 2008 R2 Installations-Medium
- Windows AIK
In den vergangenen Monaten wurden hier schon einiges um das Thema Windows Installations- und Boot-Szenarien mit USB-Sticks publiziert. In diesem Artikel geht es nun einen Schritt weiter… und zwar ein All-in-One Installations-Medium für Windows Client und Server auf einem USB-Stick.
Folgende Komponenten sind für dieses Szenario erforderlich:
- Ein USB-Stick (E:\) mit genügend Speicher
- Ein temporäres Verzeichnis (D:\MyUSB)
- Windows 7 / Server 2008 R2 Installations-Medium
- Windows AIK
Mit dem Key Management Service (KMS) ermöglicht Microsoft den Kunden, bei der Installation eines Operating Systemsdie Zuweisung und Aktivierung der Windows Lizenz im Hintergrund zu automatisieren. Dieser Dienst wurde erstmalig mit Windows Vista eingeführt und dann auch für Windows Server verwendet, darüber wurde bereits bei Server Talk berichtet.
Damit nebst Windows Vista und Server 2008 auch die neuen Operating Systems Windows 7 und Server 2008 R2 mit dem KMS aktiviert werden können, muss die Infrastruktur auf KMS 1.2 aktualisiert werden. Dies kann erreicht werden indem die bestehende Installation mit neuen Funktionen erweitert, oder der KMS direkt in der neuen Version 1.2 installiert wird.
Update eines bestehenden Key Management Service (KMS)
Eine bestehende Installation kann mittels Hotfix auf die benötigte Version 1.2 aktualisiert werden. Dieses Update ist für folgende Operating Systems erhältlich:
- Windows Server 2003 SP2: KB968915 erforderlich
- Windows Server 2008: KB968912 erforderlich
- Windows Server 2008 R2: Kein Update erforderlich
Da es sich nur um ein Update handelt, muss bereits ein Key Management Service in der Version 1.0 oder 1.1 auf dem System installiert sein. Nach der Installation von KB968915, oder KB968912 muss der Server neu gestartet werden.
Nach dem Neustart kann der KMS Host für Windows 7 und/oder Windows Server 2008 R2 installiert werden: cscript %windir%\system32\slmgr.vbs /ipk 12345-12345-12345-12345-12345 Wichtig, es wird nach wie vor wird eine Anzahl an KMS Clients vorausgesetzt, bevor mit der Aktivierung begonnen wird, dies variiert je nach Operating System:
- Windows Vista: Mindestens 25x installiert (Physical)
- Windows Server 2008: Mindestens 5x installiert (Physical)
- Windows 7: Mindestens 25x installiert (Physical / Virtual)
- Windows Server 2008 R2: Mindestens 5x installiert (Physical / Virtual)
Neue Installation des Key Management Service (KMS)
Wie eine KMS Infrastruktur implementiert werden kann, wird in einem älteren Artikel detailliert beschrieben. Für Windows Server 2008 R2 sind keine Updates erforderlich.
Mechanismus
Auch bei KMS 1.2 bleibt der Mechanismus der gleiche, wird ein Windows 7 Client aufgesetzt sucht sich dieser den KMS Host. Vom DNS Server (SRV-Record “_VLMCS”) bekommt die Client Maschine die IP Adresse des KMS Host. Der Client übermittelt anschliessend seinen Activation Hash (25-stellig), welcher vom Host mit dem Threshold beantwortet wird. Dies ist eine Nummer zwischen 1 und 50. Beträgt dieser Threshold “5″ so können Server aktiviert werden, bei einem Threshold von “25″ lassen sich Server und Clients aktivieren.
Ist der erforderliche Wert noch nicht erreicht so melden sich die KMS Client Maschine regelmässig beim KMS Host bis der erforderliche Threshold erreicht wurde und die Aktivierung erfolgreich durchgeführt werden kann.
Management
Für die Überwachung der aktivierten, oder eben nicht aktivierten, KMS Clients gibt es ein Management Pack für System Center Operations Manager. Damit werden automatisch alle wichtigen Funktionen des KMS Hosts überwacht und in das Alerting von SCOM aufgenommen.
Aber auch für Infrastrukturen ohne System Center Operations Manager hat Microsoft eine Lösung. Mit dem kostenlosen Tool “Volume Activation Management Tool” (VAMT) kann der aktuelle Status der Windows Clients angezeigt werden. Für die Verwaltung von Windows 7 und Server 2008 R2 ist VAMT 1.2 erforderlich, welches nun Bestandteil von Windows Automated Installation Kit (AIK) ist.
Mit VAMT 2.0 wird der Inhalt in einer MMC aufbereitet:
Leider ist die Ansicht nach wie vor blockiert wenn ein Job ausgeführt wird, wie zum Beispiel “Collecting product information”. Nebst der neuen “Action Pane” welche mit MMC 3.0 eingeführt wurde, lässt sich das Tool nun auch von der Command Line ansprechen, welches mit geplanten Tasks sehr hilfreich sein kann.
Mit der Einführung der Version 2.0 des Volume Activation Management Tools wird zugleich auch der Support für Microsoft Office 2010 hinzugefügt. Somit lassen sich künftig Windows und Office Activation von der gleichen Console verwalten.
KMS Host Key
Die untenstehende Tabelle zeigt die Gruppierung der verschiedenen Windows Editionen an. Je nach KMS Key können auf dem Lizenzserver die beschriebenen Windows Versionen aktiviert werden.
| KMS Key | Möglicher KMS Host | Mögliche KMS Clients |
|---|---|---|
| Client VL | Windows Vista Windows 7 Windows Server 2003 (KMS 1.2) |
Windows 7 Enterprise Windows 7 Professional Windows Vista Business Windows Vista Enterprise |
| Server Group A | Windows Web Server 2008 Windows Web Server 2008 R2 Windows HPC Server 2008 Windows HPC Server 2008 R2 Windows Server 2003 (KMS 1.2) |
Vorherige Operating Systems, plus: Windows Web Server 2008 Windows Web Server 2008 R2 Windows HPC Server 2008 Windows HPC Server 2008 R2 |
| Server Group B | Vorherige Operating Systems, plus: Windows Server 2008 Standard Windows Server 2008 R2 Standard Windows Server 2008 Enterprise Windows Server 2008 R2 Enterprise |
Vorherige Operating Systems, plus: Windows Server 2008 Standard Windows Server 2008 R2 Standard Windows Server 2008 Enterprise Windows Server 2008 R2 Enterprise |
| Server Group C | Vorherige Operating Systems, plus: Windows Server 2008 Datacenter Windows Server 2008 R2 Datacenter Windows Server 2008 for Itanium |
Vorherige Operating Systems, plus: Windows Server 2008 Datacenter Windows Server 2008 R2 Datacenter Windows Server 2008 for Itanium |
Wird ein “Server Group C” KMS Key auf dem Lizenzserver eingetragen, können sämtliche Windows Server und Client Versionen aktiviert werden, egal ob Standard, Enterprise oder Datacenter bzw. Business, Professional oder Enterprise bei einem Client Operating System.
KMS Keys für die Installation
Per Default verwendet Windows 7 und Windows Server 2008 R2 KMS für die Aktivierung. Um dies zu ändern kann ein KMS Client einfach durch die Installation eines MAK Product Key zu einem MAK Client umgewandelt werden. Auf dem gleichen Weg kann auch ein MAK Client zu einem KMS Client konfiguriert werden. Dazu sind allerdings spezielle Product Keys erforderlich:
| OPERATING SYSTEM | KMS SETUP KEY |
|---|---|
| Windows 7 Professional | FJ82H-XT6CR-J8D7P-XQJJ2-GPDD4 |
| Windows 7 Professional N | MRPKT-YTG23-K7D7T-X2JMM-QY7MG |
| Windows 7 Enterprise | 33PXH-7Y6KF-2VJC9-XBBR8-HVTHH |
| Windows 7 Enterprise N | YDRBP-3D83W-TY26F-D46B2-XCKRJ |
| Windows 7 Enterprise E | C29WB-22CC8-VJ326-GHFJW-H9DH4 |
| Windows Server 2008 R2 HPC Edition | FKJQ8-TMCVP-FRMR7-4WR42-3JCD7 |
| Windows Server 2008 R2 Datacenter | 74YFP-3QFB3-KQT8W-PMXWJ-7M648 |
| Windows Server 2008 R2 Enterprise | 489J6-VHDMP-X63PK-3K798-CPX3Y |
| Windows Server 2008 R2 for Itanium | GT63C-RJFQ3-4GMB6-BRFB9-CB83V |
| Windows Server 2008 R2 Standard | YC6KT-GKW9T-YTKYR-T4X34-R7VHC |
| Windows Web Server 2008 R2 | 6TPJF-RBVHG-WBW2R-86QPH-6RTM4 |
Diese KMS Client Keys sind von Microsoft TechNet und können nicht als KMS Host für die Aktivierung eingesetzt werden.
KMS ohne DNS Namenauflösung
Wenn Clients keinen Zugriff auf den DNS Server haben, muss der KMS Client manuell dem KMS Host zugewiesen werden: Sinnvollerweise wird hier die IP Adresse des KMS Host eingetragen. Wichtig, die automatische Erkennung von KMS wird mit diesem Befehl allerdings deaktiviert.C:\> cscript "C:\Windows\System32\slmgr.vbs" /skms <MyKMSHost_IP:Port>
Office 2010 Activation
Die neuste Version von Microsoft Office wird nun ebenfalls mittels KMS aktiviert. Dazu muss allerdings zunächst eine Erweiterung “KeyManagementServiceHost.exe” für den KMS Host installiert werden. Während der Setup-Routine wird der Office 2010 KMS Key abgefragt und anschliessend automatisch installiert sowie auch aktiviert. Es sind somit keine zusätzlichen “slmgr” Commands erforderlich.
Auf der Client Seite kann in Office selbst, zum Beispiel Microsoft Word 2010, unter “File ⇒ Help” überprüft werden, ob das Produkt bereits aktiviert wurde. Alternativ steht auch ein VB-Script zur Verfügung: C:\> cscript "C:\Program Files (x86)\Microsoft Office\Office14\OSPP.VBS" /act Im Ausgabefenster sollte dann “<Product activation successful>” stehen, sofern die Office Lizenz aktiviert wurde.
Die aktuelle Anzahl aktivierter Office Clients kann auf dem KMS Host ausgelesen werden: C:\> cscript "C:\Windows\System32\slmgr.vbs" /dlv bfe7a195-4f8f-4f0b-a622-cf13c7d16864 Auch bei Office 2010 müssen fünf (5) Office 2010 Clients in Betrieb genommen werden, bevor der KMS aktiv wird. Dies wird bei “Current count = xyz” ausgewiesen. Die Clients müssen sich übrigens ebenfalls alle 180 Tage beim KMS Host melden, damit das Produkt aktiviert bleibt.
Source
Die Volume Activation Management Tool kann direkt im Microsoft Download Center heruntergeladen werden, zum Download… Wichtig! Natürlich gibt es andere Lokationen welche weitere Downloads anbieten, es sollte allerdings nur offizielle Builds und Download Centers aufgesucht werden. Zitat Forrest Gump: “Man weiss nie, was man kriegt.”
- Version: 2.0
- Date Published: 2010-04-26
- Language: Englisch
- Format: *.msi
- Publisher: Microsoft
- License: Freeware
Troubleshooting
Error: 0xc004C008, The actication server determined that the specific product key could not be used
Ein KMS Host Key kann nur 6x aktiviert werden, danach wird automatisch eine Sperrung dieses Keys ausgelöst. Eine zukünftige Aktivierung wird dann durch den Microsoft License Server abgelehnt. In einem solchen Fall muss eine Freischaltung des Keys beantragt werden. Das genaue Vorgehen wird im Dokument “MAK and KMS Volume License Keys and Their Activation Limits” beschrieben.
Error: 0xC004F074, The Key Management Server (KMS) is unavailable
Der auf dem KMS Host installierte Key kann keine Windows 7, oder Windows Server 2008 R2 Maschinen aktivieren. Der KMS Host und Key müssen aktualisiert werden. Einen entsprechenden Key kann über den Volume License Vertrag angefordert werden.
Error: 0xC004F050, The Software Licensing Service reported that the product key is invalid
Der Server muss nach dem Update neu gestartet werden. Sollte der Fehler nach dem Neustart nach wie vor bestehen, muss der Software Licensing Dienst vor der KMS Host Key Installation gestoppt / gestartet werden. Dazu muss lediglich ein Command Prompt als Administrator geöffnet werden:
net stop sppsvc && net start sppsvccscript %windir%\system32\slmgr.vbs /ipk 12345-12345-12345-12345-12345
Weitere Informationen
- Microsoft TechNet: Volume Activation Deployment Guide
- Microsoft TechNet: Volume Activation
- Microsoft TechNet: Troubleshoot volume activation for Office 2010
Tägliche Aufgaben einfacher und schneller erledigen – dank Windows 7. Genau das bringen die drei Spots von Microsoft Schweiz auf den Punkt. Sie zeigen auf witzige und überraschende Weise, wie man mühsame, anstrengende, langweilige Alltagsaufgaben einfach und schnell erledigen kann. Ohne gross weitere Worte darüber zu verlieren, that’s Windows 7:
In der Boulevard Zeitung “Blick am Abend” wurde in Zusammenhang zum letzten Windows 7 Video folgender Artikel veröffentlicht:
Die Installation von Windows mittels USB-Stick ist gerade in der aktuellen Zeit sehr beliebt, da Windows 7 und Windows Server 2008 R2 released wurden. Wie ein solches Device erstellt werden kann, wird im Artikel “How-To: Install Windows Server 2008 R2 von USB-Drive” beschrieben.
Wird nun aber der Bootvorgang mit einem Fehler abgebrochen muss ein USB-Drive / -Stick unter Umständen bootbar gemacht werden. Beim Lenovo Thinkpad X301 oder T500 wird beispielsweise folgende Meldung angezeigt:
Invalid or damaged bootable partition
Für diesen Vorgang wird das Tool “bootsec.exe” aus dem Windows Installationsmedium benötigt. Mit Bootsect.exe wird der Master Boot Code von Festplattenpartitionen für den Wechsel zwischen BOOTMGR und NTLDR aktualisiert. Mithilfe dieses Tools kann der Bootsektor auf einem Computer wiederhergestellt werden. Damit werden die Tools FixFAT und FixNTFS ersetzt.
Um nun diesen Master Boot Code zu schreiben muss mit einem Command Prompt (als Administrator ausführen) in das Verzeichnis \boot gewechselt werden. Mit dem Befehl C:\ bootsect /nt60 e: /mbr wird dann der Bootcode geschrieben. In dem gezeigten Beispiel repräsentiert E: das USB-Drive welches bootbar gemacht werden soll. Die Version des Installationsmediums, respektive die Version von bootsec.exe, muss der Architektur des Host Operating System entsprechen. Ansonsten wird folgende Fehlermeldung ausgegeben:
This version of E:\boot\bootsect.exe is not compatible with the version of Windows you’re running. Check your computer’s system information to see whether you need a x86 (32-bit) or x64 (64-bit) version of the program, and then contact the software publisher.
In anderen Worten: Wird dieser Vorgang auf einem Windows 7 64-Bit Edition ausgeführt, muss auch .\boot\bootsec.exe von einem 64-Bit Medium ausgeführt werden.
Nach erfolgreichem Update wird eine entsprechende Meldung ausgegeben:
D:\ISO\en_windows_7_enterprise_x64\boot> bootsect /nt60 e: /mbr
Target volumes will be updated with BOOTMGR compatible bootcode.E: (\\?\Volume{df4627d5-2a5c-11de-bcde-806e6f6e6963})
Successfully updated FAT32 filesystem bootcode.\??\PhysicalDrive1
Successfully updated disk bootcode.Bootcode was successfully updated on all targeted volumes.
Nicht vergessen, vor einer Installation immer fleissig die Daten sichern.
Weitere Informationen
- Microsoft TechNet: Bootsect Command-Line Options
Eines der interessanten neuen Features von Windows 7 ist die Fähigkeit für die Anwendungskompatibilität ein virtuelles Windows XP mit Service Pack 3 zu nutzen, der Windows 7 XP Mode. Den Anwendungen wird damit nicht mehr nur eine ältere Version des Operating Systems vorgegaukelt, stattdessen werden die Applikationen direkt in einer virtuellen XP-Maschine ausgeführt. Zudem lassen sich sämtliche Applikationen beinahe nahtlos in Windows 7 integrieren. Diese neue Funktion basiert auf Windows Virtual PC, der Nachfolger von VPC 2007.
About Windows XP Mode
Windows XP Mode für Windows 7 erlaubt auf einfache Weise das direkte Installieren und Ausführen vieler Windows XP-Produktivitätsanwendungen auf einem Windows 7-basierten Computer. Das Programm verwendet Virtualisierungstechnologie, wie etwa Windows Virtual PC, um unter Windows 7 eine virtuelle Windows XP-Umgebung bereitzustellen.
Windows XP Mode stellt eine auf einer virtuellen Festplatte vorinstallierte Windows XP Professional Service Pack 3 (SP3) 32-Bit-Umgebung bereit. Clientvirtualisierungssoftware, wie etwa Windows Virtual PC, stellt eine Voraussetzung für die Verwendung von Windows XP Mode dar.
Mit Windows Server 2008 R2 zusammen mit Windows 7 kann die klassische VPN Verbindung abgeschafft werden. Mit DirectAccess baut ein User eine nahtlose, sichere Connection mit dem Corporate Network auf. Es kann nun auf interne Resources zugegriffen werden, ohne dass zuvor explizit eine VPN Connection aufgebaut werden musste.
Microsoft hat einen neuen Guide zu DirectAccess veröffentlicht. Wer bereits die neue Technologie testen will, hat somit eine gute Starthilfe.
Auszug
This guide provides recommendations to help you plan a DirectAccess deployment using the Windows Server 2008 R2 operating system. It is intended for use by infrastructure specialists or system architects who are planning a new DirectAccess deployment. This guide covers DirectAccess deployment goals and design considerations for Internet Protocol version 6 (IPv6) connectivity, access models, packet filtering, infrastructure requirements, and server placement, redundancy, and capacity planning.
Source
Der DirectAccess Design Guide kann direkt bei Microsoft heruntergeladen werden, zum Download… Zum Lesen von Word Dokumenten ist Microsoft Office Word oder der Microsoft Word Viewer erforderlich. Zusätzlich kann dieser Artikel auch bei Microsoft TechNet angesehen werden.
- Version: 1.0
- Pages: 255
- Date Published: 2009-08-13
- Language: English
- Format: *.doc
- Publisher: Microsoft
- License: Freeware
Troubleshooting
Da es für einen Benutzer oftmals nicht klar ersichtlich ist, ob er nun eine Verbindung zum Corporate Network hat, oder nicht gibt es nun neu dem Solution Accelerator Programm einen “Microsoft DirectAccess Connectivity Assistant“. Das Tool wird auf dem Client Computer installiert und gibt dem Benutzer Auskünft über den Verbindungsstatus:

Dieses Tool lässt sich auf den Clients installieren und über Group Policies konfigurieren. Die entsprechenden ADMX-/ADML-Files werden im Download mitgeliefert. Mit einfachen Symbolen wird angezeigt, ob DirectAccess funktioniert oder ob Fehler aufgetreten sind. Es ist auch möglich, eine Support-Website anzugeben, welche in der entsprechende Maske beim Anwender angezeigt wird.
Weitere Informationen
- Microsoft Download Center: Step By Step Guide: Demonstrate DirectAccess in a Test Lab
- Microsoft Download Center: Windows 7 Walkthrough: DirectAccess
- Microsoft Download Center: DirectAccess Technical Overview
- Microsoft: What is DirectAccess


