Seit einigen Jahren ist Microsoft bereits sehr aktiv an der Weiterentwicklung des Linux Kernel beteiligt, wie zum Beispiel das Beisteuern der Hyper-V Integration Services für Linux. Heute wurde angekündigt, dass nebst SUSE, Red Hat und CentOS nun auch FreeBSD offiziell auf Hyper-V unterstützt wird. Dies wurde durch die Zusammenarbeit mit den beiden Partner Citrix und NetApp möglich.
Zeitgleich mit System Center Virtual Machine Manager 2012 wird auch eine aktualisierte Version des Configuration Analyzer (SCVMMCA) bereitgestellt. Mit dem kostenlosen Tool lassen sich nach einer Installation sehr einfach Diagnosen erstellen. Dabei lassen sich folgende Rollen überprüfen:
- SCVMM Management Server
- VM Hosts (Hyper-V)
Mit der Veröffentlichung der Windows 8 Consumer Preview und Windows Server “8″ Beta steigert sich auch wieder das Interesse am Artikel “How-To: Install Windows Server 2008 R2 von USB-Drive“. Inzwischen, der Artikel stammt auch schon aus März 2009, hat Microsoft ein Tool bereitgestellt, welche diesen Vorgang vollständig automatisiert durchführt.
Mit dem “Windows 7 USB/DVD-Downloadtool” lassen sich aus einem Windows ISO-Image eine bootbaren USB-Stick oder eine DVD erstellen. Eine sehr schnelle Installations-Variante ist jene mit einem USB-Stick. Dazu sollte ein Device mit einer möglichst hohen Lese-Rate verwendet werden.
Mittels Bare Metal Deployment Szenario von System Center Virtual Machine Manager 2012 lassen sich auf einfache Art und Weise unattended Installation von Hyper-V durchführen. Die Vorteile liegen auf der Hand, Skalierung, Automatisierung, Standardisierung – also die Buzz-Words für ein Dynamic Datacenter aka Private Cloud. Da das Thema noch sehr neu und umfassend ist, gibt es eine Serie von Artikel welche sich dem Thema annehmen. Für ein erfolgreiches End-to-End Bare Metal Deployment müssen folgende Konfigurationen vorgenommen werden:
- Konfigurieren des BMC Adapter
- Integrieren des PXE Servers
- Vorbereiten des VHD Image
- Vorbereiten des Host Profile
- Hyper-V Host Deployment
Im nachfolgenden Artikel geht es um die Konfiguration des VHD Image von welchem die installierten Hyper-V Hosts zukünftig booten werden.
Nebst den klassischen Virtual Hard Disk (VHD) können bei Hyper-V auch Pass-Through Disks konfiguriert werden. Diese bieten die Möglichkeit, dass eine Virtual Machine ein LUN direkt vom Storage zugewiesen bekommt. Das Storage kann dabei eine lokal an den Hyper-V angeschlossene Disk, oder ein Logical Unit (LUN) von einem Storage Area Network (SAN) sein. Da mit Windows Server 2008 R2 die Performance der VHDs massiv optimiert werden konnte, werden Pass-Through Disk inzwischen hauptsächlich für Szenarien eingesetzt, wo Volumes grösser als 2 TB sein müssen.
Kürzlich hat Microsoft eine neue Version des Microsoft Assessment and Planning Toolkit (MAP) vorgestellt. Die Aufgabe des kostenfreien Tools besteht darin, eine bestehende Infrastruktur auf die Tauglichkeit für eine Migration ein neues Microsoft Betriebssystem, oder (Cloud)Lösung zu prüfen und bei der Planung und einem anschliessenden Umstieg zu unterstützen. Mithilfe dieses Werkzeuges kann innert wenigen Stunden geprüft werden, ob eine Infrastruktur für den Umstieg bereit ist und welcher Nutzen dieser bringt.
Mit Windows Server 2008 wurde erstmals Server Core vorgestellt. Der Installation Mode ohne grafisches User Interface (GUI) bietet diverse Vorteile, vor allem aber im Bereich Security. Für produktive (Hyper-V) Systeme empfiehlt Microsoft daher auch den Core Installation Mode zu wählen. In vielen Fällen wurde aber dennoch zunächst der alt bekannte bewährte Full Installation Mode verwendet. Daher taucht inzwischen vermehrt die Frage auf, wie ein Hyper-V Installation von Full auf Server Core migriert werden kann. Da es keine Setup-Routine für solch eine Aktion gibt, muss ein Rolling Upgrade gewählt werden.
Am gestrigen Tag hat Microsoft die Arbeiten am Service Pack 1 für Windows 7 und Server 2008 R2 abgeschlossen. Dies hat somit den Status “Release to Manufacturing” (RTM) erreicht und ist ab 22. Februar als Download erhältlich.
Welche Änderungen das neue SP bringt und welche Anforderungen gelten, können im Artikel “Was kommt mit Service Pack 1 für Windows 7 und Server 2008 R2” nachgelesen werden. In diesem Artikel geht es darum einen bestehenden Hyper-V Failover Cluster auf SP1 zu aktualisieren.
Bald wird Service Pack 1 (SP1) für Windows 7 und Server 2008 R2 den Status Release to Manufacturing (RTM) erreichen. Wie bereits in der Vergangenheit wird das SP für beide Operating System (Client sowie Server), sämtliche Architekturen (x86, x64, IA64) und mehrere Sprachen einsetzbar sein.
Änderungen im Service Pack 1
Nachfolgend werden die wichtigsten Änderungen aufgeführt, diese betreffen hauptsächlich Windows Server 2008 R2, oder besser gesagt Hyper-V. Bei den anderen Rollen und auch Windows 7 handelt es sich um keine “Magic News” sondern um reine Verbesserungen: (weiterlesen …)
Vor einigen Monaten wurde hier in einem Artikel das Szenario beschreiben, wie Hyper-V Server von einem USB-Stick gestartet werden kann. Dieser Artikel richtet sich nun an Migration vom USB-Stick zurück auf eine Physikalische Disk.
Folgende Komponenten sind für dieses Szenario erforderlich:
- Der Hyper-V Server USB-Stick (Y:\, F:\)
- Windows Server 2008 R2 Installations-Medium
- Windows AIK

