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Sysinternals “Disk2vhd”

HYPER-V

Logo Microsoft SysinternalsMark Russinovich und Bryce Cogswell haben die Microsoft Sysinternals Kollektion um ein hilfreiches Physical to Virtual (P2V) Tool. Mit Disk2vhd lässt sich im laufenden Betrieb eine exakte Kopie einer Hard Disk erstellen. Die Virtual Hard Disk (VHD) lässt sich dann später in Hyper-V, oder Windows Virtual PC nutzen, oder auch als VHD bei Windows 7 und Windows Server 2008 R2 mounten.

Disk2vhd

Disk2vhd is a utility that creates VHD (Virtual Hard Disk – Microsoft’s Virtual Machine disk format) versions of physical disks for use in Microsoft Virtual PC or Microsoft Hyper-V virtual machines (VMs). The difference between Disk2vhd and other physical-to-virtual tools is that you can run Disk2vhd on a system that’s online. Disk2vhd uses Windows’ Volume Snapshot capability, introduced in Windows XP, to create consistent point-in-time snapshots of the volumes you want to include in a conversion. You can even have Disk2vhd create the VHDs on local volumes, even ones being converted (though performance is better when the VHD is on a disk different than ones being converted).

Physical to Virtual

Disk2vhd funktioniert ab Windows XP SP2, Windows Server 2003 SP1 und neuere Systeme. Es wird sowohl die 32-Bit als auch die 64-Bit Architektur unterstützt. Der Einsatz ist sehr einfach:

  1. Disk2vhd.exe ausführen und EULA akzeptieren.
  2. Den Pfad für das VHD File angeben. Per Default wird der Ordner der Disk2vhd Applikation gewählt.
  3. Nachdem die Physical Disk welche in VHD konvertiert werden soll selektiert wurde, kann der Vorgang mit “Create” gestartet werden.
  4. Disk2vhd erstellt einen Snasphot welcher als Differencing VHD abgespeichert wird.

Da das Tool allerdings lediglich ein VHD File anlegt, müssen Treiber beziehungsweise die HAL der Virtual Machine im Anschluss manuell geändert werden. Nach dem ersten Start als Virtual Machine erkennt Windows die geänderte Hardware und installiert automatisch die erforderlichen Treiber, sofern diese verfügbar sind. Bei Hyper-V wird für bei 32-Bit ein “ACPI x86-based PC” und bei 64-Bit eine “ACPI x64-based PC” HAL installiert. Je nach  Operating System müssen die Integration Components nachträglich manuell installiert werden. Wichtig, da sich die Hardware wären dem Physical to Virtual Conversion um einiges geändert hat, ist eine erneute Aktivierung der Windows Lizenz erforderlich.

Mit der Version 1.2 wurde nun Disk2VHD auch um Command Line Optionen erweitert, welche es erlauben das Erstellen von VHDs zu automatisieren:

Befehl: disk2vhd <[drive: [drive:]...]|[*]> <vhdfile>
Beispiel: disk2vhd * c:\vhd\snapshot.vhd

Wie ein Windows Vista erfolgreich mit Disk2VHD virtualisiert wird, hat Nils Kaczenski in im Artikel Disk2VHD: Konvertierte VM startet nicht kurz beschrieben.

Support

Tools von Sysinternals kommen zwar inzwischen von Microsoft, werden allerdings als “as is” bereitgestellt. Ein Auszug aus den Sysinternals Software License Terms:

9. DISCLAIMER OF WARRANTY: The Software is licensed “as is”. You bear the risk of using it. Sysinternals gives no express warranties, guarantees or conditions. You may have additional consumer rights under your local laws which this agreement cannot change. To the extent permitted under your local laws, Sysinternals excluded the implied warranties of merchantability, fitness for a particular purpose and non-infringement.

10. LIMITATION ON AND EXCLUSION OF REMEDIES AND DAMAGES: You can recover from Sysinternals and its suppliers only direct damages up to U.S: $5.00. You cannot recover any other damages, including consequential, lost profits, special, indirect or incidental damages.

Download

Sysinternals Disk2vhd kann direkt beim Hersteller heruntergeladen werden. Sysinternals Utilities können alternativ auch direkt via “Live.Sysinternals.com” gestartet werden.

[box type=”download” size=”medium”] Disk2vhd.zip (811 KB) [/box]

Hyper-V , Tools , Windows

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About the Author

Michel Luescher is a solution architect in the worldwide Datacenter & Cloud Infrastructure Center of Excellence (CoE) at Microsoft Corporation based out of Zurich, Switzerland. Primarily, Michel is focused on hybrid cloud solutions (Hyper-V, System Center and Microsoft Azure). In addition Michel is speaker, blogger and author of several books.

Comments (6)

  • behue says:

    Hallo,

    das eigentlich tolle Tool ist praktisch nicht nutzbar. Wer hat denn noch Festplatten kleiner 128GB? Da bei einer Konvertierung einer 20GB C:-Partition trotzdem die Festplattengeometrie übernommen wird, kann man damit unter VirtualPC nichts anfangen.

    behue

     
  • Michel says:

    Hallo behue

    Ja das stimmt, solch “grosse” Disks können unter VPC nicht genutzt werden. Da bieten sich Tools wie VHD resizer (http://vmtoolkit.com/) an, welche die Grösse auf 127GB anpassen können.

    Grüsse
    Michel

     
  • behue says:

    Hallo Michel,

    der VHD resizer kann doch auch nur Partitionen ändern. Die Festtplattengeometrie bleibt unverändert. Oder hat sich da inzwischen was geändert?

    behue

     
  • Michel says:

    Hallo Behue

    Der VHD Resizer ändert nicht nur das Volume, sondern das VHD Image. Schau dir mal diesen Artikel an: https://www.server-talk.eu/2009/12/15/error-the-virtual-hard-disk-image-is-too-large-for-the-ide-bus/

    Cheers
    Michel

     
  • Karl-Heinz Weidlinger says:

    Ich habe es bisher nicht geschafft, eine erstellte vhd auf dem HyperV hochzustarten. Den Trick mit dem entfernen der Treiber habe ich noch nicht geschnallt, wie kann ich die Treiber aus der vhd löschen? Habe bisher auch keine Anleitung dazu gefunden.
    Bitte um Info! DANKE!!

     

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