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Error “Unable to import the Virtual Machine” bei V2V Migration

VIRTUAL MACHINE MANAGER

Eine der Stärken von System Center Virtual Machine Manager ist die Migration von VMware Virtual Machines nach Hyper-V. Eine Virtual-2-Virtual (V2V) Migration kann zwar von einem ESX Host initiiert werden, allerdings sprechen einige Punkte dagegen:

Damit eine V2V-Migration überhaupt gestartet werden kann, muss VMware vCenter in Virtual Machine Manager integriert werden. Das heisst, eine Virtual Machine kann nur von einem durch VMM verwalteten ESX Host migriert werden. Für den File-Transfer zwischen Host und VMM Library müssen seit VMware vSphere 4 die root” Credentials verwendet werden. Last but not least – VMM verwenden unterschiedliche Protokolle für der File Transfer bei VMware Host mit/ohne Service Console:

  • embedded ESX Hosts (ESXi): HTTPS, Port 443
  • non-embedded ESX Hosts (ESX): SFTP, Port 22

Beide Transfer Varianten sind leider nicht gerade berauschend was die Performance angeht. Für eine V2V-Migration kann aber auch die VMM Library eingesetzt werden. Die erforderlichen Files (*.vmx, *.vmdk) müssen dann manuell vom VMware Host exportiert und in die VMM Library transferiert werden – mit dem bei VMware Administratoren sehr beliebten Tool Veeam FastSCP geht dies nun allerdings wesentlich schneller.

Die VMM Library wird automatisch alle 60 Minuten aktualisiert. In der VMM Admin Console, oder mit dem PowerShell cmdlet kann dies auch manuell forciert werden: Get-LibraryShare | % {Refresh-LibraryShare $_}

Die exportierte VMware Virtual Machine sollte nun als Objekt in der VMM Libary aufgeführt werden:

Ist dies nicht der Fall, sollte das Job-Log auf Fehlermeldungen geprüft werden. Bei VMware vSphere kann es zu folgendem Warn-Hinweis kommen:

Warning (10810)
Unable to import the Virtual Machine \\VMMServer\MSSCVMMLibrary\VHDs\VMW_WS08R2\VMW_WS08R2.vmx due to errors encountered while attempting to import the file.

Warning (10804)
Unable to import \\VMMServer\MSSCVMMLibrary\VHDs\VMW_WS08R2\VMW_WS08R2-flat.vmdk because of a syntax error in the file.

Recommended Action
Refer to the Virtual Machine Manager help for the list of supported VMDK file formats. Ensure that the format is listed as supported, and then try the operation again.

Das Problem lässt sich nicht mit einem weiteren Refresh lösen -die VMware Virtual Machine wird nicht angezeigt. Die Dateien wurden vom VMware vSphere 4.1 Host mit FastSCP kopiert und überprüft, diese sind nicht korrupt.Wie schon in anderen Artikel erwähnt, ist es nun Zeit um detailliertere Informationen zu sammeln um einen Fehler in VMM zu analysieren (SVMM Tracing made easy!). Nachfolgend ein Auszug:

00002414          35.32223129     [2036]    at Microsoft.VirtualManager.Engine.ImageLibrary.LibraryRefresher.ImportHelper.ImportVM(IVMImporter importer, String file, LibObjectBase baseObject, ShareRefreshData refresh, CarmineObjectAccessibility access, ErrorInfo failureError)
00002415        35.32223129   [2036] *** Carmine error was: VmwareFileFormatUnsupported (13234); WindowsHResult, WMI; -2137443406
00002416          35.32223129     [2036] *** \\VMMServer\MSSCVMMLibrary\VHDs\VMW_WS08R2\VMW_WS08R2-flat.vmdk ** VMMServer **

In den Logfiles findet man den entscheidenden Hinweis “VmwareFileFormatUnsupported” – wie jetzt *.vmdk ist unsupported? Ja und Nein! Mit jedem Update von VMware vSphere werden auch die VMTools und die Hardware der Virtual Machines aktualisiert. Virtual Machine Manager unterstützt die (alten) Hardware Versionen “3” und “4”. Wird eine Virtual Machine in vSphere angelegt wird “Virtual Machine Version: 7” verwendet, welche nicht mit Virtual Machine Manager kompatibel ist. Die aktuelle Version im jeweiligen *.vmx überprüft werden “virtualHW.version = ‘7‘”

VMware Virtual Machine Hardware

Nach einem Upgrade der VMware Host Software wir die Virtual Hardware nicht automatisch aktualisiert. Der Virtual Hardware Upgrade kann a) nur durchgeführt werden wenn die Virtual Machine offline ist und b) kann bei Problemen nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Doch was bringt die neue Virtual Hardware Version eigentlich?

  • Neue Virtual Storage Devices
    • Serial Attached SCSI (SAS) Virtual Devices
    • IDE Virtual Device
  • VMXNET Generation 3
    • MSI/MSI-X support
    • Receive Side Scaling
    • IPv6 checksum and TCP Segmentation Offloading (TSO) over IPv6
    • VLAN off-loading
    • Large TX/RX ring sizes (configured from within the virtual machine)
  • Hot Plug Support for memory and virtual CPUs (depending on operating system)

Ein Upgrade sollte vielleicht nur dann durchgeführt werden, wenn auch Bedarf und Nutzen besteht. Welche Probleme entstehen und wie gravierend diese sein können zeigt ein kurzer Research in der VMware Knowledge Base und im VMware Forum.

Workaround

Es gibt verschiedene Möglichkeiten um dieses Problem zu lösen. Nebst diversen 3rd Party Tools (wie zum Beispiel Platespin Migrate oder Quest vConverter) für eine V2V-Migration, kann alternativ auch eine P2V-Migration durchgeführt werden. Dies ist in Virtual Machine Manager enthalten, supported und funktioniert einwandfrei. Ein weiterer Vorteil, die Virtual Machine kann während der Migration sogar online sein.

Ebenfalls könnte die Virtual Machine mit dem VMware Converter mit der entsprechenden Virtual Hardware Version exportiert werden.

Weitere Informationen

SCVMM , Troubleshooting , VMware

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About the Author

Michel Luescher is a solution architect in the worldwide Datacenter & Cloud Infrastructure Center of Excellence (CoE) at Microsoft Corporation based out of Zurich, Switzerland. Primarily, Michel is focused on hybrid cloud solutions (Hyper-V, System Center and Microsoft Azure). In addition Michel is speaker, blogger and author of several books.

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Error “Virtual machine could not be live migrated” Wer hat an der Uhr gedreht?