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Informationen zu Windows Volume Activation 2.0

WINDOWS

Mit Windows Vista hat Microsoft eine neue Art der Aktivierung und Verwaltung der Lizenzen im Unternehmen, namentlich “Volume License Key” (VLK) 2.0, eingeführt. Volume Activation ist eine flexible Lösung, mit welcher Computer einfach und sicher aktiviert werden können. Es können zwei Typen von “Volume License Keys” (VLKs) eingesetzt werden: “Multiple Activation Keys” (MAK) und “Key Management Service” (KMS).

  • Multiple Activation Keys (MAK) ähnelt dem bei älteren Windows Versionen eingesetzten Verfahren. Ein einziger MAK Key aktiviert entweder einzelne Computer oder eine Gruppe von Computern, indem sie über das Internet oder per Telefon direkt mit Microsoft Servern verbunden werden. Die Verifizierung der Gültigkeit der Keys erfolgt somit nicht mehr offline auf der Maschine. Die Keys können daher auch nicht mehr unbegrenzt oft verwendet werden. Damit nicht jeder Computer selbst eine Verbindung zu den Microsoft Servern herstellt (Independent Activation), kann ein Proxy eingesetzt werden (Proxy Activation).
  • Ein Unternehmen kann ein Key Management Service (KMS) intern einsetzen und Computer unter Windows Vista und Windows Server 2008 automatisch aktivieren. Um KMS verwenden zu können, benötigt ein Unternehmen mindestens 25 miteinander verbundene Computer, die unter Windows Vista ausgeführt werden. Windows Server Computer, die über KMS aktiviert wurden, müssen mindestens alle sechs Monate über eine Verbindung zu Ihrem Unternehmensnetzwerk reaktiviert werden. Der maximale “offline”-Betrieb ohne Verbindung zu einem KMS beträgt 180 Tage, danach steht eine “Grace-Period” von 30 Tagen zur Verfügung, bevor eine (Re-) Aktivierung verlangt wird.

Die nachfolgende Grafik liefert einen Überblick über die Möglichkeiten von Volume Activation 2.0, auch im Vergleich zur bisher eingesetzten Version 1.0:

Firmen, die sich für eine KMS-Lösung entscheiden, müssen die Computer Systeme innerhalb der vorgegebenen Frist aktivieren:

Die mit Windows Vista erstmals eingeführte Volume Activation Technology soll zukünftig auch für weitere Microsoft Produkte eingesetzt werden. Für die Verwaltung der Volume Keys bietet Microsoft verschiedene Tools an:

Was passiert eigentlich, wenn keine gültige Lizenz installiert wurde? Nun ja, der Einsatz von nicht lizensierter Software ist “Software Piraterie” und ist illegal. Technisch gesehen gibt es seit Windows Vista Service Pack 1 den “Reduced Functionality Modus” (RFM) nicht mehr. Bei einem nicht aktivierten Windows Vista oder Server 2008 ändert dennoch in einem solchen Fall den Desktop Background auf “schwarz” und melden im System Tray, dass das System nicht “genuine” ist. Letzteres wird inzwischen bei vielen Microsoft Downloads geprüft. Ohne erfolgreiche Validierung kann der Download nicht fortgesetzt werden:

Validation Incomplete
The validation service is unable to determine whether this copy of Windows Vista is genuine.

Weitere Informationen

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About the Author

Michel Luescher is a solution architect in the worldwide Datacenter & Cloud Infrastructure Center of Excellence (CoE) at Microsoft Corporation based out of Zurich, Switzerland. Primarily, Michel is focused on hybrid cloud solutions (Hyper-V, System Center and Microsoft Azure). In addition Michel is speaker, blogger and author of several books.

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